Ach was habe ich dieses Spiel früher gehasst und auch heute schiebe ich dieses Unterfangen immer noch so lange vor mir her, bis der Zeitdruck so groß ist, dass ich unüberlegt alles mitnehme, was ich irgendwie gebrauchen könnte. Dies ist bei 2 Wochen Pauschalurlaub kein großes Problem. Die Zweidrittel nichtgetragener Sachen werden am Ende der Reise, mit dem guten Vorsatz beim nächsten Mal früher anzufangen, einfach wieder in den Flieger verfrachtet. Dieses Mal komme ich nun aber nicht drumrum dem Thema „Packen“ etwas mehr Zeit zu widmen.

Als Vorbereitung auf diese innere Auseinandersetzung war ich in den letzten 3 Wochen ein wenig unterwegs. Nachdem ich ein paar Tage in Berlin bei meinen Mädels verbracht habe, ging die Reise für mich auf direktem Wege nach Hamburg weiter, um dort gemeinsam mit meinen ehemaligen Kollegen für 4 Tage die Aida zu entern. Eingelaufen sind wir in Amsterdam und Dover/London, jedoch haben wir wohl die meiste Zeit am reichhaltigen Buffet und den unzähligen Bars verbracht. Nachdem ich noch eine Nacht in Hamburg geblieben bin, ging es für mich am 04.10. zurück nach Greifswald mit dem Fazit: Ich habe wieder einmal mehr Gepäck mit mir rumgetragen, als nötig gewesen wäre!

Somit war dies nun der beste Zeitpunkt mir über mein endgültiges Reisegepäck Gedanken zu machen. Je näher mein Abflugdatum rückt, desto schwerer fällt mir die Koordinierung meiner Gedanken. Obwohl ich mich demnach zunehmend mit einem riesigen Wirrwarr in meinem Kopf auseinandersetzen muss, habe ich mich hoffentlich dennoch für die richtigen Sachen entschieden.

Die technische Ausrüstung hat mir den Einstieg leicht gemacht, da ich mir bei diesem Thema relativ früh im Klaren war, was ich alles mitnehmen möchte. Mit meinen Kameras, iPad, iPhone (nicht im Bild), eBook Reader  und dem wichtigen Steckdosenadapter fühle ich mich gut ausgerüstet.

Der Inhalt meines Backpackers ist nun ein Mix aus wärmeren Frühlings-/Herbstsachen, Sommerkleidung und Sportklamotten. Ich habe es ebenfalls geschafft 2 Paar Sneakers auszuwählen. Neben meinen FlipFlops dürfen ein Paar Chucks und ein Paar Nikes mit auf die Reise kommen. Die Nikes habe ich übrigens damals in Neuseeland gekauft. Es ist also nicht so, dass ich dort nicht der Versuchung neue Schuhe zu kaufen ausgesetzt bin. 😉

Abschließend kommen noch Handtücher, meine Kosmetik und ein paar Kleinigkeiten wie Schreibkram und Erinnerungen in den Rucksack.

Ich bin gespannt, ob ich dies nächste Woche alles verstaut bekomme und zähle bis dahin, zunehmend aufgeregter, den einstelligen Countdown runter!

#7

Ahoi

Eure Claudi

2 Kommentare

  1. Liebe Claudi, musste gerade sehr lachen, denn direkt neben mir liegt mein 19 kg schwerer Koffer für zwei Wochen. Ich werd dann immer gefragt, ob ich ein ganzes Jahr unterwegs bin…
    Mit meinen 8 kg für drei Wochen auf dem Jakobsweg hab ich mich deutlich freier gefühlt. Weniger ist mehr und du machst das total super ! Liebe Grüße aus Maine, Yvonne

    Gefällt 1 Person

  2. Guten Abend mein Herz,
    ich kriege schon Schweißausbrüche bei der Vorstellung, mich für eine so lange Zeit auf so ein Minimum an Gepäck (Kleidung!!!) zu beschränken…
    In dem Sinne schließe ich mich Yvonne an: Mach dich frei! (und denke an Superwoman! ;D)

    Gefällt 1 Person

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