Es gibt einen letzten Beitrag, welchen ich vor dem Beginn meiner Kolumne 1610 geschrieben habe und welchen ich heute unbedingt noch einmal mit Euch teilen möchte.
Ich habe eine Psychologin!
Und damit meine ich keine Flasche Wein und eine gute Freundin.
Im letzten Winter habe ich sie das erste Mal aufgesucht. Anfangs waren die Gespräche wöchentlich, nach einer Weile haben wir unsere Termine nicht mehr ganz so eng getaktet. Irgendwann, der Frühling war voran geschritten und ich hatte Christian kennengelernt, habe ich die Therapie einfach abgebrochen. Wir hatten nie ein abschließendes Gespräch. Das Vitamin D in meiner Blutbahn hat für mich entschieden, dass es mir wieder gut geht.
Doch in diesem Jahr musste ich sie wieder anrufen. Diese Last, die ich mit mir rumgetragen habe, war zu groß um sie mit Freunden zu besprechen und vor allem viel zu groß für mich alleine. Meine Psychologin war in keiner Weise nachtragend über meinen plötzlichen Abgang im letzten Jahr. Wir haben dem 2 Sätze gewidmet und dann angefangen meine depressive Episode anzugehen.
Für mich war schnell klar, dass mein Problem nicht alleine mit der Arbeit zu tun hat. Dafür ging es mir verhältnismäßig viel zu schlecht. Die ersten Gespräche gingen noch viel um die gegenwärtige Situation, doch irgendwann wurde tiefer nach dem eigentlichen Problem gesucht. Dies ist eine sehr schmerzhafte Erfahrung! Dies bedeutet sich auf sich einlassen, sich mit sich auseinandersetzen und vor allem sich mit seiner Familie zu beschäftigen. Es flossen viele Tränen und am Ende lag bzw. liegt der Auslöser in meiner Kindheit. (Den Begriff Kindheit weite ich hierbei durchaus bis auf die Anfang 20er aus) Mein inneres Kind hatte keine Heimat gefunden. (Buchempfehlung: Stephanie Stahl. „Das Kind in dir muss Heimat finden“) Mein inneres Kind war verletzt, schaute immer wieder über meine Schulter und machte mich auch heute klein und verletzlich. Wir haben diesem Thema viel Zeit gewidmet, ich habe Tipps für Verhaltensweisen bekommen und von Mal zu Mal eine Verbesserung gespürt.
Heute war ich wieder bei meiner Psychologin. Ich glaube unsere Wege werden sich bald trennen. Sie therapiert mich nicht mehr. Das mache ich selber. Wir reden über meine aktuelle Lebenssituation, welche alles andere als frei von Problemen ist, und ich erzähle ihr was diese mit mir machen und wie ich damit umgehe. Mir gegenüber nehme ich dann nur noch ein zustimmendes Nicken wahr. Bei meiner letzten Analyse von heute standen mir dann doch noch einmal die Tränen in den Augen. Ich habe begriffen, dass sie zwar stetig an meiner Seite war, aber dass ich mich am Ende alleine aus diesem Loch befreit habe. Ich habe meinen Kurs neu ausgerichtet, den Glaube an das Gute nicht verloren und mein Leben in die Hand genommen.
Und genau das, das könnt ihr, das kannst DU auch!
Update Mai 2020
Ich bin nach wie vor in psychologischer Behandlung. Auch wenn es mir zu 85% sehr gut geht, gibt es immer noch die verbleibenden 15%, die es hin und wieder schaffen, meine Stimmung zu kippen und das dann auch komplett. Ich kenne den Trigger mittlerweile ziemlich genau und habe begriffen, dass man diese äußeren Einflüsse nicht komplett eliminieren kann. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als mich damit zu befassen und einen Weg zu finden, wie ich trotz aller blöden Umstände dieser Welt meine Gelassenheit behalte. Und dabei ist meine Psychologin eine mehr als wertvolle Unterstützung.
Die ersten Hefte haben bereits ihren Besitzer gewechselt. Wenn auch Du noch eins ergattern möchtest, kannst Du das direkt hier oder unter der Rubrik Räubern tun. Die Auflage ist auf 100 Stück limitiert.
Heft „1610 – Alle Beiträge aus 2019“
Auf die Hand! In dem Heft findest Du noch einmal alle meine Beiträge aus dem Jahr 2019 zum Nachlesen. 112 Seiten. Recyclingpapier. Limitierte Auflage von 100 Stück. Preis inkl. Verpackung und Versand. Versandfertig in ca. 3-5 Werktagen.
Ich weiß gar nicht richtig, wo ich heute anfangen soll. Meine Gedanken sind unsortiert. So vieles möchte ich Euch heute sagen.
Fange ich mit dem Anfang dieser Kolumne an? Fange ich mit unserer Quarantäne an? Fange ich damit an, Danke zu sagen? Es führten so viele Ereignisse zu dem heutigen Beitrag.
Ich glaube, ich gehe mit den großen Neuigkeiten und dem Grund für den heutigen Titel voran!
Ich habe es geschafft! Ich halte mein erstes eigenes Buch in der Hand! Vor langer, langer Zeit habe ich mir diese Idee in den Kopf gesetzt. Am Anfang dachte ich, dass man dieses Vorhaben ganz einfach mit Microsoft Word umsetzen kann. Dem ist nicht so! Also habe ich mir ein kostenfreies Layout- und Designtool runter geladen und schnell festgestellt, dass dieses ganz und gar nicht intuitiv zu bedienen ist, was für mich als Laie aber absolut notwendig war. Anschließend kehrte erst einmal Ruhe ein. Mir fehlte die Muße mich in dieses neue Fachgebiet einzuarbeiten. Ein paar Monate gingen ins Land und dann kam Ende März der Anruf vom Gesundheitsamt, welches uns mitteilte: „Wenn ihr es in den nächsten 2 Wochen wagt auch nur einen Schritt vor die Tür zu setzen, begeht ihr eine Straftat!“. Das war meine Chance! Ich habe ein wenig Geld in die Hand genommen und mir Adobe InDesign gekauft, ich habe mich mit meinem Laptop stundenlang vor den Fernseher gesetzt und mir Tutorials bei YouTube angesehen, ich habe geflucht, ich habe gelacht und halte jetzt tatsächlich dieses wunderschöne Exemplar in meinen Händen!
Und da ich zwischendurch immer mal wieder die Frage bekomme, wie man mich und meine Kolumne unterstützen kann und ich nie so richtig eine Antwort darauf wusste, gibt es das Heft nicht nur für mich, sondern auch für Euch!
Ich habe die letzten Tage die Homepage (mal wieder) überarbeitet und ab sofort findet ihr hier auch einen Shop. Dort könnt ihr kleine Kollektionen erwerben, welche im direkten Zusammenhang mit meinem kreativen Schaffen stehen und den Anfang macht heute das Buch!
Ich bin unheimlich glücklich und stolz, aber ganz alleine hätte ich dieses Projekt nicht umsetzen können. Von daher gilt zuerst einmal Euch mein Dank! Am 09. September 2019 habe ich die Kolumne 1610 ins Leben gerufen und seit diesem Zeitpunkt gewinne ich Woche für Woche neue Leser. Danke an alle, die von der ersten Minute an dabei sind und Danke an alle, die erst in den letzten Wochen dazu gekommen sind. Ihr seid mein Ansporn, Euer Feedback motiviert und inspiriert mich. Eine Person hat es nun noch einmal verdient besonders hervorgehoben zu werden und das ist Christian. Danke, dass Du mich auf jedem Foto ins rechte Licht rückst, dass Du mich selbst an unserem Jahrestag bis tief in die Nacht arbeiten lässt, dass Du meine Nerven immer wieder bändigst, wenn es mal nicht schnell genug geht und dass du mich zu jeder Zeit unterstützt! Danke! ♡
Generell komme ich ganz gut durch die derzeitige Corona-Krise. Ich habe einen Partner an meiner Seite neben dem ich jeden Abend Händchen haltend einschlafe und mit dem ich jeden Morgen gemeinsam den ersten Kaffee des Tages trinke. Ich arbeite in einer Branche, welche durch die derzeitigen Maßnahmen keine Einschränkungen hat und somit muss ich mir keine Sorgen um meinen Lebensunterhalt machen. Auch eine Ansteckung mit dem Virus ist weniger wahrscheinlich im Vergleich zu anderen Teilen Deutschlands. Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit den wenigsten Covid-19 Fällen und in Rostock gibt es derzeit sogar keinen einzigen Infizierten. Alle betroffenen Personen sind bereits genesen und es gab keine neue Ansteckungen. Ich kann mich in meiner Umgebung frei bewegen und bin in 15 Minuten an kilometerlangen, feinen Sandstränden. An diesen habe ich den gesamten vorletzten Sonntag bei strahlendem Sonnenschein verbracht und wurde bei meinem Nickerchen lediglich von zwei vorbeigeloppierenden Pferden gestört.
Ich habe also augenscheinlich keinen Grund zum Klagen und weiß die ganzen Punkte sehr zu schätzen, fühle mich mal wieder darin bestätigt, dass ich Meck-Pomm für meinen Lebensmittelpunkt ausgewählt habe, aber dennoch gibt es dann Tage wie letzten Donnerstag.
Tage an denen ich einfach den ganzen Tag weine und mir denke: Corona ist ein Arschloch!
Auch wenn ich mit milden Umständen gesegnet bin, muss ich mich an die Vorgaben und Einschränkungen der Regierung halten. Dies führt dazu, dass ich nicht allen meinen Bedürfnissen nachkommen kann.
Dies ist zum Beispiel mein Drang nach Freiheit. Heute hier, morgen dort! Frei und spontan entscheiden was ich am nächsten Tag mache, wo ich am nächsten Tag bin. Ich habe Euch bereits vor zwei Wochen erzählt, dass ich normalerweise immer eine gebuchte Reise in der Hinterhand habe und dies hat einen Grund. Auf Reisen fühle ich mich so richtig lebendig! Neue Kulturen, andere Sprachen, unbekannte Umgebungen. Gestern mit dem Camper durch Kalifornien, morgen mit einem Kaffee in Mailand. Reisen sind meine Inspirationsquelle. Sobald ich unterwegs bin, kann ich meine Gedanken nicht mehr halten und einen Beitrag nach dem anderen aufs Papier bringen.
All dies ist derzeit nicht möglich. Keine Aussichten, keine Planungen, ausharren!
Der komplette Gegensatz dazu ist dann wiederum mein zweites großes Bedürfnis, welches ich derzeit nicht stillen kann. Mein Nest, meine Familie! Je älter ich werde, desto mehr sehne ich mich nach der Nähe meiner Familie. Ich liebe es, wenn ich morgens viel zu früh von meinen Nichten mit einem Strahlen im Gesicht geweckt werde, wenn sie mir meinen heiß geliebten Mittagschlaf rauben, wenn ich nich weiß, wie ich auf ihre neunmalklugen Antworten reagieren soll. Ich genieße es so sehr zu sehen, wie meine Omis und mein Opi meine Anwesenheit komplett aufsaugen, wenn meine Omi, kaum das ich da bin, schon die Flasche Sekt auf hat, wenn meine anderen Großeltern gemeinsam mit mir und Christian an unserem Bulli-Traum arbeiten. Ich bin so glücklich über das Verhältnis, dass ich über die letzten Jahre zu meinem Papi aufgebaut habe. Es gibt nichts schöneres als mit dem Kopf auf dem Schoß meiner Mami zu liegen, wohlwissend, dass ich immer noch ihr kleines Mädchen bin und sie immer für mich da ist.
All dies ist derzeit nicht möglich. Keine Aussichten, keine Planungen, vermissen!
Die momentan Situation fordert uns allen ungemein viel ab. Jeder ist auf seine Art und Weise betroffen. Jeder muss sich mit den Einschränkungen arrangieren. Und am Ende des Tages darf auch jeder seinen Ballast abladen und einfach mal weinen!
Wie ihr bereits durch meine Quarantäne-Beiträge mitbekommen habt, haben wir den Jackpot in Las Vegas leider nicht geknackt. Wir sind zurück in Deutschland. Warum ich gerne wieder zurück möchte, erfahrt ihr heute im zweiten Teil des Reiseberichtes.
„Was in Las Vegas passiert, das bleibt auch in Las Vegas!“ Wenn man sich unsere Fotoausbeute anschaut, könnte dies tatsächlich so sein, aber ein wenig was zu erzählen, habe ich dann trotzdem.
Wir haben zwei Nächte im 23. Stock des MGM Signature verbracht! Für unser Wohnmobil war dort leider kein Platz, dieses haben wir dann direkt auf einem bewachten Parkplatz am Strip für 10$/Tag abgestellt. Das verlief schon mal alles sehr viel einfacher, als wir erwartet hatten.
Vollkommen euphorisch haben wir daraufhin unser Zimmer gestürmt. Ich habe noch nie in solch einem Hotelzimmer geschlafen. Es enthielt alles was das Herz begehrt. Es war bestimmt 50qm groß, wir konnten von dem Balkon auf jegliche LED-Leinwände der Stadt blicken und sogar einen Jacuzzi konnten wir unser Eigen nennen. (Es ist mehr als empfehlenswert kein Schaumbad in die Wanne zu geben, wenn ihr den Jacuzzi nutzen wollt!)
Am Abend unserer Ankunft haben wir eine erste Runde über den Strip gedreht und zunächst geübt, wie die verschiedenen Tische so funktionieren. Man kann das Gefühl sehr schwer beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man über den Boulevard zieht. Vielleicht ist es die Reeperbahn mal 100. Auf jeden Fall ist es einfach nur beeindruckend, egal wie oft man dieses Szenario schon in irgendwelchen Filmen gesehen hat.
Der nächste Tag brachte uns nach Downtown Las Vegas. Der Ort, wo alles einmal seinen Ursprung hatte. Die Casinos und Hotels, welche wir dort gesehen haben, hatten wenig Modernes und dafür absolut jede Menge Charme. Für das richtige Fear and Loathing in Las Vegas Erlebnis würde ich auf jeden Fall beim nächsten Besuch dort die Nächte verbringen. Christian puschte sein Adrenalinlevel noch bei einer Ziplinetour über der Fremont Street und dann ging es für uns am Abend wieder auf den Strip.
Wir haben gewonnen! Aber am Ende auch alles wieder verloren… Las Vegas ist die Stadt, die Dir an jeder Ecke das Geld aus den Taschen zieht.
Somit ging es für uns am Dienstag ohne den Jackpot weiter zum Grand Canyon. Auf dem Weg dorthin haben wir noch die Hoover Talsperre überquert. Der Damm kann die einzige Erklärung sein, warum es in den bisher von uns bereisten Gebieten quasi keine Windenergieanlagen gibt.
Am Grand Canyon lief dann wieder einmal alles so ab, wie es eigentlich gar nicht ablaufen kann. Wir haben den letzten freien Parkplatz im National Park für die Nacht bekommen und waren zudem noch 10 Minuten vor dem Sonnenuntergang am Mather Point. Ich habe lange überlegt, ob sich dieser lange Umweg zum Grand Canyon lohnt, und ja, er lohnt sich! Gefühlt hat man dort eine Leinwand mit diesem Ausblick hoch gezogen. Dieses Ausmaß war mit dem bloßen Augen überhaupt nicht richtig greifbar und vollkommen surreal. Was die Natur sich bei diesem Canyon gedacht hat, ist einfach nur verrückt. Und dann zeigte sich tatsächlich auch noch für wenige Minuten die Sonne und das Lichtspektakel nahm seinen Lauf. Wir konnten überhaupt nicht begreifen, was wir da gesehen haben und freuten uns umso mehr auf den nächsten morgen, um den Grand Canyon noch einmal auf uns wirken zu lassen.
„Wie sie sehen, sehen sie nichts!“ Dass das Wetter nicht gut wird, hatte uns bereits der Wetterbericht verraten, aber das wir am nächsten morgen einen Grand Canyon vorfinden werden, welcher sich komplett im Nebel befindet, damit hatten wir nicht gerechnet. Hinter der Abzäunung hätte ebenso eine grüne Blumenwiese liegen können.
Ich kann es immer noch nicht so ganz begreifen, was wir da gesehen und dann auch wieder nicht gesehen haben. Auf jeden Fall haben wir uns dann zügig dafür entschieden unsere Weiterreise anzutreten.
Der Wetterbericht versprach für die nächsten Tage leider keine wirkliche Besserung, vor allem an der Küste unterhalb Los Angeles. Wir haben uns aus diesem Grund gegen San Diego entschieden und uns gleich auf den Weg nach Palm Springs gemacht. Dort sind wir im Dunkeln gelandet und es war wieder einmal mehr als spannend, was uns bei Tageslicht erwarten wird.
Sich im Dunkeln auf Stellplatzsuche zu begeben, hat nicht allzu viele Vorteile. So haben wir in Palm Spring eine Baustelle neben unserem Parkplatz übersehen und wurden am nächsten Morgen von diversen Baggern, Kehrmaschinen und Müllabfuhren aus dem Schlaf geholt.
Zu den sich minütlich erneuerten Breaking News zum Coronovirus gesellte sich jede Menge Regen und ich kann es nicht bestreiten, die Stimmung bei uns wurde etwas betrübter. Ich hatte mich sehr auf das Meer aus Windmühlen in Palm Springs gefreut, jede von ihnen verschwand jedoch in einem tristen grau und wir machten uns ohne Aufenthalt direkt auf den Weg nach Los Angeles.
In LA haben wir 3 Tage verbracht. Geplant war zuvor eigentlich nur die Durchreise. Am ersten Tag haben wir uns Venice und Santa Monica angesehen und die Nacht anschließend auf einem super RV-Park in Hollywood verbracht. Bei strömenden Regen hat der Mitarbeiter keine Mühen gescheut, es uns so gemütlich (Ausrichten und Anschließen des Wohnwagens) wie nur möglich zu machen. Der nächste Tag brachte uns auf den Hollywood Boulevard. Dort sind wir den Walk of Fame lang geschlendert und durften anschießend unseren Camper mit Post von der Stadt LA begrüßen. Einen Zentimeter über der roten Markierung am Bordstein ist absolut einen Zentimeter zu viel!
Wir haben lange überlegt, wie es weiter geht. Das Wetter versprach keine Besserung, die Stimmung sehnte sich nach einem gemütlichen Rückzugsort. Also haben wir uns kurz entschlossen für 2 Nächte eine Unterkunft in Malibu mit Meerblick und einer super bequemen Couch genommen. Dort haben wir die Zeit genutzt um Wäsche zu waschen und stundenlang auf dem Sofa zu lümmeln. Wir hatten zuvor vollgepackte 1,5 Wochen. Wir hatten jeden Tag super viel Action. Von einem Ort zum Anderen. Wir beide haben ständig den Anspruch, das Beste aus dem Urlaub heraus zu holen, so viel wie möglich zu sehen. Vermutlich war das nun der Zwinker von oben, dass ein Urlaub auch zur Erholung und zum Nichtstun da ist.
Am Samstag machten wir nach einem langen ausgiebigen Frühstück einen kurzen Ausflug ins Wissenschaftsmuseum, um dort die Endeavor zu betrachten. Durch Downtown ging es weiter zum Griffith Observatorium und anschließend wieder zu unserer Unterkunft.
Voller neuer Energie haben wir so am Sonntag unsere Weiterreise angetreten. Wir konnten noch 2 Stunden am Strand die Sonne genießen und dann hieß unser nächstes Ziel Morro Bay am Highway 1. Morro Bay ist ein ziemliches nettes Fischerdorf, welchen wir uns dort auch ausgiebig haben schmecken lassen. Der Morro Rock ist hier ganz klar das Wahrzeichen, ich hatte jedoch mehr Freude an den Ottern, welche gemütlich in freier Wildbahn vor uns ihre Runden zogen.
Der Montag startete, wie sollte es auch anders sein, mit Regen! Keep Calm and have Breakfast, as fat as you can, with loads of bacon and eggs and pancakes and cream and coffee and more coffee, oh and coffee! In einem richtig schönen einheimischen Restaurant haben wir uns das Frühstück schmecken lassen und uns dann auf den Highway 1 begeben.
Erst schüchtern, dann voller Pracht, je dichter wir San Francisco kamen, desto klarer zeigt sich auch die Sonne wieder. Dazu diese atemraubende Landschaft des Highway 1. Rau und grün. Steil und kurvenreich. Verlassene Strände und vollkommen anders als man sie sich vorstellt. Einfach nur schön. Die Bilder können kaum wiedergeben, wie sehr wir die Fahrt genossen haben. Wir haben Wale auf ihren Weg gen Norden beobachtet (Die Wale zeigen selten ihr ganzes Dasein, mit viel Glück sieht man ab und an mal eine Schwanzspitze, ein sicheres Anzeichen sind die aufsteigenden Wasserfontänen) und mit den Eichhörnchen vor der Kamera gespielt.
San Francisco verabschiedete uns die letzten 2 Tage genauso herzlich, wie es uns am 02.03.2020 empfangen hat. Wir haben auf einem Stellplatz am Stadtstrand (kein Overnight Parking) zu unserer Überraschung einen alten Sprinter mit deutschem Kennzeichen entdeckt und ein älteres deutsches Paar kennengelernt. Die beiden haben den Mercedes einmal auf den amerikanischen Kontinent verschiffen lassen und verbringen nun immer ein halbes Jahr lang die Wintermonate hier. Vor allem in Südamerika sind sie mit dem Camper dann unterwegs. Wow. Das wär was! Jedenfalls gaben sie uns den Tipp, wo wir die kommenden Nächte verbringen können und wie es so ist… Ich glaube, wir haben, seit dem wir mit dem Vanleben in 2018 begonnen haben, noch nie einen besseren Schlafplatz erwischt. Frei zugängliche Toiletten und ein freier Blick auf die Stadt und auf die Golden Gate Bridge. San Francisco war quasi unser Vorgarten. Wir konnten uns nicht satt sehen.
Ich habe mich am Ende tatsächlich auch noch zu Fuß über die Brücke getraut. San Francisco, Du bist so so so unfassbar wundervoll!
Das was ich am allerliebsten mache, ist in der jetzigen Zeit leider nicht möglich. Normalerweise habe ich immer, sobald ich eine Reise antrete, schon wieder die nächste in der Pipeline. Derzeit ist da nur ein nervöses Zittern im Finger. Buchen oder nicht buchen. Lieber nicht….
Christian und ich hatten großes Glück und konnten im März noch unseren langgeplanten Urlaub in die USA antreten und dahin nehme ich Euch jetzt noch einmal mit. Macht es Euch so bequem wie möglich, vielleicht legt ihr Euch ein Standbild von der Golden Gate Bridge auf den Fernseher, macht das Fenster auf und lauscht der Natur, habt einen Drink in der Hand und schließt die Augen. (Okay, das macht wohl nur als Hörbuch Sinn. Lasst die Augen doch besser auf.)
Guten Morgen, meine Damen und Herren. Kapitänin Niemann und die gesamte Besatzung begrüßen Sie ganz herzlich an Bord Ihres StayAtHomeAir Fluges HRO 130420 nach San Francisco. Unsere Flugzeit ist mit knapp 12 Stunden vorausberechnet und ich darf Sie nun bitten, Ihren Sitzgurt zu schließen und festzuziehen. Für eine unvergessliche Reise ist es empfehlenswert, dass Sie sich nun in die Person der Kapitänin hineinversetzen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß!
Nach einem sehr angenehmen Flug sind um 14 Uhr Ortszeit in San Francisco gelandet. Ich habe mich zuvor gefragt, wie der Flug in Zeiten von Corona wohl verlaufen wird, davon war aber weder in Hamburg noch in London und San Francisco überhaupt irgendwas zu merken. Mit einer Ausnahme, das Flugzeug war sehr leer. So hatten wir ausreichend Platz um uns auch mal auszustrecken und zudem stand gefühlt alle 5 Minuten die Stewardess mit neuen Drinks und Essen neben uns.
Das nächste Highlight bot uns dann die nette Dame von der Autovermietung. Damit wir auch die ersten zwei Tage in San Francisco flexibel sind, hatten wir bereits im Vorfeld einen Mittelklassewagen gebucht. Aus diesem wurde dann ein Ford Mustang GT (V8, 450 PS) für insgesamt 120$. Mit diesem hatten wir eh schon für um die 300$ für einen Tag in Las Vegas oder San Diego geliebäugelt. Dann doch gerne so. Herzlich Willkommen in den USA!
Bevor wir am ersten Abend vollkommen fertig ins Bett gefallen sind, haben wir noch einen kurzen Ausflug zu dem Aussichtspunkt Twin Peaks gemacht. Von dort aus hat man einen Blick über die gesamte Stadt, welcher sich vermutlich auch am Tage, aber vor allem bei Nacht mit den ganzen Lichtern einfach nur lohnt.
Der nächste Tag startete früh. Um 4 Uhr war für uns beide die Nacht vorbei. Während ich noch ein wenig vor mir her schlummerte, machte Christian sich bereits auf die erste Fototour und konnte mit der aufgehenden Sonne ein paar klasse Bilder der California Street mit der Bay Bridge im Hintergrund machen. Anschließend ging es für uns beide auf zum ersten Rundgang durch die Stadt. Wir bahnten uns den Weg durch China Town und kamen gegen 09:30 Uhr am Pier 39 an. Zu dieser Zeit befanden sich dort kaum andere Touristen und wir hatten die Robben gefühlt ganz für uns alleine.
Weiter ging es durch das Hafengebiet Fishermans Wharf der Golden Gate Bridge entgegen. Querfeldein durch die Stadt und vor allem steil bergauf und noch mehr steil bergauf hieß unser Nachmittagszwischenziel „Ruhepause im Hostel“.
Am späten Nachmittag statteten wir dem Schwulen- und Lesbenviertel The Castro einen kurzen Besuch ab und machten uns anschließend auf den Weg zum Marshalls Beach, um von dort zum einen die Golden Gate Bridge aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten und zum anderen den Sonnenuntergang zu bestaunen.
Leider ist es einem Jetlag ziemlich egal, wie müde und erschöpft man am Abend ins Bett gefallen ist. Auch die folgende Nacht war um 03:30 Uhr vorbei. Da wir uns den Wecker aber sowieso auf um 05:00 Uhr gestellt hatten, war dies dann irgendwie schon wieder erträglich. Früher als geplant sind wir so zu unserem morgendlichen Ziel aufgebrochen. Der Sonnenaufgang über der Golden Gate Bridge. So fuhr ich uns also in unserem Ford Mustang GT über die Brücke zu dem Aussichtspunkt Battery Spencer (Kneif mich mal!). Dank der früheren Abfahrt erwischten wir die Golden Gate Bridge noch beleuchtet in der anfangenden Dämmerung und bewunderten folgend einen gigantischen Sonnenaufgang.
San Francisco, danke für diesen warmen Empfang! Danke für all die Sonne die Du uns geschenkt hast! Danke für Deine Vielfalt und Deine Herzlichkeit.
Ich habe ja schon immer gesagt, dass wir beide unter anderem sehr gut zusammen passen, da wir den gleichen Sinn von (Un)ordnung haben. Dies hat sich nach nur zwei Nächten im Hostel wieder einmal bestätigt.
Aus diesem Grund war ich sehr froh, dass wir am Mittwoch (04.03.2020) unseren Camper abgeholt haben und somit nicht jeden morgen von Neuem aufräumen müssen, sondern uns diesem „Elend“ nur einmal am Urlaubsende widmen müssen.
Unsere Reisezeit in die Vorsaison zu legen, stellte sich auch hier als sehr positiv heraus. Bei der Vermietung hat es niemanden interessiert, dass wir zwei Stunden zu früh da waren. Wir haben unseren Camper ohne Wartezeit zwei Stunden früher bekommen und hatten damit die Chance, doch noch im Hellen im Yosemite Nationalpark anzukommen.
Yosemite Nationalpark
Von San Francisco ging es für uns direkt in den Yosemite Nationalpark, welchen wir tatsächlich noch am Nachmittag erreicht haben. Nachdem wir die Einfahrt in den Nationalpark passiert hatten, konnten wir von dem Aussichtspunkt Tunnel View ein erstes Mal sehen, was da gewaltiges vor uns lag. Wir sind den kompletten Weg hinunter ins Valley nicht mehr aus dem Staunen heraus gekommen. Links und rechts ragten die Felswände neben uns in die Luft.
Wir haben die Nacht auf dem Upper Pine Campingplatz verbracht und lagen vollkommen richtig damit, den Campingplatz im Voraus zu buchen. Als wir ankamen, war der komplette Platz belegt. Wir haben uns ebenso im Vorfeld darüber belesen, welcher dieser Stellplätze die beste Aussicht hat und uns für die Nummer 9 entschieden. Von dort aus hatten wir einen freien Blick ins Valley.
Am nächsten morgen habe ich beim Eier braten ungewollt gleich einmal unseren Feuermelder getestet und um halb 7 vermutlich den gesamten Campingplatz geweckt. Er funktioniert! Nach dem Frühstück haben wir dann eine erste Wanderung zum Mirror Lake gemacht und uns nach einer kurzen Pause noch die Wasserfälle angesehen. Diese gewaltigen Felswände und unter anderem der Halfdome waren dabei immer in unserem Blickfeld. Einfach nur Wahnsinn.
Da der Aussichtspunkt Glacier Point, von welchem aus man den Halfdome noch einmal richtig gut im Blick hat, im Winter leider geschlossen ist, haben wir uns am früheren Nachmittag auf dem Weg zum Lake Tahoe gemacht.
Lake Tahoe
Auf dem Weg zum Lake Tahoe kam eine meiner Schwächen zum Vorschein, welche ich seit unserem Frankreich Roadtrip nicht mehr gesehen habe. Ich vergesse manchmal einfach abzubiegen, wenn das Navi mir sagt, dass ich abbiegen soll – 20 Minuten Umweg und für mich eine extra Einheit darin, den Camper in engen Kurven bergauf und bergab zu manövrieren.
Wir sind erst im Dunkeln in dem Ort South Lake Tahoe angekommen und konnte nicht wirklich erahnen, was uns am nächsten Tag erwarten wird. Das einzige was wir bemerkten, war, dass wir sehr hoch in den Bergen waren und das auch die Schneedecke immer dichter wurde. Die Nacht verbrachten wir umgeben von Pinien auf einem freien Parkplatz im Ort.
Am morgen kam der See dann in seiner kompletten Pracht zu Geltung. Glasklar, türkisblau und ringsherum Schneebedeckte Berge. Im Starbucks standen schon früh die ersten Menschen in Skisachen neben uns, welche sich auf einen tollen sonnigen Tag auf den Pisten freuten. Für und ging es (leider) nicht auf die Piste, dafür einmal um den See herum. Hier und da machten wir Halt und wanderten auch noch einmal steil bergab zu der Secret Cove im Norden des Sees. Der Umkehrschluss von steil bergab ist steil bergauf. Bei umgerechnet 13 Stockwerken in knapp 2.000m Höhe wurde mir die Luft ganz schön knapp.
Highway 395
Der Lonely Planet hat den Highway 395 als Highway der Superlative beschrieben und genauso war es. Ganze 227 Meilen kam ein Highlight nach dem anderen. Einer beindruckenden Bergkette folgte eine noch beeindruckendere Bergkette. Dazu gehörte auch der höchste Berg der USA, der Mt. Whitney, welcher 4.421 m hoch ist. Die Nacht haben wir auf einem tollen Campingplatz in Bishop verbracht. Dort konnten wir unsere Tanks leeren und wieder füllen und uns so auf die kommende Nacht im Death Valley vorbereiten.
Death Valley
Es ging mit Superlativen weiter. Wenn du denkst, da geht nicht noch mehr an gigantischem Ausmaß, dann sei Dir gewiss, das Death Valley hält um jeder Ecke ein neues bereit. Das Wetter war gestern nicht ganz auf unserer Seite. Es war sehr windig und dazu auch stark bedeckt. So hielten wir auf unserer Fahrt durchs Valley nur bei den Mesquite Flat Sanddunes und suchten anschließend schon unseren Campingplatz in Furnace Creek auf. Wir haben die Nacht inmitten des Nationalparks verbracht. Schon irre. Im Sommer wäre das wohl nicht erträglich gewesen.
Heute (08.03.2020) machten wir uns nach dem Frühstück auf zu dem Ort Badwater. Badwater liegt 85,5 m unter dem Meeresspiegel und ist quasi eine riesige Salzwiese. Dort hatten wir vor der Kamera so unseren Spaß. Unsere Mittagspause verlegten wir an den Aussichtspunkt Zabriskie Point und nachdem wir mit Hängen und Würgen die nächste Tankstelle außerhalb des Death Valley National Parks erreicht haben, ging es für uns nach VEGAS, Baby!
Hier wollen wir die nächsten zwei Abende unsere Reisekasse wieder auffüllen.
Da uns dies nicht sofort am ersten Abend gelungen ist, verweilen wir nun hier für eine Woche und schauen in der nächsten Woche, ob wir den einarmigen Banditen noch austricksen konnten.
Es ist Montag der 06. April 2020. Ich sitze mit einer ersten Tasse Kaffee im Bett und schaue aus dem Fenster in die Welt da draußen. Heute ist unser letzter Tag in Quarantäne und ich versuche zu reflektieren, was die letzten Tage so passiert ist und vor allem gucke ich nach vorne und freue mich so sehr auf unsere Freiheit!
Obwohl, kann man es so richtig Freiheit nennen? Ein Grund, wenn nicht sogar einer der Hauptgründe, warum ich in Rostock wohne, ist das Meer vor unserer Haustür. Dieses brauche ich um durchatmen zu können, um mich frei zu fühlen, um zu begreifen dass ich all die Komsumgüter dieser Welt nicht brauche. Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass dies vor allem jetzt mein absoluter Sehnsuchtsort ist. Und dann lese ich in der Verordnung zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, dass uns tagestouristische Ausflüge an die Ostseeküste über die Ostertage untersagt werden.
Ach Frau Schwesig, wem wollen Sie denn damit etwas beweisen? Wer soll denn jetzt noch Ihre politischen Schritte logisch nachvollziehen können?
Wir dürfen uns nach einer Urlaubsrückreise über mindestens zwei Risikogebiete dieser Welt wieder unbeeindruckt in das öffentliche Leben mischen, es dürfen aber nun alle Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns, welche sich seit Wochen an Ihre Vorgaben halten, nicht mal einen Schritt aus ihren gewohnten Umkreis heraus machen!? Wir haben es doch begriffen! Wir halten in Supermärkten Abstand. Wir halten an meterbreiten Stränden Abstand. Wir sind entweder alleine oder zu zweit in der Öffentlichkeit anzutreffen. Wir besuchen schweren Herzens unsere Großeltern nicht. Und die, die es nicht begriffen haben, werden sich auch an Ostern nicht an die Regeln halten!
Liebe Frau Schwesig, vergessen Sie bitte nicht, wir sind keine Urlauber, wir leben hier! Und zu unserem Leben gehören die Ostseeinseln ebenso wie die Ostseeküste!
Am Rande – Was macht man eigentlich 2 Wochen in häuslicher Quarantäne?
Die ersten Tage waren wir noch hochmotiviert unsere Wohnung auf Vordermann zu bringen. Dann stellte sich aber schnell heraus, wenn man einmal das Chaosgen vererbt bekommen hat, dann ändern auch 2 Woche Quarantäne daran nichts.
Als nächstes war ich hochmotiviert eine neue Sprache zu lernen. Polnisch. Die Lernapp war mir dann am Ende aber zu teuer und somit ist es bei Tak und Nie geblieben.
Ich habe, wie so viele andere derzeit, puzzeln wieder für mich entdeckt. Warum habe ich das eigentlich seit meiner Kindheit nicht mehr gemacht? Stundenlang habe ich konzentriert die kleinen Teile angestarrt und dabei einfach an gar nichts anderes gedacht.
Als nächstes habe ich mir ein simples Architektenprogramm runter geladen und mich damit in meine Jugendzeit zurückversetzt. Wie damals bei den Sims habe ich vollkommen fasziniert ein Haus nach dem anderen gebaut und eingerichtet. Im amerikanischen Stil. Wenn wir mal ein Haus haben sollten, dann nur mit großer Veranda und einer Hollywoodschaukel neben der Eingangstür.
Die letzten Tage waren aber dann wohl wirklich die produktivsten. Nachdem wir uns an unseren neuen Alltag halbwegs gewöhnt hatten, haben wir unsere Wohnung in ein Kreativstudio verwandelt. Wir haben gegen Mittag angefangen zu arbeiten und erst spät abends aufgehört. Christian hat all unsere Urlaubsbilder in Lightroom und Photoshop bearbeitet und sogleich ein perfekt abgestimmtes Fotobuch erstellt. Ich habe mich mit InDesign vertraut gemacht und endlich mein lang versprochenes Buch fertig gestellt. Es hat einfach nur Spaß gemacht. Wusste der Eine mal nicht weiter, hatte der Andere schon die Lösung parat. Teamwork makes the dream work!
Und natürlich ist man auch einfach nur faul und träge, liegt zu lange im Bett, langweilt sich tagelang, schaut zu viel Netflix. Wann kommt eigentlich Haus des Geldes Staffel 5 raus?
Am letzten Montag habe ich Euch ja bereits kurz geschildert, wie Unzufrieden ich mit der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern in Zeiten der Corona-Krise bin. Da sich meine Ausführungen im Laufe der Woche leider bestätigt haben, möchte ich darauf heute noch einmal detaillierter eingehen.
Durch die mehrfachen Annullierungen unseres Rückfluges haben wir am 19.03.2020 insgesamt 16 Stunden am Flughafen von San Francisco verbracht. Zu diesem Zeitpunkt wurden in den USA, insbesondere Kalifornien, bereits langsam die ersten Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus‘ umgesetzt, jedoch war davon am Flughafen noch nicht viel zu merken. In meinen Augen lief alles ab wie immer, nur das eventuell ein paar weniger Passagiere unterwegs waren. Menschen aus aller Welt saßen gemeinsam im Foodcorner, fassten noch mal eben im Shop dies und das an, standen beim Boarding gelassen nebeneinander.
Unser Flug ging knapp 10 Stunden und ich habe mir währenddessen Gedanken gemacht, wie die Einreise in Großbritannien wohl ablaufen wird, ob man uns als deutscher Staatsbürger aus einem Risikogebiet kommend überhaupt einreisen lässt. Auch in London lief folgend alles so ab, wie zuvor schon in San Francisco. Es waren gefühlt weniger Menschen unterwegs, aber von einer Pandemie war auch hier nichts zu merken. Wir haben einen Flyer mit Hygienetipps in Zeiten von Conora in die Hand gedrückt bekommen und gingen anschließend durch die elektronische Passkontrolle. Kein menschliches Wesen interessierte sich für uns und so saßen wir 20 Minuten nach Verlassen des Flugzeuges schon im Taxi auf dem Weg zu unserem Hotel.
Am 22.03.2020 ging es für uns endlich nach Hause. Nachdem wir das Hotelzimmer 2 Tage lang nur kurz für die Nahrungsaufnahme verlassen hatten, machten wir uns gegen 12 Uhr wieder auf zum Flughafen. Am Sonntag hat man hier schon versucht, ein paar Maßnahmen umzusetzen, jedoch war man der Passagiermenge bei Weitem nicht gewachsen. Insbesondere die Schlange für die Überseeflüge war extrem lang und die Menschen standen dicht an dicht. Bis zum Boarding konnten wir einer solchen Menschenansammlung ganz gut aus dem Weg gehen. Als dann der Aufruf kam, dass wir das Flugzeug nun betreten dürfen, zeigte sich das wohl allseits bekannte Bild. 75% der Passagiere hatten Angst, dass der Flieger ohne sie abhebt und atmeten aufgeregt an dem Rücken des Vordermann klebend in dessen Ohr.
Kommen wir zum dritten internationalen Flughafen unserer Rückreise, Hamburg. Wir landeten am Sonntagabend und es war auch hier wieder vergleichsweise etwas weniger los als vermutlich normal. Es wollte niemand von uns wissen, woher wir gekommen sind. Von diesen angeblich eingeführten Einreisekarten haben wir nichts mitbekommen. So ging es für uns schnell durch die elektronische Passkontrolle, anschließend zum Gepäckband und schwuppdiwupp saßen wir nach 3 Wochen in Kalifornien wieder in unserem Auto. Auch am Hamburger Flughafen gab es keine vermehrten Kontrollen oder erhöhtes Sicherheitspersonal. Mit ein Paar Scheuklappen und Digital Detox für die Zeit unseres Urlaubes hätte die ganze Krise auch einfach an uns vorbei gehen können.
Dies war nun noch einmal die genaue Schilderung wie unser Rückflug abgelaufen ist. Aufgrund dessen und unseres Aufenthaltes in einem internationalen Risikogebiet war ich der festen Überzeugung, dass wir uns sofort in Quarantäne begeben müssen.
Das Gesundheitsamt Rostock und auch die Universitätsmedizin Rostock verweisen auf ihren Websiten auf die Seite des deutschen Infektionsschutzes bei Fragen zum Thema Corona. Dort stand vor einer Woche noch, dass Rückkehrer aus Risikogebieten sich in behördlich angeordnete Quarantäne begeben müssen. (Siehe Screenshot; Wie ich gerade gesehen habe, ist dieser Abschnitt -29.03.2020- entfernt worden.)
Wir haben uns dementsprechend am 23.03.2020 beim Gesundheitsamt telefonisch gemeldet, welches uns mitteilte, dass dies so für Mecklenburg-Vorpommern nicht zutrifft. Das Land hat einen eigenen Erlass für Rückkehrer veröffentlicht.
„1. Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet … entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut aufgehalten haben, wird empfohlen für einen Zeitraum von 14 Tagen … im häuslichen Bereich zu arbeiten.“
Würde das Land eine Quarantäne anordnen, müsste es auch für den Lohnausfall aufkommen. So lange dies nicht der Fall ist, muss die betroffenen Person sich mit dem Arbeitgeber einigen und im schlimmsten Fall für diesen Zeitraum unentgeltlich zuhause bleiben. Sogleich gelten durch diesen Erlass für die betroffene Person die selben Regeln wie für die restliche Bevölkerung. Wir HÄTTEN arbeiten gehen können, wir HÄTTEN einkaufen gehen können, usw..
Witzigerweise werden uns durch den Erlass aber durchaus bestimmte Dinge untersagt, nämlich
„3. Es ist Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet … aufgehalten haben für einen Zeitraum von 14 Tagen untersagt folgende Einrichtungen zu betreten: d) Einrichtungen der öffentlichen Verwaltungen.“ .
Welch Doppelmoral! Nicht zahlen wollen, sich selber aber wegen des Ansteckungsrisikos abschirmen!!!!
Wir haben die ersten 2 Tage nach unserer Rückkehr nur mit Telefonieren verbracht. Wie verhalten wir uns richtig? Intuitiv sind wir zuhause geblieben, aber wer kommt für den Lohnausfall auf? Fragen über Fragen. Ich war auf 180, mein Puls ununterbrochen am Anschlag.
Und dann kam am Mittwoch der Anruf, WOMIT JA NIEMAND NACH DER OBEN BESCHRIEBENEN TORTUR UNSERER RÜCKREISE IN ZEITEN VON CORONA IM LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN HÄTTE RECHNEN KÖNNEN!!!!
Auf unserem Flug von London nach Hamburg saß eine Reihe vor uns jemand, der positiv auf Corona getestet wurde! Wir müssen uns sofort in häusliche Quarantäne begeben und dürfen die Wohnung 14 Tage nicht verlassen.
Tag 8 der Quarantäne. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass in 3 Wochen so viel passieren kann. Ich weiß gar nicht, wo ich heute anfangen soll.
Genau heute vor 3 Wochen sind wir nach Kalifornien geflogen und von diesem Urlaub wollte ich Euch heute eigentlich erzählen. Nun habe ich die Ostsee Zeitung vom 2. März neben mir liegen. An diesem Tag wurde von 117 Corona-Fällen Bundesweit gesprochen. Ich habe irgendwie schon kommen sehen, dass das Ausmaß vielleicht etwas größer wird, aber ich habe doch sehr darauf vertraut, dass dieser Umkreis genauso wie bei dem Ausbruch in der Firma Webasto im Februar schnell eingegrenzt wird.
Dies bestätigte mir auch das Bild am Flughafen. Vereinzelt lief mal jemand mit einem Mundschutz rum, aber ansonsten war von einer Pandemie nichts zu merken. So flogen wir also in die USA und konnten dort spannende 1,5 Wochen verbringen, bevor die Situation so langsam aus dem Ruder zu liefen schien. (Zu dem Urlaub kommt auf jeden Fall noch ein Bericht!) Trump schloss die Grenzen für Europäer, die ersten Toilettenpapierregale in den Supermärkten waren leer, es befanden sich immer weniger Menschen auf den Straßen, das Robert-Koch-Institut stufte Kalifornien als internationales Risikogebiet ein.
Einen Tag vor unserer Rückreise wurde unser Flug über London nach Hamburg annulliert. Da wir sehr schnell auf einen neuen Flug über Washington und Amsterdam am nächsten morgen umgebucht wurden, machte ich mir wenig Sorgen über die Heimreise und genoß einfach noch einen Abend mehr die Luft in San Francisco. Als wir am nächsten Tag am Flughafen eintrafen, hatte die neue Airline keine Reservierung für uns vorliegen. Bis wir jemanden von der ursprünglichen Fluggesellschaft in der Leitung hatten, war das Flugzeug auch schon weg. Ich habe lange mit der Dame nach einer Lösung gesucht, sie konnte keinen Flug für uns nach Hamburg finden. Somit haben wir uns am Ende darauf geeinigt, dass wir am Abend erstmal bis nach London fliegen und unsere Weiterreise anschließend selber organisieren. Wir verbrachten 16 Stunden am Flughafen in San Francisco mit sämtlichen Menschen von der großen weiten Welt. Von einer Pandemie war dort nichts zu merken. Für den Abend unserer Ankunft in London (Freitag) haben wir einen Weiterflug nach Hamburg finden können, welchen uns die Dame aufgrund einer fehlenden Kooperation nicht anbieten konnte. Kaum hatten wir diesen gebucht, wurde er auch schon wieder annulliert. Wir konnten nichts anderes machen, als auf Sonntagnachmittag umzubuchen. Die wenigen verbliebenen Flüge vorher waren vermutlich alle ausgebucht. Somit saßen wir noch 2 Tage in London fest, bevor wir uns endlich auf den Weg nach Hause machen konnten. Hätte mir zuvor jemand gesagt, dass ich aus den Staaten mal eine so komplizierte Heimreise haben werde, hätte ich schmunzelnd erwidert, dass ich das mit links und 40 Fieber in 16 Stunden mache!
Jetzt sind wir endlich Zuhause und nun fängt der Irrsinn erst richtig an. Wir haben uns schon unterwegs schlau gemacht, wie wir uns jetzt verhalten müssen. Da es mir anfangs schwer fiel Antworten auf meine Fragen zu finden, habe ich kurzerhand beim Bürgertelefon der Hansestadt Rostock angerufen. Die nette Dame gab mir die Auskunft, dass wir uns sofort in Quarantäne begeben müssen und diese der Hausarzt verordnet. So rief ich also heute früh bei meiner Hausärztin an und dort wusste man nichts davon, Krankschreibung ja, aber Quarantäneverordnung, nein. Das Gespräch war schnell beendet und ich war genauso ratlos wie vorher. Mein nächster Anhaltspunkt war dann das Gesundheitsamt. Da laufen die Telefone natürlich gerade heiß, aber ich habe es letztendlich geschafft und erhielt dann folgende Aussage:
„Es empfiehlt sich für Sie sich zwei Wochen in häuslicher Isolation zu begeben. Jedoch spricht das Gesundheitsamt keine direkte Isolation aus. Dies sollten Sie ggf. mit Ihrem Arbeitgeber besprechen.“
Wir haben uns 3 Wochen in einem vom RKI ausgewiesenen internationalen Risikogebiet aufgehalten! Wir haben auf unserer Heimreise 2 internationale Drehkreuze durchlaufen mit unzähligen Menschen, wo keiner weiß, aus welchen Teilen der Welt diese gerade gekommen sind! Neben diesen Menschen saßen wir 13 Stunden im Flugzeug eng an eng! Genauso können wir diese Menschen natürlich bereits angesteckt haben. Das Gesundheitsamt verweist zudem auf seiner Homepage auf die offizielle Homepage des Infektionsschutzes wenn es um offene Fragen geht, wo ausdrücklich geschrieben steht, dass Menschen, welche sich im Risikogebiet aufgehalten haben, in Quarantäne müssen!
Aber hey, es EMPFIEHLT sich, sich in Isolation zu begeben. Ich gehe lieber Arbeiten, denn in Rostock ist auch kein Conora! Rostock ist stabil!
Ich weiß, dass wir uns gerade in einem absoluten Ausnahmezustand befinden. Ich bin mir bewusst, dass viele ja einfach selber nicht wissen, wie sie gerade handeln müssen und was in einer solcher Situation zu tun ist. Ich bin letzten Endes auch einfach nur unsicher. Muss ich in Quarantäne, muss ich nicht? An wen muss ich mich wenden? Wie verhält es sich finanziell? Ich suche verlässliche Antworten und diese sind als Betroffener gerade verdammt schwer zu finden. Es ist zum Mäuse melken.
Tag 1 der Quarantäne, ich bin gespannt wie es weiter geht. Bleibt gesund und munter!
Edit 13:45 Uhr: Das Virus macht tatsächlich einen Bogen um Mecklenburg-Vorpommern. Mir wurde soeben der Erlass vom Land Mecklenburg-Vorpommern durch das Gesundheitsamt zugestellt. Es wird uns lediglich empfohlen uns zu isolieren.
In der Regel muss Christian jede Woche herhalten und meine neuen Beiträge vorab lesen. Da ich am vorletzten Wochenende in Schweden war, durfte für den Beitrag 1610 – Der Trott! Malin in den Genuss der Vorab-Leserin kommen. Und dies bot uns anschließend brillanten Redestoff.
Abenteuer, das
Ich habe in der vorletzten Woche darüber gesprochen, dass mir die Abenteuer im Alltag fehlen. Dass es mir nach einer gewissen Zeit der Routine immer schwerer fällt diesen nachzugehen, geschweige denn sie überhaupt noch sehen zu können.
Doch was bedeutet das Wort ‚Abenteuer‘ überhaupt? Wenn ich an Abenteuer denke, verbinde ich damit immer einen Ausflug, eine Reise. Am liebsten habe ich die Abenteuer, bei denen ich für mehrere Wochen Ozeane überquere und eine neue unbekannte Welt entdecke. Genauso mag ich es aber auch an einem Freitagnachmittag nach Feierabend zum nächsten Flughafen zu hetzen, um das Wochenende in einer der vielen schönen Städte in Europa zu verbringen. Um ein Abenteuer zu erleben, muss ich aber auch nicht immer zwingend in ein Flugzeug steigen. Ich kann es kaum erwarten im Sommer wieder in unserem Bulli an verlassenen Stränden oder in 2.000m über den Meeresspiegel zu nächtigen. Und am Ende ist für mich ein Abenteuer auch ein Wochenendausflug nach Rügen oder zu Freunden nach Berlin. Wichtig ist für mich einfach nur, dass ich meinen gewohnten Umkreis verlasse.
Dies ist, wie wir alle wissen, nicht jedes Mal wenn man das Bedürfnis nach einem Abenteuer hat, mit dem eigentlichen Leben zu vereinbaren. Wäre es aus diesem Grund nicht viel sinnvoller, das Wort ‚Abenteuer‘ einfach in dem Zusammenhang mit etwas Neuem, mit etwas Ungewohntem zu sehen?
Diese Sichtweise lässt sich viel viel besser in den Alltag integrieren! Auf einmal ist ein Abenteuer der Konzertbesuch in dem Club eine Straße weiter. Ein Abenteuer ist dann die Fototour durch unbekannte Straßen der eigenen Stadt. Oder der Yogakurs am Dienstag. Oder der Nachmittagsausflug auf die andere Seite der Warnow. Oder der Besuch in dem neuen Restaurant.
Mir fällt es, gerade nach den langen dunklen Tagen ,sehr schwer diese kleine Abenteuer als solche anzusehen und dabei würde mir diese weitgefasste Definition den Alltag ungemein erleichtern.
Der Ausflug nach Schweden und das Eintauchen in eine andere Welt, damit meine ich nicht das fremde Land, sondern das Eintauchen in Malins Alltag und ihre Gedankenwelt, hat die Schranke in meinem Kopf wieder geöffnet und nun liegt es an mir, meinem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen, den Trott zu verlassen und den kleinen Abenteuern des Alltags wieder mehr Bedeutung zuzuschreiben.
Bevor ich mich aktiv der Umsetzung der kleinen Abenteuer im Alltag widmen werde, steht für mich zunächst aber noch ein großes Abenteuer auf der Agenda. Christian und ich werden in der nächsten Woche zu dieser Zeit im Flugzeug nach San Francisco sitzen und dort 2,5 Wochen mit dem Wohnwagen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten unsicher machen. Dies bedeutet, dass ich mich für 3 Wochen von Euch verabschiede und am 23.03.2020 mit den ersten Reiseimpressionen wieder für Euch da sein werde.
Solltet ihr in dieser Zeit nicht auf neuen Lesestoff verzichten wollen, freue ich mich Euch auf unserem gemeinsamen Blog gintonicgurke.com begrüßen zu dürfen. Dort werde ich je nach Zeit und Internet die Schritte unserer Reise aktuell festhalten.
Da ich den Beitrag des heutigen Montag anlassbezogen und ausnahmsweise bereits am vergangenen Freitag veröffentlicht habe und zudem ein ereignisreiches Wochenende hinter uns liegt, gibt es heute nur einen kurzen Einblick in das von mir zuletzt gelesene Buch und den Ausblick, dass ich mich in der nächsten Woche noch einmal intensiver dem Begriff ‚Abenteuer‘ widmen werde.
Am Rande – Buch der Woche: John Strelecky – Auszeit im Café am Rande der Welt (3/2020)
Ich habe ja bereits in der letzten Woche kurz erwähnt, dass ich eher der John Strelecky Typ bin, wenn es um die Frage nach dem Sinn des Lebens geht. Somit befand sich auch sein neues Buch schnell in meinem Bücherstapel und treffender hätte der Zeitpunkt nicht sein können!
Zum einen geht es hier um das Thema des ‚Älter werden‘, zum anderen aber auch darum, dass jeder Partner sich in einer Beziehung seinen eigenen Spielplatz erhalten muss, seinen eigenen Abenteuern nachgehen muss.
Ich habe das Buch gelesen, nachdem ich den Beitrag 1610. – 20. Der Trott! geschrieben habe und konnte den Zufall kaum fassen, als ich „mein“ Thema in den Zeilen wiedergefunden habe.
„Aber nach all deinen Erläuterungen weiß ich nun genau, wie mein Isolierband aussieht. Zu viel tägliches Einerlei, und schon empfinde ich einen gewissen Druck.“
John Strelecky – Auszeit im Café am Rande der Welt
Das Buch enthält, wie auch schon die beiden Vorgänger, wieder einige Textpassagen zum Nachdenken und ist binnen einer Stunde durchgelesen.
Wem dies heute zu kurz ist oder wer von Euch am Freitag vielleicht noch nicht dabei war, der kann den Beitrag 1610 – 21. Hey Du!hier noch einmal nachlesen!