1610 – 50. Aus die Maus und Schicht im Schacht!

Nicht für immer, aber für die Regelmäßigkeit!

Ihr Lieben, ich schreibe so eben meinen 50. (!!!) Beitrag. 1 Jahr lang konntet ihr Euch, mit kurzen Urlaubsausnahmen, jeden Montag auf mich verlassen. Ich habe Euch an meinen innersten Gefühlen und Gedanken teilhaben lassen. Ich habe Euch mit in den Urlaub genommen. Ich habe Euch mit meinen Alltagsanekdoten für einen kurzen Moment auf andere Gedanken gebracht.

Das regelmäßige Schreiben war die überwiegende Zeit mein Anker. Zum einen hat es mir die Erfüllung gegeben, die mein Job mir zu der Zeit nicht geben konnte und zum anderen, viel viel wichtiger, war es für mich eine Form von Therapie. Erst beim Schreiben konnte ich mein Leiden sortieren. Viele Zeilen und Abschnitte habe ich runter geschrieben, gelöscht und dann wiederum neu strukturiert aufgeschrieben, bis ich selber den Lösungsweg aus den schweren Gedanken hinaus gefunden habe. Je mehr ich mich Euch gegenüber geöffnet habe, desto mehr von Euch haben sich mir mit ähnlichen Erfahrungen anvertraut. Dies hat mir unheimlich viel Mut gemacht, zu wissen, dass man nicht alleine so „bescheuert“ ist. Dafür Danke ich Euch von ganzem Herzen, jedem Einzelnen!

Es wird weiterhin Augenblicke geben, bei denen mir nur das Schreiben so richtig helfen wird und Christian und ich werden ganz gewiss unzählige weitere wunderbare Urlaube machen… Ich verspreche Euch, dass ihr weiterhin an allem teilhaben werdet. Nur eben nicht mehr jeden Montag.

Für die regelmäßigen Berichte möchte ich mich fürs Erste von Euch verabschieden. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass ich meinen Faktor Zeit neu aufteilen muss, dass sich Prioritäten verschoben haben und ich nicht alles unter einem Hut bekomme. Neben meiner Beziehung ist dies mein neuer Job – gebt mir noch ein halbes Jahr und ich werde Euch mehr darüber erzählen. Es war ein langer steiniger Weg, ich stehe noch ganz am Anfang, aber ich habe das intuitive Gefühl, dass sich alle Mühen und schweren Entscheidungen gelohnt haben. Über 50 Bewerbungen, 2 Stunden – 20 Minuten lange Vorstellungsgespräche, angefangene und wieder aufgegebene Jobs haben mich vor 4 Monaten das absolut ehrlichste und offenste Vorstellungsgespräch führen lassen, vollgepackt mit meinen Wünschen, Bedürfnissen und Vorstellungen. Wenn das nicht nach einem Ratgeber klingt.

Mir wird ein wenig schwer ums Herz, ihr werdet mir fehlen!
Aus diesem Grund wird es in ca. 2 Wochen auch noch eine Kleinigkeit zu räubern geben. Wie so immer, für Euch und für mich…

Passt auf Euch auf!
Eure Claudi

Am Rande – Buch der Woche: Anne Lamott – Bird by Bird (Some instructions on writing and life)
(07/2020)

Ich habe mich ehrlich gesagt sehr schwer getan, dieses Buch durchzulesen. Um genau zu sagen, habe ich den ganzen Sommer dafür benötigt.

Als ich auf dieses Buch gestoßen bin, habe ich auf ein paar Tipps zur Verbesserung meines Schreibstils gehofft. Das ist es aber nicht, worüber Ann Lamott in ihrem Buch berichtet. Ann Lamott ist eine Schriftstellerin und richtet Schreibkurse für (Hobby)Autoren aus. In ihrem Buch geht sie gezielt auf den Prozess des Schreibens eines Buches ein. Wie charakterisiert man seine handelnden Personen, wie überwindet man Schreibblockaden, wie finden man einen Verlag. Für alle unter Euch, die vielleicht einmal vorhaben einen eigenen Roman zu schreiben, denen kann ich das Buch sehr ans Herz legen. Für mich war es zum jetzigen Zeitpunkt nicht die passende Lektüre. Dennoch habe ich für mich ein paar Zeilen auf das Leben projizieren können.

I think perfectionism is based on the obsessive belief that if you run carefully enough, hitting each stepping-stone just right, you won’t have to die. The truth is that you will die anyway and that a lot of people who aren’t even looking at their feet are going to do a whole lot better than you, and have a lot more fun while they’re doing it.

S. 27

1610 – 49. Der schönste Tag im Jahr!

Letzte Woche Freitag war es wieder soweit. Der schönste Tag im Jahr stand an und wenn ich heute (Sonntag) ein Resümee ziehen müsste, dann war es wirklich der schönste Tag im Jahr.

Ich bin manchmal traurig darüber, dass ich keinen riesigen Freundeskreis mehr habe. Ich meine so einen Freundeskreis wie früher mit 20. Ein Haufen Jungs und Mädels die zusammen groß geworden und gemeinsam durch dick und dünn gegangen sind. Einen Freundeskreis bei dem man immer wusste, wenn ich heute Abend zu diesem einem Ort gehe, treffe ich mindestens die Hälfte dieser Leute und fühle mich geborgen.

So ist es heute absolut nicht mehr und dennoch saßen hier am Freitag 15 Leute in unserer Wohnung! Alle kennen sich, einige sehen sich öfter, einige sehen sich nur einmal im Jahr und alle geben mir wieder ein wenig das Gefühl von früher. Alle wie sie da waren sind so offen und an anderen Menschen und ihren Geschichten interessiert, dass ein Gemeinschaftsgefühl entsteht und sich jeder zugehörig fühlt. Mittlerweile kann man sogar alte Storys rausholen und immer wieder drüber lachen. „Wisst ihr noch damals, als wir deine Wohnung im Gerbergrabenweg auseinander genommen haben und die anwesenden Nachmieter mitansehen mussten, wie eine komplette Ladung Mexikaner auf ihrer frisch abgekauften Couch verschüttet wurde!?“ Diese Geschichte ist 4 Jahre her und es saßen wieder genau die gleichen Chaoten, die sich an dem besagten Abend zum ersten Mal gesehen haben, auf unserer Couch und haben zusammen gelacht.
Ganz so wild wurde es dann an diesem Freitag nicht, trotzdem war es einfach nur super schön und ich super glücklich. Danke! ❤

Und es geht noch weiter.
Zu vielen von meinem früheren Freundeskreis habe ich heute leider keinen Kontakt mehr, aber ein paar Einzelne sind geblieben und auch wenn man sich aufgrund der jeweiligen persönlichen Umstände nicht mehr häufig hört geschweige denn sieht, haben sie an mich gedacht. Ich habe viele tolle Nachrichten und viele tolle Anrufe bekommen. Ein Freund von früher, ich weiß nicht vor wie vielen Jahren wir uns das letzte Mal gesehen haben, ruft immer noch jedes Jahr zu meinem Geburtstag an. Das ist unglaublich.
Dazu kommen die lieben Menschen, denen ich auf meinem bisherigen Weg begegnet bin und die auch immer noch an mich denken und sich die Zeit nehmen, um mir eine Nachricht zu schicken. Danke! ❤

Nicht zu vergessen… Meine Räubis!
Die beiden Zwerge, die mein Herz zum Strahlen bringen. Wenn man mit ihnen zusammen ist, hat man kaum Zeit zum Luft holen. Sie beschlagnahmen Christian und mich bis zum umfallen. Nicht nur unsere Energie, auch unsere Herzen. Da stehe ich jedes Mal bereitwillig um kurz nach 7 halbverschlafen in unserer Küche und mache Eierkuchen. Die Beiden (und ihre Eltern) haben mein Wochenende abschließend perfekt gemacht. Danke! ❤

Zum Schluss, die fehlende Kirsche auf der Sahnetorte. Der Mann an meiner Seite, der das alles mitmacht. Danke! ❤

Manchmal zweifle ich. Da fehlt mir die Gang von früher so sehr, dass ich vergesse, was ich hier in Rostock eigentlich alles habe. Ich bin vor 5 Jahren in eine neue Stadt gezogen, kannte nur eine Freundin vom Ponyhof früher, war zwischendurch über 1 Jahr abtrünnig und habe hier mittlerweile 15 liebe Menschen bei mir Zuhause und noch nicht mal alle Eingeladenen konnten. Zeiten ändern sich, man wird älter und ich sollte mir immer mal wieder bewusst werden, dass es so absolut mehr als perfekt ist, wie es ist!

1610 – 48. World Mental Health Day!

Am 10.Oktober jeden Jahres findet der World Mental Health Day statt!
Dieser Tag gehört all den Menschen, die in sich selbst gefangen sind und soll durch Aufklärung für mehr Akzeptanz sorgen. In der heutigen Zeit ist eine psychische Erkrankung gesellschaftlich leider noch nicht mit einer physischen Krankheit gleichgesetzt… aber genau das ist sie, in all ihren Ausprägungen, von einer vorübergehenden Verkühlung über ein chronisches Gebrechen bis hin zu einem lebensbedrohlichen Leiden.

Wie ihr alle wisst, bin auch ich immer wieder von einem mentalen Ungleichgewicht betroffen. Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht darauf eingehen, wie sich eine psychische Krankheit (für mich) anfühlt, sondern diese 3 für sich selbst sprechenden Grafiken mit Euch teilen:

Die Seite realdepressionproject betreibt zu dem Thema Mental Health großartige, verständliche Aufklärungsarbeit auf Instagram. Schaut bitte einfach mal vorbei!

It’s okay to NOT be okay!

1610 – 47. Ostdeutschland!

Wir haben es die Wochen nach unserem Urlaub tatsächlich ganz gut geschafft unseren Alltag immer mal wieder mit kleinen Highlights zu verschönern. Meistens sah dies dann so aus, dass wir nach der Arbeit so schnell es ging zum Strand gefahren sind und dort in aller Ruhe mit Blick auf die Ostsee Abendbrot gegessen haben.

Dieses Wochenende stand dann endlich wieder ein lang herbeigesehntes größeres Abenteuer an. Eigentlich wollten wir schon im Sommer einen Ausflug nach Dresden machen. Wir hätten diesen Ausflug mit einem Konzertbesuch verbunden. Das Konzert wurde aufgrund von Corona aber leider abgesagt und wir haben einhergehend auch den ganzen Trip bis auf Weiteres verschoben. Nach einem Blick in den Wetterbericht am Donnerstagabend haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, das jetzt, kurz vor den kommenden, kalten Herbst-/Winternächten, der richtige Zeitpunkt ist, um die Tour nachzuholen. Der Bulli hat uns sowieso schon seit einer Weile vernachlässigte Blicke von der Seite zugeworfen.

Also hat Christian mich am Freitag um 15 Uhr von der Arbeit abgeholt und auf ging die lustige Fahrt durch Berlins Feierabendverkehr. Es war teilweise ganz schön zäh, aber das hatten wir erwartet und mit guter Musik und der richtigen Gesellschaft ist auch der längste Stau ganz passabel. Schlussendlich sind wir kurz nach 20 Uhr in der Sächsischen Schweiz angekommen. Unser erstes Ziel war der Kurort Rathen.

Da man den Ort selber nur zu Fuß durchqueren darf, haben wir uns wenige Kilometer vorher auf einem Parkplatz niedergelassen, auf welchen man über Nacht stehen darf und von welchem aus man direkt mit den bekanntesten Wanderungen starten kann. Am Freitagabend waren wir jedoch nur noch auf der Suche nach einer Kleinigkeit zu essen und wurden nicht fündig. Alle Lokale, es gibt wirklich einige in diesem überschaubaren Ort, schließen ihre Küche um 20 Uhr. Damit hatten wir absolut nicht gerechnet, aber ein Glück befand sich im Bulli noch eine Dose Erbsensuppe und wir mussten nicht hungrig einschlafen.

Der nächste Tag startete sonnig und nach einer wohligen Tasse Kaffee haben wir uns auf den Weg gemacht. Es gibt einige ausgewiesene Wanderwege durch die Bastei. Kürzer und Länger, entspannter und anspruchsvoller. Wir hatten uns im Vorfeld ein paar Sehenswürdigkeit ausgeguckt, welche wir gerne sehen wollten und sind dann einfach querfeldein drauf los gelaufen. Zu so früher Stunde war noch nicht viel los und wir hatten den Wald gefühlt ganz für uns alleine. Schon nach den ersten Schritten mit der Waldluft in der Nase setzte ein kleiner Erholungseffekt ein. Wir liefen bergauf und bergab, über Stock und Stein und erreichten nach ca. 1 Stunde die Schwedenlöcher. Von da aus ging es immer weiter hinauf zur Basteibrücke. Leider ist diese auch mit dem Auto ziemlich gut zu erreichen und war sehr überlaufen, als wir dort angekommen sind. Uns hat ein kurzer Blick gereicht, auf große Menschenansammlungen habe ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt wirklich gar keine Lust. Gegen Mittag sind wir nach 12 km wieder in Rathen angekommen und wurden dort noch einmal Zeugen einer multikulturellen Gastfreundschaft.

Gast: „Do you have ice cream?“
Wirt:“ Ja! Was für ice cream? Schwedenbecher? Kirschbecher? Erdbeer-Eisbecher?“ – Hach, dieser Dialog hätte wohl genauso beim Fischbrötchenstand meines Vertrauens stattfinden können.

Schon alleine nach diesem Vormittag und diesen imposanten Naturwundern hatte sich der Ausflug mehr als gelohnt, aber die Reise ging noch weiter….

Unser Nachmittagsziel hieß Dresden. Ich selber war noch nie in Dresden und habe mich riesig gefreut. Als wir dort angekommen sind, machte sich jedoch die morgendliche Wanderung mehr als bemerkbar. Wir waren einfach nur erschöpft und konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen. Und nun?!
Sie sind wohl Fluch und Segen zugleich. Für uns waren sie in diesem Moment der absolute Segen. E-Roller! Wir haben unserer Sightseeingtour komplett auf den kleinen Flitzern verbracht. Es ging quer durch die Altstadt und auch Teile der Neustadt haben wir mitgenommen. Vom Elbufer aus haben wir bei einer Kaffeepause das große Ganze auf uns wirken lassen. Meine Güte! Wie kann denn so viel Kultur auf einem so engen Raum zusammenfinden?! Ich war einfach nur beeindruckt. Im hellen wie im dunklen. Was für eine wunderschöne Stadt!
Am Ende des Abends war dann aber wirklich alles erledigt. Der Körper und der Geist. Noch vor um 9 sind wir selig eingeschlafen. – Die Nacht haben wir übrigens auf einem Stellplatz an der Grenze zur Altstadt verbracht, welche von dort aus fußläufig in 10 Minuten zu erreichen ist.

Wir haben uns im Vorfeld nicht bis ins Detail mit Dresden auseinandergesetzt und hatten am Samstag irgendwie schon alles gesehen, was wir sehen wollten. Zudem zog es uns auch einfach wieder in die Natur. Also machten wir uns Sonntagfrüh spontan auf dem Weg zu einem Ziel, welches ich noch nie im Sinn hatte. Dem Spreewald. Und wie kann man diesen besser erkunden als vom Wasser aus?! Wir starteten unsere 5 stündige Kajaktour in Lübbenau und ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Waren wir im Amazonas? Waren wir in Holland? Waren wir im Wunderland? Wir waren überall! Wir sind auf kleinen Kanälen (Fließen) bei strahlendem Sonnenschein durch diesen urigen Wald gepaddelt, wir paddelten durch den Ort Lehde, welchen ich so auch 1 zu 1 in Holland erwarten würde und zudem gibt es wohl keinen Ort auf dieser Welt, an dem man zu seinem Bier einfach vollkommen selbstverständlich EINE Gurke dazu bestellt. Ich wusste herzlich wenig was mich erwarten würde und ich bin einfach nur baff. Was für ein überwältigendes Fleckchen Erde!

Pünktlich zum Tatort sind wir wieder in Rostock gelandet.
Ich weiß, dass wir generell immer eine hohe Schlagzahl drauf haben. Wir haben drei Ziele in ein Wochenende gepackt. Je nachdem wie man es mag, kann man dies natürlich sehr viel entspannter angehen. Was will ich damit nur sagen: Auch die sächsische Schweiz ist für einen Kurztripp von Rostock aus auf jeden Fall noch im Bereich des Machbaren.

…mein Körper ist geschunden. Arme und Beine brennen und ich werde morgen vermutlich weinend auf allen Vieren ins Büro krabbeln, aber es war einfach nur wundervoll!

1610 – 45. Ich bin Claudia und ich bin angstgetrieben!

Um eins vorweg zu nehmen: Mir geht es sehr gut!
Ich habe in den letzten Jahren viel an mir gearbeitet, ich habe mich in Therapie begeben und ich habe wichtige Dinge für mein zufriedenes Leben erkannt. Wenn sich mein Berufsleben zum Beispiel über einen längeren Zeitraum negativ auf mein Privatleben auswirkt, dann muss ich etwas ändern und genauso umgekehrt. Wenn sich mein Privatleben über einen längeren Zeitraum negativ auf mein Berufsleben auswirkt, muss ich auch da etwas ändern. Es gibt einfach unzählige äußere Einflüsse die sich auf die Gefühlslage auswirken. Diese nach und nach zu erkennen und dann mit ihnen umgehen zu können ist ein wichtiger Schritt Richtung Zufriedenheit.

Und dann gibt es aber diesen einen Geruch, dieses eine Wort, diese eine Handlung, diese eine Art Mensch und meine ganze Welt gerät ins Wanken. Trigger. Diese Trigger reißen mir wie von einer Welle erfasst den Boden unter den Füßen weg und drücken meinen Kopf mit voller Kraft ins Weißwasser. Ich werde herumgewirbelt und empfinde auf einmal wieder diesen tiefen Schmerz, welchen ich mittlerweile eigentlich so gut im Griff habe. Mir wird die Luft zum Atmen genommen und ich handle wild und unkontrolliert, um wieder Sauerstoff in meine Lunge zu bekommen und vor allem, um mich selbst zu retten. Was an dieser Sache am allerschlimmsten ist, ist, dass ich mit diesem krampfhaften Versuch über Wasser zu bleiben schwer Rücksicht auf Dritte nehmen kann. Und dies ist in meinem Fall oft meine Beziehung. Ich mache uns das Leben unheimlich schwer und ich kann einfach nicht rational erklären, was da in mir los ist, warum ich gerade so bin wie ich bin. An Christian ist der Trigger unsichtbar vorbeigeschlichen und für ihn ist doch alles gut. Ich habe einfach nur große Verlustängste, Angst davor zurückgewiesen zu werden, Angst davor nicht geliebt zu werden.

Diese Woche war es wieder soweit. Es flossen so gut wie jeden Tag Tränen und dann gab es aber auch diesen einen Silberstreifen am Horizont. Mein Silberstreifen diese Woche war Jean-Pierre Kraemer (40 Jahre). Die Youtube-Ikone aller Autofans, der Strahlemann. Der Strahlemann, der diese Woche unter Tränen vor laufender Kamera von seinen Depressionen und von dem Schmerz erzählt, welcher ihn nicht ’normal‘ sein lässt und welchen ich so gut nachempfinden kann. Als wir uns gemeinsam dieses Video angesehen haben, schoss es wie ein Wasserfall aus mir heraus. Ich habe mich verstanden und NORMAL gefühlt und viel wichtiger, der Mann, den Christian so sehr feiert, hat mit den gleichen Dämonen wie ich zu kämpfen und dadurch, dass er damit an die Öffentlichkeit gegangen ist, hat er bei uns einen großen Knoten des letzten Jahres gelöst. Manche Gefühle kann man selber schlichtweg nicht verständlich erklären und an dieser Stelle können Außenstehende eine große Hilfe sein. Sei es jemand, der das Gleiche fühlt und es mit anderen Worten erklärt oder auch ein Therapeut oder … .

Es wird immer Menschen geben, die denken, dass ich nicht alle Tassen im Schrank haben, die keine Geduld haben, die nicht verstehen, dass das in gewissen Momenten nicht meine Persönlichkeit sondern ganz einfach meine Angst ist.
Umso wichtiger ist es, dass wir immer wieder offen über Themen wie Depressionen und Ängste reden und somit ein besseres Verständnis schaffen. Desto schöner, wenn dies auch Menschen mit 2 Millionen Followern und einer großen Reichweite und nicht nur kleine Lichter wie ich tun!

Ich bin Claudia und ich bin angstgetrieben!
Ich bin Claudia und ich bin glücklich, dass ich einen Partner an meiner Seite habe, der dies aushält, der mich mit seiner geduldigen Art von Mal zu Mal besser versteht, der auf dem Weg in ein angstfreies Leben meine Hand hält und mit dem ich am Ende die weitaus überwiegenden, glücklichen Momente teilen kann.

1306 – 5. Immer etwas Neues – Life is changing every moment

„Immer was Neues“ – das ist mittlerweile echt Programm bei uns. Da sind wir letzten Freitag doch ruckzuck in Rumänien in der Walachei angekommen und schon ging es vorgestern für uns wieder (ungeplant) weiter nach Transsilvanien. Dazu gleich mehr.

Die stundenlange Fahrt durch 5 Länder lief echt extrem reibungslos und schneller als gedacht. Sogar an den Grenzübergängen gab es keine Corona-Kontrollen, bzw. Hinweise darauf, dass man nur durchreisen darf. Was wieder bestätigt: 9 von 10 Sorgen sind unbegründet 😉

Unser Airbnb Anwesen war riesig, voller Obstbäume und Weintrauben (die besten Weintrauben, die es gibt!), hatte ein großes Dachgeschoss mit vielen Spielsachen für Jaro und die Menschen, mit denen wir zusammen dort wohnten, waren ganz cool drauf (bis auf eine Ausnahme). Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung wollten wir endlich wieder unsere Business Sachen weitermachen, doch wurden wir spontan durch die eine „Ausnahme“ in kürzester Zeit dazu gedrängt, unser Sack und Pack ins Wohnmobil zu laden und allesamt wegzufahren. Erst danach wurden neue Pläne geschmiedet, bzw. sind wir immer noch dabei 😀 Ja so kann ganz schnell eine Reise auch zum Abenteuer werden.

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.

Heraklit

Ich liebe dieses Zitat, denn es bringt es einfach so auf den Punkt. Viele Menschen haben Angst vor Veränderung und krallen sich regelrecht an Sicherheiten. Manche denken, sie wären spontan und lieben Neues. Doch auch nur das, was ihren Erwartungen entspricht und in ihrer Komfortzone liegt. Das Leben ist nie sicher. Wir können nie hundertprozentig sagen, was nächstes Jahr, nächsten Monat passiert oder morgen oder in einer Stunde. Wie sicher war ich mir, dass wir länger als zwei Monate in Leipzig wohnen? Wie sicher war ich mir, dass wir jetzt einen Monat in der Walachei sind, weil die Airbnb ja bezahlt war. Ziemlich sicher! Und doch kommt es oft anders. Und ich bin (meistens 😉 ) völlig ok damit!

Die Wichtigkeit der eigenen Mitte

Mal verändern wir selbstbestimmt unseren Weg und ein anderes Mal kommt das Leben selbst um die Ecke, schnippst und alles verändert sich plötzlich. Wie schaffen wir es, dann nicht aus der Bahn geworfen zu werden? Indem wir in unserer Mitte bleiben. Dort ist der sicherer Ort, und zwar nur dort. Da hilft auch kein Festkrallen an äußerlichen Sicherheiten, die wir alle in unserem Leben aufbauen, seien es Geldanlagen, Versicherungen oder auch Familie, Freundschaften, Beruf und alle anderen festen Strukturen. Das gibt uns höchstens eine Illusion von Sicherheit. Doch wenn sich eh jeden Moment alles verändert, was bleibt dann überhaupt bestehen? Unsere Mitte! Dann kann Außen der Sturm des Jahrhunderts toben und im Innen ist es ruhig. Wie immer. Ruhig und friedlich.

Ja das ist ein sehr schönes und befreiendes Gefühl. Doch allzu oft lasse ich mich noch mitreißen von den wechselhaften Launen des Lebens. Mit solchen Situationen, wie es grade bei uns ist, komme ich mittlerweile super klar. Da bin ich ziemlich spontan, mache mit und gehe mit dem allseits bekannten Flow 😉 Da fühle ich mich wohl, stark und zentriert.

Wie finde ich die eigene Mitte? Und wie bleib ich da?

Gute Frage! Meine Antwort: YOGA! Yoga ist für fast alles die Antwort, ohne Witz 😀 Es ist wirklich erstaunlich, was tägliche Praxis bewirken kann. Tägliche Nachinnenschau, tägliches Sich-auf-die-Matte-bringen, täglich die Blockaden lösen, täglich den Körper reinigen, täglich an Klarheit gewinnen. Und vor allem tägliches Stärken der eigenen Mitte 🙂 Immer ein bisschen mehr. Die Yogamatte ist der Spiegel von meinem Leben. Hab ich kein Bock auf Yoga, habe ich generell wenig Bock etwas zu machen und das Faultier in mir gewinnt Überhand. Nehme ich mir Zeit und praktiziere mit vollen Fokus, ist es auch so bei anderen Aktivitäten den Tag über. Wer kann das bestätigen? 😉


Jetzt blicke ich jedenfalls aufgeregt der kommenden Zeit entgegen. Diese Ungewissheit finde ich grade spannend! 🙂 Wir werden weiterhin mit den Leuten hier in einer anderen Unterkunft wohnen. Ich werde dann nach einigen Wochen ein Resumee zum Thema Gemeinschaftsleben und natürlich leben ziehen. Bis dahin werde ich wieder mehr Fokus auf meine Yogapraxis legen, Rumänien genießen und die Natur erkunden, mit den anderen Menschen eine tolle Zeit verbringen und weiter an unserem Online Business arbeiten.

Es bleibt also nur zu sagen: ab auf die Matte 😉

Julia

1610 – 44. Mach doch einfach was Du willst!

Im Urlaub habe ich mir ein paar Themen aufgeschrieben, über die ich gerne schreiben möchte und habe mir fest vorgenommen, diese nach und nach abzuarbeiten. Aber irgendwie fiel es mir schwer meine Gedanken zu sortieren, mich vor den Laptop zu setzen, mir die Zeit zu nehmen.

Und dann kam Julias Beitrag „Back to nature“ diese Woche! Mir war sofort glasklar worüber ich als nächstes schreiben will, ich hatte sofort fertige Sätze im Kopf und hier sind meine Gedanken nun für Euch!

Ich empfand diese provokante Einleitung als sehr gelungen, denn ich glaube, dass dies genau das ist, was viele Leute denken. Julia ist extrem! Wir kennen uns schon seit Abi-Zeiten und ja, auch ich finde Julias Entwicklung seit damals auf irgendeine Art und Weise extrem. Barfuß durch die Stadt laufen und auf dem Weg Brennnesseln sammeln, gestern noch nach Leipzig gezogen und heute mit Kind und Kegel für eine Weile nach Rumänien fahren um dort zu lernen, was es heißt autonom zu leben, …
Dies entspricht auf dem ersten Blick nicht wirklich dem Bild einer „normalen“ deutschen Lebensweise und ich möchte einmal die Vermutung in den Raum stellen, dass es einige Menschen gibt, die darüber urteilen.

Früher hätte ich ganz gewiss bei einer Kaffeeklatschrunde das Gleiche getan. Wie kann sie denn nur? Dabei lief doch nach dem Abitur alles so gut? Und heute führt sie kein geordnetes Leben mehr! In diese Richtung wären die Gedanken wohl gegangen.
Doch heute finde ich es einfach nur super und ich wünsche mir viel mehr dieser mutigen Räubertöchter! Die einfach ihren Weg gehen und dazu stehen! Die ihren extremen Lebensstil suchen und verfolgen und dabei glücklich sind. Und dabei ist das Wort extrem doch vollkommen relativ. Für Dich mag extrem ein ganz andere Bedeutung haben als für mich!

Für mich ist Julia ein wenig extrem, für andere mag ich wiederum extrem sein, wenn ich jeden einzelnen Cent für Urlaube ausgebe und mit 31 Jahren kaum einen Pfennig gespart habe. Na und! Die Hauptsache sollte es doch einfach sein, dass man dabei glücklich ist, so wie man sein Leben lebt! Dabei ist es vollkommen egal, was andere denken! Es ist Dein Leben, also mach doch bitte einfach was Du willst! Fahre in die Walachei, wechsle deinen Job so oft bis du angekommen bist, triff radikale Entscheidungen, geh so oft laufen wie Deine Füße Dich tragen, fang nochmal ein Studium an! Egal was, egal wie, egal wo – finde Deinen Weg und sei glücklich!

P.S. Wisst ihr eigentlich noch wie schön es ist barfuß im Regen durch Pfützen zu laufen? – Ist vielleicht gar nicht so extrem!

1306 – 4. Back to nature

Wir sind manchmal schon ein wenig verrückt! Von Außen betrachtet denken das bestimmt einige Leute. Wir sind extrem für sie. Und dabei habe ich so vieles noch nicht einmal ausgepackt! 😅

Ich finde nicht, dass wir extrem sind. Nur im Vergleich zur Normalität 😉 Doch ehrlich gesagt, zweifle ich daran, dass die Normalität in unserer Gesellschaft natürlich und gesund ist.

Auf und davon

Wir haben unsere Sieben Sachen gepackt, sind damit ins Wohnmobil und fahren in den nächsten Tagen nach Rumänien. Dort wollen wir mit anderen naturverbundenen Menschen eine Weile bleiben, die Natur genießen und lernen, wie wir uns selbst versorgen können. Wir checken dort außerdem die Lage und wie die Möglichkeiten sind, auf einem Hof zu leben und längerfristig zu bleiben.

Das Ganze hat zwei Gründe:
1. Wir halten es für wahrscheinlich, dass eine zweite Corona Lockdownwelle kommt. Und wenn diese ähnlich wird, wie im Frühjahr oder jetzt zur Zeit in Australien, möchten wir auf keinen Fall den Herbst/Winter hier verbringen. Ich hoffe trotzdem, dass wir von solchen drastischen Maßnahmen, wie Ausgangssperren, Kitaschließungen und Verbot von Treffen anderer Leute verschont bleiben.
2. Unser langfristiges Ziel und Lebenstraum ist es, in einer/m autonomen Gemeinschaft/Dorf zu leben. In Rumänien wollen wir mal rein schnuppern, wie das ablaufen kann und uns hier und da einige Fähigkeiten aneignen.

Wo kann ich noch natürlicher leben?

Ich informiere mich, recherchiere und experimentiere. Ich will so leben, wie es sich natürlich und gut für mich anfühlt. Dabei nehme ich die ursprünglichen Lebensweisen und integriere sie, so gut es geht, in mein Leben. Wo kann ich noch natürlicher leben? Diese Frage ist mein Drive. Und das zur Zeit vor allem in den Lebensbereichen „artgerechte“ Babyhaltung, Erziehung und Ernährung.

Um das herauszufinden, gehen wir in die Extreme, um dort die essentiellen Informationen herauszufischen und sie später mit der heutigen technisch orientierten Lebensweise verbinden zu können. Ich interessiere mich im Moment vor allem für die noch sehr naturverbundenen Urvölker und wie diese ihre Babys großziehen. Da geht es um Themen wie Langzeitstillen, Rund-um-die-Uhr-Baby-Tragen, Familienbett und das Baby abhalten, wenn es Pipi muss. Da ist derzeit das Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ meine Inspiration.

Was auch grade ziemlich spannend ist, ist unsere Ernährung. Wie schon immer 😅  Hier ebenso die Frage: was ist am natürlichsten? Darum experimentieren wir schon sehr lange auf diesem Gebiet. Nun wurde es Zeit für etwas Neues.. und das komplett anders als wir (und andere) es von uns gewohnt waren. Natürlich auch volle Kanne rein in das Experiment! Ich sage nur: nicht mehr vegan 😀

Back to nature

Da das Leben in der Stadt sehr unnatürlich ist, ist es für mich teilweise schwer diese natürliche Lebensweisen zu verfolgen. Das wird in Rumänien anders! Wir leben dort etwas abgeschieden und mehr in der Natur. Oh man, ich hab so Bock nicht abgelenkt zu werden und mich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Das ist fundamental wichtig.

Denn wir machen uns kaputt. Ich meine wir als Menschen! Wir machen unsere Körper kaputt, wir machen die Umwelt kaputt. Unsere Psyche ist kaputt, angefangen mit der Geburt und dem Großziehen der Kinder. Es ist offensichtlich.. und es ist so traurig. Wenn wir uns nicht ständig mit irgendwelchen Kram ablenken würden, würden wir es sehen. Es ist wirklich so offensichtlich, das sieht man überall.. in jedem Bereich.. an jeder Ecke…

.. in jedem Gesicht.

Ich wünsche mir mehr Menschen, die aufwachen.

Julia

1610 – 43. Huch, wie ging denn das so schnell!

Dienstag: Neuer Job
Mittwoch: 10 Liter Mexikaner mixen
Donnerstag: Hochzeitsgeschenk besorgen und basteln
Freitag: Sommerfest
Samstag: Hochzeit
Sonntag: Zu viele Gin Tonic
Montag: Huch… wie ging denn das so schnell!?

Ihr Lieben, ich muss mich entschuldigen, der heutige Montag kam überraschend schneller als erwartet!

1610 – 42. Was kann die Welt dafür, dass ich sie liebe!?

Heute vor 6 Wochen habe ich mich von Euch in die Sommerpause verabschiedet und nun sitze ich zurück im Alltag wieder vor meinem Laptop. Mit einem kleinen Grinsen im Gesicht, denn das Einzige was mir gerade durch den Kopf geht, entspricht so ziemlich 1 zu 1 den Zeilen, mit denen ich im letzten Jahr diese Kolumne gestartet habe.

Christian und ich hatten 3,5 Wochen Urlaub zusammen und das war die entspannteste und schönste Zeit, die wir je zusammen hatten. Unsere Urlaube waren bisher immer klasse, aber dieses Mal war einfach alles ein wenig entspannter, ein wenig perfekter, die fehlende Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

(Einige von Euch haben die Berichte auf gintonicgurke.com vermisst. Ich kann Euch beruhigen. Ich habe dieses Mal alles ganz altmodisch in einem Buch festgehalten und werde die Erlebnisse bei nächster Gelegenheit veröffentlichen.)

Mit dem Bulli ging es quer durch Europa bis nach Portugal.
Wir sind morgens um 03:30 Uhr über versiffte Kuhweiden in der Schweiz auf einen 2.137m hohen Gipfel gewandert und rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben angekommen. Wir haben in der Provence Sternschnuppen gezählt. Wir waren in der Algarve schnorcheln, haben uns von Meterhohen Atlantikwellen umhauen lassen, sind mit dem Segelboot unter der Ponte 25 de Abril gesegelt, haben uns von Pedro in einem Beetle durch die engsten Gassen Portos fahren lassen, wir saßen 7.740 km im Bulli.
Wir hatten wundervolle Begegnungen, haben an Orten geschlafen, an denen es nie ein 5 Sterne Hotel geben wird, haben bei Wind und Regen auf einem abgeernteten Feld geduscht, haben uns mit regionalen Köstlichkeiten den Bauch vollgeschlagen und die eine oder andere Weinflasche geköpft.

Und was bleibt!? Wundervolle Erinnerungen, die uns noch einmal enger zusammen gebracht haben und der Antrieb, diese Abenteuer auch wieder mehr in den Alltag einfließen zu lassen.
Es ist die alte Leier. Nach dem Urlaub sind wir immer hoch motiviert und irgendwann sind wir wieder drin in dem Trott. Aber nein, dieses Mal wird es anders!

Dieses mal ist der Tag auch im Winter nicht um 20 Uhr vorbei, dieses Mal holen wir uns den Urlaub an den Wochenenden nach Hause, dieses Mal suchen wir uns mit dem Bulli hier in der Umgebung diese 5 Sterneplätze, auch wenn es stürmt und regnet und wir nur eingekuschelt die ganze Zeit Filme schauen, dieses Mal nehmen wir uns die Zeit, die wir wir für uns brauchen, die Stunden nach Feierabend, die Wochenenden und dann ist der nächste Urlaub auf einmal gar nicht mehr so weit weg.

Was kann die Welt dafür, dass ich sie liebe

Ich lieb sie nur wegen dir

Was kann denn ich dafür, dass die Welt so groß ist

Aber heut Nacht mein Schatz, geh ich vor Anker bei dir.

Achim Reichel – Kuddel Daddel Du

Am Rande – Ein Selbstversuch

Bereits seit einer geraumer Zeit ist das Wundergewürz Kurkuma in aller Munde!
Ich habe es hier und da immer mal wieder verwendet. Mal als gesunden Shot in Verbindung mit Ingwer, mal habe ich die frische Wurzel direkt in den Smoothie gemixt. Ich habe es aber nie regelmäßig zu mir genommen und das ändere ich jetzt.

Sabrina hat mich auf ein Instagramprofil aufmerksam gemacht, in dem es hauptsächlich um das Thema „Goldene Milch“ geht und super viele positive Erfahrungsberichte veröffentlicht werden. Mein Mix besteht nun morgendlich aus 2 Löffeln Kurkuma, 1 Löffel Gerstengras und 1 Löffel Ashwagandha. Das ganze löse ich mit etwas Leinöl in Hafermilch auf.

Ich habe seit vielen Jahren immer wieder mit meinem Magen zu tun. Sobald der Herbst ansteht oder ich psychisch zu stark aus dem Gleichgewicht gerate, meldet sich die Magenschleimhautentzündung und ich kann nicht mehr essen, mir ist dauerhaft übel, … Zwei Mal im Jahr sitze ich damit mindestens beim Arzt und zwei Mal im Jahr gibt es immer noch kein Medikament dagegen außer Ruhe!
Die Goldenen Milch wirkt vor allem entzündungshemmend und soll meinem Magenleiden nun auf die Schliche kommen.

Ich bin sehr gespannt, wie mein Magen und ich mit dieser Routine über die dunkle Jahreszeit kommen und halte Euch auf dem Laufenden. Gerne erzähle ich auch beim nächsten Mal ein wenig mehr zu den Inhaltsstoffen.