Das ist ja gar nicht Duisburg!

Voller Euphorie habe ich mich am Samstag in mein Hansa Trikot geschmissen und bin innerlich schon mit Inbrunst die Hymne durchgegangen. „Hier spielt man noch Fußball mit Herz und nicht nur mit den Beinen…“
Je dichter wir dem Stadion kamen, desto mehr verstärkte sich in mir das Gefühl, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Die Fans um uns rum waren weder in blau/weiß noch im Zebralook gekleidet. Vielmehr wurden wir von einem fröhlichen schwarz begleitet. Im Stadion angekommen musste ich feststellen, dass ich nicht in Duisburg sondern im Eden Park in Auckland gelandet bin. Hier stand heute auch definitiv kein Fußballspiel auf dem Plan.

 
Es war Rugbyzeit!

Neuseeland vs. Australien bzw. AllBlacks vs. Wallabies!

Schon Monate vor meinem Abflug habe ich mich auf dieses Ereignis gefreut und gleich mit Beginn des Vorverkaufs 2 Karten für das am Ende ausverkaufte Spiel ergattert. Wir waren nun also dabei, als 50.000 Zuschauer lauthals die Nationalhymne mitgesungen und die AllBlacks vor Beginn des Spiels den Haka (Tanz der Maori) getanzt haben. Dieses Ritual wirkte schon letztes Jahr während der Rugby WM im TV unheimlich beeindruckend auf mich und nun war ich live dabei. Es war ein unbeschreiblich tolles Erlebnis!

Während des Spiels hätte ich dann aber gerne jemanden an meiner Seite gehabt, der mir die Regeln erklärt. Somit bleibt Rugby für mich vorerst ein ziemlich brutaler Sport und mein Herz gehört weiterhin dem Fußball. AHU!

 

Dies war also ein sehr gelungener Start in mein neuseeländisches Leben. Ich bin dankbar, dass ich Lotti an meiner Seite habe, da sie mir den Einstieg hier verdammt einfach macht. Wir waren über das Spiel hinaus auch schon das ein oder andere Mal richtig gut essen und ich kann euch für euren Aucklandbesuch folgende Restaurants empfehlen:

Bestie – leckeres und gesundes Frühstück; von Müsli mit frischen Früchten und Kokosnusscreme bis hin zu poached Eggs mit Avocado

Little Easy – Burger; 50/50 bacon beef patties… mehr muss ich vermutlich nicht sagen!

 
Während ich nun Pläne für die nächste Zeit schmiede, wünsche ich euch einen wundervollen Start in den Tag!

Eure Claudi

Anreise mit „Zwangsstopp“ in Singapurhuuuur!

Nach einem sehr angenehmen Flug habe ich am Donnerstag um 05:20 Uhr Ortszeit Singapur erreicht. Bis zu meinem Weiterflug nach Auckland hatte ich gute 3 Stunden Zeit, welche ich aber in der Wartelounge vor meinem Gate verbracht habe. Ich war einfach zu müde um diesen gewaltigen Flughafen zu erkunden. Pünktlich zur angesetzten Boardingzeit ertönte das erste Mal die Durchsage, dass sich dieses noch verschieben wird, da es technische Probleme am Flugzeug gibt. Die Durchsage wiederholte sich fortlaufend im Viertelstunde Takt ohne genaue Informationen, wann es weiter geht. 5 Stunden und ein Nickerchen später kam dann die Mitteilung, dass das Flugzeug heute nicht mehr abheben wird. Müdigkeit und Hunger taten ihr übrigens… meine Laune war im Keller.

Kurz innerlich mit mir gehadert stellte ich mir die Frage, warum eigentlich?! Schließlich habe ich keinen Zeitdruck und kann die Gegebenheiten doch nun endlich mal gelassen auf mich zukommen lassen. Nachdem alle Passagiere und ich auf verschiedene Hotels in der Stadt aufgeteilt wurden, habe ich also meine Müdigkeit ignoriert und bei tropischen 30 Grad zu Fuß die Stadt erkundet.

Ich bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen!

Durch Zufall bin ich zeitgenau zur Lichtshow bei den Supertrees gelandet.

Zum Schluss habe ich dann noch einen Abstecher in das Hotel Marina Sands gemacht. Dies ist durch seinen Infinity Pool im 57 Stock bekannt.

Singapur ist eine beeindruckende Stadt und solltet ihr irgendwann einmal hier zwischenlanden, lasst euch nicht auch zu eurem Glück zwingen… bleibt einen Tag länger und schaut sie euch an. 🙂

Freitag um 07:00 Uhr ging mit einem Tag Verspätung sodann mein Anschlussflug nach Auckland, wo ich gestern Abend um 22:00 Uhr gut gelandet bin. Verängstigt durch die deutsche Bürokratie war ich vollkommen irritiert, als die nette Beamtin bei der Einreise noch nicht einmal mein Visum sehen wollte und ich innerhalb von 2 Minuten den Stempel im Reisepass hatte.  Fix und fertig habe ich später mein Bett im Hostel bezogen und in diesem Moment Neuseeland einfach Neuseeland sein lassen.

Während ihr den Freitagabend nun noch vor euch habt, sitze ich überglücklich 11 Stunden in der Zukunft am anderen Ende der Welt und freue mich auf einen Tag mit Lotti und den AllBlacks!

Fabelhaft,

Eure Claudi

Muffensausen!

Muffensausen… wenn die Nächte kürzer werden, der Appetit nicht mehr vorhanden ist und die Tränen sich unkontrollierbar ihren Weg bahnen. Dies ist der Zustand in welchem ich mich seit Samstag befinde und der Grund, warum mir heute die Worte für einen längeren Beitrag fehlen.

Aufgeregt auf das was kommt und voller Dankbarkeit für die wundervollen Menschen um mich rum, welche die Flausen in meinen Kopf immer unterstützen, sitze ich nun in Hamburg am Flughafen.

Zunächst geht es um 06:40 Uhr nach Amsterdam. Anschließend fliege ich um 11:15 Uhr knapp 13 Stunden weiter nach Singapur und steige dort nochmal für knapp 10 Stunden in das Flugzeug nach Auckland. Gegen 11:30 Uhr deutscher Zeit werde ich Neuseeland am Donnerstag erreichen.

 
Möge das Abenteuer beginnen!
Ka kite ano

Eure Claudi

Ich packe meinen Koffer!

Ach was habe ich dieses Spiel früher gehasst und auch heute schiebe ich dieses Unterfangen immer noch so lange vor mir her, bis der Zeitdruck so groß ist, dass ich unüberlegt alles mitnehme, was ich irgendwie gebrauchen könnte. Dies ist bei 2 Wochen Pauschalurlaub kein großes Problem. Die Zweidrittel nichtgetragener Sachen werden am Ende der Reise, mit dem guten Vorsatz beim nächsten Mal früher anzufangen, einfach wieder in den Flieger verfrachtet. Dieses Mal komme ich nun aber nicht drumrum dem Thema „Packen“ etwas mehr Zeit zu widmen.

Als Vorbereitung auf diese innere Auseinandersetzung war ich in den letzten 3 Wochen ein wenig unterwegs. Nachdem ich ein paar Tage in Berlin bei meinen Mädels verbracht habe, ging die Reise für mich auf direktem Wege nach Hamburg weiter, um dort gemeinsam mit meinen ehemaligen Kollegen für 4 Tage die Aida zu entern. Eingelaufen sind wir in Amsterdam und Dover/London, jedoch haben wir wohl die meiste Zeit am reichhaltigen Buffet und den unzähligen Bars verbracht. Nachdem ich noch eine Nacht in Hamburg geblieben bin, ging es für mich am 04.10. zurück nach Greifswald mit dem Fazit: Ich habe wieder einmal mehr Gepäck mit mir rumgetragen, als nötig gewesen wäre!

Somit war dies nun der beste Zeitpunkt mir über mein endgültiges Reisegepäck Gedanken zu machen. Je näher mein Abflugdatum rückt, desto schwerer fällt mir die Koordinierung meiner Gedanken. Obwohl ich mich demnach zunehmend mit einem riesigen Wirrwarr in meinem Kopf auseinandersetzen muss, habe ich mich hoffentlich dennoch für die richtigen Sachen entschieden.

Die technische Ausrüstung hat mir den Einstieg leicht gemacht, da ich mir bei diesem Thema relativ früh im Klaren war, was ich alles mitnehmen möchte. Mit meinen Kameras, iPad, iPhone (nicht im Bild), eBook Reader  und dem wichtigen Steckdosenadapter fühle ich mich gut ausgerüstet.

Der Inhalt meines Backpackers ist nun ein Mix aus wärmeren Frühlings-/Herbstsachen, Sommerkleidung und Sportklamotten. Ich habe es ebenfalls geschafft 2 Paar Sneakers auszuwählen. Neben meinen FlipFlops dürfen ein Paar Chucks und ein Paar Nikes mit auf die Reise kommen. Die Nikes habe ich übrigens damals in Neuseeland gekauft. Es ist also nicht so, dass ich dort nicht der Versuchung neue Schuhe zu kaufen ausgesetzt bin. 😉

Abschließend kommen noch Handtücher, meine Kosmetik und ein paar Kleinigkeiten wie Schreibkram und Erinnerungen in den Rucksack.

Ich bin gespannt, ob ich dies nächste Woche alles verstaut bekomme und zähle bis dahin, zunehmend aufgeregter, den einstelligen Countdown runter!

#7

Ahoi

Eure Claudi

Holterdiepolter…

… auf einmal geht alles ganz schnell. Bis zu meinem Abflug sind es nur noch 24 Tage.

Gestern habe ich mit der Hilfe von meinem Papa und tollen Freunden meinen Auszug reibungslos über die Bühne gebracht. Dies war wohl bisher mein kniffligster Umzug, da ich gut überlegen musste, welches Inventar bedenkenlos eingelagert werden kann, welche Sachen ich für die letzten Tage in Deutschland noch benötige und am Wichtigsten, welche Klamotten und Dokumente mit auf die Reise kommen. Ich hoffe, dass alles seinen richtigen Platz gefunden hat und mir die große Sucherei erspart bleibt. Obwohl ich wiederum auch ein Genie in der Beherrschung des Chaos bin.

Die letzten Tage in Rostock wurden noch einmal sehr emotional. Ich bin hier schneller heimisch geworden, als ich es jemals erwartet hätte. Mir fehlte am Ende leider die Zeit um eine große Abschiedsparty mit all meinen Lieben zu organisieren, aber ich wollte es mir nicht nehmen lassen, mich im kleinen Kreis von meinen Rostocker Halunken zu verabschieden. Es war ein grandioser Abend… ganz nach meinem Geschmack mit viel Gin, Mexikaner, guter Musik und einer unbeschwerten Stimmung. DANKE, dass ihr es mir so einfach gemacht habt, in meiner neuen Herzensstadt anzukommen!

Ebenso war es in der letzten Woche auch an der Zeit der Arbeit Adieu zu sagen. Nach 8 Jahren habe ich die Deutsche Bank nun verlassen und bin einfach nur dankbar für die wundervollen Kollegen, welche mich auf meinen verschiedenen Stationen innerhalb der Bank begleitet haben. Ich werde mit Sicherheit oft an diese Zeit zurückdenken und freue mich sehr über all die lieben Worte, welche mir mit auf den Weg gegeben wurden.

Mein vorletzter Stadionbesuch hat mir dann heute nochmal ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert und ich werde zu meinem Wort stehen… Bei der Aufstiegsfeier bin ich vor Ort dabei! 😉

#24

AHU!

Eure Claudi

Entrümpelung

Die Entscheidung mein Leben für eine Weile zu entschleunigen führt mich nun an einen Punkt, auf welchen ich mich bereits seit Januar freue. Es hat die aufregende Zeit der Entrümpelung angefangen.

Bei Hempels unterm Sofa scheint ein schlimmer Zustand zu herrschen… Familie Hempel kann ich derzeit mit Leichtigkeit Konkurrenz machen. Wenn ich meine Wohnung betrete, lacht mich ein großes Chaos an. Einen Teil meiner Möbel habe ich Dank des lebenslangen Rückgaberechts (vor Kurzem auf 1 Jahr reduziert) von Ikea bereits dorthin zurückgebracht, ein zweiter Teil meiner Möbel freut sich auf seine neuen Besitzer von eBay Kleinanzeigen, noch von meinem Umzug nach Rostock unausgepackte Kartons wollen wieder verladen, leere Neue befüllt werden und ganz viel Kram/Gedöns/Tinnef bereitet sich auf die dauerhafte Trennung von mir vor, meine wenigen überlebenden Pflanzen sind schon nach Berlin zur Pflege umgezogen. In der Regel habe ich keine Probleme mich von materiellen Dingen zu trennen und somit werde ich nur wenige Sachen in 4 Wochen in den Möbeltransporter zur Einlagerung verladen.

Die Entrümpelung findet jedoch nicht nur in meiner Wohnung statt. Ich nehme mir im Moment sehr viel Zeit und setze mich einfach mal mit MIR auseinander. Wie ist mein Leben bisher verlaufen, was macht mich glücklich, wo sehe ich mich in ein paar Jahren, usw… Bei viel Sport, am Wasser, selber zubereitetem gesundem Essen oder Büchern über den Sinn des Lebens finde ich Ruhe und lasse meinen Gedanken freien Lauf. Ich habe fortan mit unschönen Erlebnissen aus der Vergangenheit meinen Frieden geschlossen, eigene ungute Verhaltensweisen reflektiert sowie die glückbringenden Momente wieder mehr genossen. Es ist wie ein kleiner Abschluss von den vergangenen 28 Jahren und wenn ich nun darüber nachdenke, habe ich ein Lächeln im Gesicht und freue mich unbeschwert auf all das Neue!

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Ich möchte den Eintrag heute mit 3 Fragen aus dem Buch „Das Café am Rande der Welt“ beenden.

„Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“

John Strelecky

#57

Lasst es euch gut gehen!

Eure Claudi

Ein Pirat kennt keinen Schmerz!

Je näher mein Abflugdatum rückt, desto häufiger werde ich gefragt, wie mein genauer Plan für die Reise sei. Diese Frage kann ich nach wie vor nur mit einem freundlichen Schulterzucken beantworten.
Das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass mein Reisefieber von Tag zu Tag größer wird und ich anschließend an meinen Neuseelandaufenthalt noch weitere Länder bereisen möchte.

„I haven’t been everywhere, but it’s on my List.“

Susan Sontag

Meine derzeitigen Wunschziele sind unter anderem Australien, Hawaii, Zentral- sowie Südamerika.

Ich möchte mich vor meinem Abflug im Oktober so gut es geht auch auf diese Reiseziele vorbereiten und habe aus diesem Grund der Impfsprechstunde in der Uniklinik Rostock einen Besuch abgestattet.

Tapfer habe ich die Spritzen über mich ergehen lassen und bin nun stolze Besitzerin 3 neuer Impfstoffe (Hepatitis A, Gelbfieber und Typhus) und einer Auffrischung (Kinderlähmung).

Wenn die Wunden verheilt sind ;), steht meiner kleinen Weltreise aus medizinischer Sicht somit nichts mehr im Wege.

Des Weiteren habe ich zu den Impfungen auch noch eine weitere Errungenschaft zu vermelden. Ich schreibe diesen Beitrag gerade auf meinem neuen iPad. Ich habe mich dazu entschieden, dass mein Laptop zu Hause bleiben wird. Dieser ist einfach zu schwer und unhandlich. Wenn mir jetzt noch eine GoPro über den Weg läuft, ist auch mein technisches Equipment vollständig.

Der Countdown ist mittlerweile im zweistelligen Bereich angekommen…

#93

Macht’s gut!

Eure Claudi

Etwas früher als geplant…

… melde ich mich heute schon wieder zu Wort.

Ich hatte in den letzten Tagen ein sehr inspirierendes Erlebnis und die Vorfreude auf mein Abenteuer ist nun kaum noch zu bändigen.

Durch Zufall bin ich auf den Blog einer Kollegin, welche ich bis dato nur vom Namen her kannte, aufmerksam geworden. In einem Atemzug habe ich diesen vom Anfang bis zum Ende durchgelesen. Mein stetiger Begleiter.. das Grinsen im Gesicht. Es ist ein so wundervoller Bericht über das Alleinreisen mit all seinen Facetten und der Erkenntnis, dass man zwar alleine unterwegs ist, aber dies keinesfalls bedeutet einsam zu sein.

Bereits beim Lesen der ersten Zeilen habe ich eine gewisse Verbundenheit empfunden und wollte ihr unbedingt meine Gedanken mitteilen. Etwas verunsichert, wie sie auf meinen „Überfall“ reagiert, habe ich ihr eine Email geschrieben. Und was soll ich sagen… wir sind gegenwärtig im stetigen Emailkontakt und ich bin einfach nur dankbar, dass ich seit dieser Begegnung  noch mehr in meinem Vorhaben alleine zu reisen bestätigt bin, ich viel mehr Lust habe meinen Blog zu schreiben, da mir das Schreiben unheimlich viel Spaß macht und vielleicht auch ich irgendwann andere Menschen mit meinen Worten und Erlebnissen inspirieren kann  und ich schlussendlich schon vor Beginn meiner Reise das Gefühl habe nicht einsam zu sein.

Es ist einfach verrückt, wie sehr schreiben (und dann hoffentlich unterwegs auch reden) über gleiche Interessen, Erlebnisse und Emotionen verbindet und sich das Gefühl einstellt, man kennt sich schon eine halbe Ewigkeit. Ich freue mich so sehr auf das, was da noch alles kommen mag.

 

„Es sind die Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.“

Guy de Maupassant

 

Falls auch ihr Lust habt den Blog zu lesen und sowieso schon immer mal den Jakobsweg laufen wolltet, schaut doch mal hier vorbei: https://tanzpaulinescamino.wordpress.com/

Ich für meinen Teil sitze nun mit einem Glas neuseeländischen Sauvignon Blanc auf der Couch, lasse den Tagträumen freien Lauf und möchte diesen Beitrag mir ihren Worten beenden, weil dem nichts hinzuzufügen ist.

Das Leben ist schön!

#129

Eure Claudi

Cheeeeeeeeeeeese!

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Die Frage, wie ich all die wundervollen Landschaften und beeindruckenden Momente (wie z.B. vorbeischwimmende Orcas auf meiner letzten Neuseelandreise) am besten festhalte, habe ich mir in den letzten Wochen des Öfteren gestellt.

Mit den Fotos, welche ich mit meinem Iphone mache, bin ich viel zu oft unzufrieden. Beim Zoomen, in der Dämmerung sowie im Dunkeln lässt die Qualität der Bilder sehr stark nach.

Ich habe mich zu verschiedenen Kameras belesen und dann meine Entscheidung getroffen.

Tadaaaaaa….. Es ist eine Sony Alpha 6000 geworden.

Sie ist ein Mix aus einer Digital- und Spiegelreflexkamera. Nachdem ich die Kamera bereits bei ein paar Ausflügen dabei hatte, bin ich mit den Ergebnissen wirklich sehr zufrieden. Damit ich ihren Möglichkeiten aber auch gerecht werde, liegt es nun an mir meine Fotografiekenntnisse zu verbessern. Denn wie sagte ein berühmter Fotograf so schön:

„Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten. “

Helmut Newton

 

Ansonsten finde ich es erstaunlich …was jedoch auch nichts Neues ist… wie schnell die Zeit vergeht. Auf einmal sind es nur noch etwas über 4 Monate bis zu meinem Abflug. Angefangen habe ich bei über 10 Monaten.

Ich fühle mich zum jetzigen Zeitpunkt ganz gut vorbereitet. Das Meiste habe ich bereits erledigt bzw. es für die nächsten Wochen terminiert. Nur die Einlagerung meiner Möbel könnte sich als schwierig gestalten. Wenn dort jemand von euch eine Idee hat, freue ich mich sehr über Ratschläge!

Ich verabschiede mich  nun erst einmal in den Festivalsommer und melde mich Ende Juli wieder mit einem schmerzverzerrten Gesicht, da auch der Besuch der Impfsprechstunde auf meiner ToDo Liste steht.

#140

Macht’s gut!

Eure Claudi

 

 

Tausche 50qm Wohnung gegen 60l Rucksack

Nachdem ich die letzten 8 Wochen familiär sehr stark eingespannt war, habe ich diesen Samstag einen Ausflug nach Berlin gemacht und meinen wohl wichtigsten Reisebegleiter gekauft.
Mein neues zu Hause ab Oktober. Einen Backpacker Rucksack.
Ich werde mich der großen Herausforderung stellen mein Hab und Gut auf 60l zu reduzieren. Dies ist nicht wirklich viel, aber letztendlich ziehe ich in meiner Freizeit meistens doch immer wieder die gleichen Sachen in anderen Kombinationen an und getragen werden will das gute Ding ja auch irgendwie. Die einzig berechtigte Frage, welche bei mir immer mehr in den Fokus rückt, ist: Wie bekomme ich meine ganzen Sneaker mit nach Neuseeland!? Ich habe mir vorgenommen nur 2 Paar mitzunehmen. Es bleibt spannend…

Mittlerweile gibt es für mich noch eine neue freudige Nachricht. Meine Cousine* (Die Erklärung unseres Verwandtschaftsgrads könnte zu Überforderungen führen.) Madita aus Köln wird mich über Silvester besuchen. Wir haben eine ganz besondere Verbindung und aus diesem Grund bin ich überglücklich, dass dieses Band nie abgerissen ist und wir nun das Jahresende zusammen in Neuseeland verbringen.

In der nächsten Zeit werde ich mich u.a. damit beschäftigen, wo ich meine Möbel unterbringe und welche Auslandsreisekrankenversicherung für mich die Richtige ist.
Die Themen werden nun doch zunehmend bürokratischer. Trotz dessen lasse ich mir die Zeit zum Träumen über das Bevorstehende nicht nehmen.

„Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.“
Paulo Coelho – Der Alchimist

#192

Auf bald,
Eure Claudi