Heute ist es mal wieder an der Zeit, um Euch für einen kurzen Moment in den Sommer und die unbeschreiblich schöne Natur Neuseelands zu entführen.
Nachdem ich 8 Tage am Stück durchgearbeitet habe, war es letzten Dienstag dringend nötig der Großstadt für eine Weile den Rücken zuzukehren. Somit machte ich mich Vormittags auf den Weg und erreichte innerhalb von einer halben Stunde den Goldie Bush Walkway. Bei bestem Wanderwetter bin ich nach nur wenigen Schritten in den Dschungel eingetaucht. Ich habe mich tatsächlich gefühlt, als wäre ich im Dschungel. Ich kann schwer in Worte fassen, wie dieses Gefühl entsteht, zumal ich ja auch noch nie im Dschungel war. Vielleicht sind es die vielfältigen Grüntöne oder aber die beeindruckenden Naturschauspiele oder beides zusammen… Jedenfalls habe ich nach jeder Biegung mit Simba, Timon und Pumbaa gerechnet und in den Bäumen nach an Lianen lang hangelten Affen Ausschau gehalten. „Leider“ musste ich aber immer wieder feststellen, dass ich in Neuseeland und nicht in Afrika bin.
Der Weg führt zu einem wundervollen Wasserfall, bei welchem ich eine Pause einlegte und die Umgebung in mich aufnahm. Da es auf dem Hinweg zum größten Teil nur bergab ging, war ich nicht so richtig motiviert für den Rückweg. Mein Fitnesslevel hat sich immer noch nicht an die Gegebenheiten hier vor Ort gewöhnt und es ist jedes Mal aufs Neue körperlich anstrengend. Nach umgerechnet 103 Stockwerken bin ich etwas aus der Puste wieder am Ausgangspunkt angekommen und abends selig in mein Bett gefallen.
Tatsächlich steht auch hier in Neuseeland Weihnachten vor der Tür. Mir fällt es schon in Deutschland sehr schwer in Weihnachtsstimmung zu verfallen, dementsprechend könnt ihr Euch vielleicht vorstellen, wie es mir bei sommerlichen 24 Grad ergeht.
In meinen Augen ist die Vorweihnachtszeit hier ähnlich wie in Europa. Zwar fehlen die Weihnachtsmärkte, aber die Häuser werden genauso weihnachtlich dekoriert und beleuchtet.
Ich habe mich nach meiner letzten Arbeitsschicht einmal mit meiner Kamera auf den Weg gemacht und ein paar Bilder für Euch eingefangen. Auch der Skytower erstrahlt seit dem 01.12. in einem weihnachtlichen Rot/Grün.
Ich werde an den Feiertagen arbeiten und kann es kaum erwarten ein paar Tage später meinen langersehnten Besuch aus Deutschland in Empfang zu nehmen!
Ich wünsche Euch eine tollen Start in die vorletzte Woche des Jahres!
Ich drück Euch fest!
Kurz nachdem ich euch letzte Woche erzählt habe, wie schwierig sich die Jobsuche gestaltet, habe ich einen Anruf bekommen und durfte am gleichen Abend in einem Restaurant, 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt, anfangen zu kellnern.
Was lange währt, wird gut oder vielleicht auch Geduld zahlt sich aus. Ich bin mir nicht sicher, welche Phrase am besten passt, da ich theoretisch mit Geduld nicht viel am Hut habe. Vielleicht doch eher am Ende wird alles Gut!
Ich habe die erste Arbeitswoche hinter mir und hätte es nicht besser treffen können.
Das Restaurant ist nach dem großen Lord Nelson benannt, welcher so einige Seeschlachten für sich entscheiden konnte und am Ende die napoleonische Flotte vernichtete. Wenn ich bei Wikipedia seine Geschichte nachlese, steht zu seinen Führungseigenschaften geschrieben: „Er war bekannt dafür, dass er mit seinen Untergebenen verständnisvoll umging und ihnen eher einfühlsam als mit Autorität begegnete. Mit Mut, Entschlossenheit und seiner Ausstrahlung motivierte er sie und holte aus ihnen das Beste heraus.“
Diese Beschreibung könnte 1 zu 1 auch für meine neue Chefin zutreffen. Ady ist die gute Seele des Restaurants und immer um mein und das Wohl meiner Kolleginnen besorgt. Bereits nach unserem ersten gemeinsamen Tag hat sie mir erzählt, wie gerne sie mich um sich rum hat, da sie sich um mich keine Gedanken machen muss und ich so viel Ruhe ausstrahle. Mit der Aussicht auf mehr Verantwortung starte ich nun morgen in meine zweite Arbeitswoche.
Theoretisch war mein Plan nur um die 20 Stunden arbeiten zu gehen und die restliche Zeit für mich zu nutzen. Diesen Plan habe ich bereits nach 3 Tagen über Bord geworfen. Es zeigt sich mir hier mal wieder deutlich, wenn man in einem harmonischen und humorvollen Team arbeitet, fühlt sich arbeiten nicht wie arbeiten an. Ich fühle mich nach dieser ersten Woche bereits als vollwertiges Teammitglied. Die Mädels sind super freundlich und hilfsbereit und auch die Jungs aus der Küche zu jeder Zeit verständnisvoll. Als ich Ady diesen Eindruck schilderte, entgegnete Sie mir nur, dass wir alle alleine in Neuseeland sind, unsere Heimat weit weg ist und wir doch deswegen eine Familie sein müssen. Was soll ich dem noch hinzufügen?!
Wer von Euch etwas neidisch auf meine Opossumjagd war, wird vielleicht auch den letzten Pluspunkt meiner Arbeit nicht ganz unbeachtet lassen können. Den Dienst beenden wir nämlich immer damit, dass wir alle Abendbrot zusammen essen. Und mit Abendbrot meine ich ein saftiges Steak und ein leckeres Glas Rotwein. Ich habe bereits etwas besorgt gegooglet, ob 7 Tage in Folge Steak essen gesund ist. 😉
Ich habe sehr viel Spaß bei der Arbeit, vor allem auch bei der Bedienung unserer Gäste. Hatte ich in der Vergangenheit oft das Gefühl nicht meiner richtigen Berufung nachzugehen, bin ich mittlerweile der Meinung, dass ich diese gefunden habe. Zum Einen bin ich einfach mit Leib und Seele gerne Assistenz und zum Anderen liebe ich es Menschen zu betüdeln und sie mit einem Lächeln im Gesicht nach dem Restaurantbesuch wieder in den Alltagswahnsinn zu entlassen. Meine nächste Herausforderung wird es sein, diese beiden Punkte im nächsten Jahr in Verbindung zu bringen.
Wie Lord Nelson plane ich für das letzte Stück meiner Heimreise nach Deutschland den Weg über das Meer. Eventuell wird mir keine Kriegsflotte zur Verfügung stehen, sondern nur eine Fähre, aber ich komme auf dem Seeweg nach Hause und werde den ersten Fuß auf deutschem Boden somit in der schönsten Stadt setzen!
… und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel!
Eure Claudi
Diese Frage wurde mir gerade nach meinem letzten Beitrag des Öfteren gestellt und ich möchte Euch heute an meinen Gedanken zu diesem Thema teilhaben lassen.
Nein, ich denke nicht, dass ich Heimweh habe. Ja, meine Worte klingen aber teilweise sehr stark danach.
Ich bin seit eh und je ein Kopfmensch und habe hier alleine am anderen Ende der Welt gerade unweigerlich sehr viel Zeit um mich mit meiner Person zu beschäftigen. Ich stoße an Grenzsituationen und merke dabei, was mir im Leben wichtig ist und was ich im Leben brauche.
Lasst mich auf 3 Punkte genauer eingehen:
Heimat – Ich bin mir bewusst, dass sich in der Heimat nicht viel verändert während meiner Abwesenheit und ich im nächsten Jahr alles genauso vorfinden werde, wie ich es verlassen habe. Trotzdem habe ich die Erkenntnis getroffen, dass ich diese Umgebung gegenüber der restlichen Welt bevorzuge und freue mich auf meine Rückkehr.
Alleinsein – Ich bin mir bewusst, dass ich nicht alleine sein muss und welche Möglichkeiten es gibt um neue Leute kennenzulernen. Jeder der mich etwas besser kennt, wird aber auch zustimmen, dass es nicht immer leicht mit mir ist. Ich brauche mehr Zeit als andere um mit neuen Menschen warm zu werden und bevorzuge aus diesem Grund die bewährten Vertrauten in meinem Leben und hätte lieber einen von Euch an meiner Seite.
Struktur – Ich bin mir bewusst, dass mich der Alltag früh genug wieder einholen wird. Trotzdem merke ich, dass ich einen strukturierten Tagesablauf gegenüber dieser Planlosigkeit bevorzuge.
Diese Erkenntnisse treffe ich nicht mit einem Fingerschnipp und habe dadurch noch vermehrt Tage an denen es mir nicht gut geht. Es ist nie einfach sich mit sich selbst auseinanderzusetzen!
Zudem mache ich hier vollkommen neue Erfahrungen, welche auch alles andere als einfach sind, wie zum Beispiel bei der Jobsuche. Die Jobsuche gestaltet sich sehr viel schwieriger als erwartet. Dies hat aber wiederum nur einen einzigen Grund. Ich stehe mir selbst im Weg.
Ich bin nach Neuseeland mit einer Ausbildung, einem Studienabschluss und 8 Jahren Berufserfahrungen gekommen und merke, dass diese hart erarbeiteten Qualifikationen in diesem Land quasi nichts wert sind.
Seitdem ich hier bin, habe ich um die 40 Bewerbungen per Email verschickt oder persönlich abgegeben.
An die Bürojobs kommt man unmöglich ran, wenn man noch nie zuvor in Neuseeland gearbeitet hat und keine vernünftigen Referenzen nachweisen kann. Ähnlich schwer ist es mit Kellnerjobs in netten Restaurants oder Cafés, da ich noch nie in diesem Beruf tätig war und die kleine Notlüge in meinem Lebenslauf spätesten beim Probearbeiten und dem balancieren von 5 Tellern auf einmal aufliegen würde.
Es geht hier also nicht wie gedacht danach, was ich machen möchte, sondern was ich machen darf! Diese Schranke gilt es im Kopf zu überwinden und anschließend von vorne anzufangen. Und wie sagt man dann so schön: Vom Tellerwäscher zum … ! 😉
Auch wenn meine Beiträge dadurch im Moment vielleicht teilweise etwas dunkel sind, ist dies in meinen in Augen in meiner jetzigen Situation ein ganz normaler Prozess und je klarer ich mir über mich werde, desto mehr werde ich auch an Leichtigkeit dazu gewinnen.
Um abschließend nochmal kurz auf das Thema Heimweh zurückzukommen. Den deutschen Boden werde ich auf jeden Fall nicht ohne eine Neuseelandrundreise und einem anschließenden Besuch von 1-2 weiteren Ländern wieder betreten. Ein wenig müsst ihr Euch noch gedulden!
Ich wünsche euch ein ruhiges 2. Adventswochenende!
Eure Claudi
Während meiner Vorbereitungen auf diese Reise bin ich auf viele Reiseblogs gestoßen und habe mir einige davon auch näher angesehen. Was viele von ihnen gemeinsam haben, ist, dass die Blogger in der Ferne ihre Heimat gefunden haben und heute ein Leben als sogenannte „Digitale Nomaden“ führen.
38 Tage nach meinem Abflug kann auch ich von mir behaupten, dass ich meine Heimat gefunden habe… nur nicht in der Ferne.
Es ist für mich teilweise selbst nicht ganz nachvollziehbar, weil ich gerade mal ein Jahr in dieser Stadt gewohnt habe, aber ich fühle mich Rostock verbundener denn je und kann es kaum erwarten mich dort wieder niederzulassen. Meine Augen füllen sich nach wie vor mit Tränen, wenn ich an diese wundervolle Stadt, welche mich damals mit offenen Armen empfangen hat, denke und über sie rede. Ich liebe das kühle, aber herzliche Norddeutsche, ich liebe den Fußballverein, ich liebe das Schietwetter genauso wie die Sommertage, ich liebe meinen Lieblingseisladen, ich liebe die östliche Altstadt, ich liebe Warnemünde und auch Markgrafenheide, ich liebe den Ostseeradweg und ich liebe die Ostsee, ich liebe das Hanseatische, ich liebe die Warnow und ich liebe die SUP Touren auf dieser, ich liebe den Stadthafen, manchmal liebe ich auch den Studentenkeller, ich liebe die Petrikirche und ich liebe den Blick von Gehlsdorf auf die Stadt… ich bin über beide Ohren in Rostock verliebt und um es mit den Worten von Marteria zu sagen:
„Ich zieh‘ los und such‘ mein Glück
Doch dein Licht zieht mich zu dir zurück
Mein Rostock“
Auch wenn ich festgestellt habe, dass ich nicht die große Abenteuerin bin, werde ich meine Reise aber nicht von heute auf morgen abbrechen. Ich habe hier gerade die einmalige Möglichkeit mich voll und ganz auf meine Bedürfnisse zu konzentrieren. Seien wir ehrlich, im regulären Alltag nimmt man sich diese wertvolle Zeit viel zu selten. Mit dem Sommer als Muse schmiede ich also Pläne für meine Zukunft und hätte es mit Auckland als vorübergehenden Wohnsitz wirklich schlechter treffen können.
Zum Einen haben ich hier das Grostadtflair und fühle mich zwischendurch durchaus wie Carrie Bradshaw, wenn ich nach meiner Laufeinheit mit einem Coffee ToGo durch die Straßen zwischen den Skyscrapern schlendere und zum Anderen bin ich aber auch in nur einem Wimpernschlag in der unbeschreiblich schönen Natur, wie zB am Mittwoch.
Mittwoch habe ich mit Lotti und Rabea einen Ausflug nach Waiheke gemacht. Waiheke ist eine paradiesische Insel im Hauraki Golf und 40 Minuten von Auckland entfernt. Bei wolkenlosem Himmel und angenehmen 22 Grad haben wir uns um die Mittagszeit auf die Fähre begeben und sind anschließend mit dem Bus weiter zu einem der schönsten Strände dieser Insel gefahren. Uns erwartete kristallklares Wasser, glitzernder Sand und ein menschenleerer Strand. Wir hatten einen Strandtag wie er im Buche steht und sind Abends glücklich wieder auf die Fähre Richtung Auckland gestiegen.
Manchmal sagt ein Bild mehr, als tausend Worte.
Mit der Jobsuche war ich leider immer noch nicht erfolgreich, was aber vollkommen okay für mich ist, da ich gerade sehr viel Spaß daran habe meine Arbeitskraft für meine Visionen aufzubringen.
Wenn ihr bald jemanden Berge versetzen seht, könnte das eventuell ich sein. 😉
Passt auf euch auf… vor allem der Herr im Krankenhaus, welcher mir etwas Sorgen bereitet!
So gerne ich euch heute wieder von meinen spannenden Abenteuern berichten würde, verlief die letzte Woche doch eher ruhig ab und stand unter einem nachdenklichen Stern. Die Landschaftsfotos müssen aus diesem Grund heute Platz für meine Gedanken machen.
Die meisten von euch haben vermutlich eine Nachrichtenapp auf dem Smartphone, welche euch stets mit Push-up Meldungen über das Weltgeschehen auf dem Laufenden hält. In diesen Nachrichten ist leider am Sonntag Nachmittag deutscher Zeit Neuseeland in den Mittelpunkt gerückt. Auf der Südinsel hat sich ein schweres Erdbeben mit unzählbaren Nachbeben und einhergehender Tsunamigefahr ereignet. Auch wenn die Auswirkungen gemäß Aussage der Medien bis Auckland zu spüren gewesen sein sollen, habe ich davon nichts mitbekommen. Schlafen ist seit jeher meine beste Disziplin und dementsprechend haben mich die vielen Nachrichten auf meinem Telefon am Montagmorgen schneller wach werden lassen, als ich es gewohnt bin, da ich mir mehrfach die Frage stellte, warum es mir nicht gutgehen sollte.
Aufgrund der geographischen Lage Neuseelands sind Erdbeben, wenn auch nicht in dieser Schwere, unglücklicherweise Normalität. Christchurch hat sich bis heute noch nicht vollständig von dem Erdbeben in 2011 erholt und rückt nun wieder fast in den Mittelpunkt des Geschehens. Es ist bewundernswert, dass die Menschen den Mut nicht verlieren, trotz der Rückschläge an ihre Heimat glauben und einmal mehr mit dem Neuaufbau beginnen!
Auch wenn dieses Ereignis ohne Frage sehr tragisch ist, löst es in mir persönlich ein Gefühl von kompletter Dankbarkeit aus. Eure zum Ausdruck gebrachte Besorgtheit zeigt mir, welches große Glück ich habe, mein Leben mit so tollen Menschen wie euch teilen zu dürfen und stimmt mich jetzt schon ein wenig in Vorfreude auf die Zeit nach meiner Rückkehr und dem Bewusstsein, dass uns dann keine 18.000 km mehr trennen.
Ein ähnliches Gefühl lösen ebenfalls eure Kommentare in mir aus. Sie bestärken mich an dunklen Tagen in meinem Vorhaben und spornen mich an hellen Tagen zu neuen Bestleistungen an. Ich schätze jedes einzelne Wort sehr, muss aber an dieser Stelle ehrlich sagen, dass ich mich am meisten auf den ersten Kommentar von meinem Opi freue, welcher überrascht von den Schreibkünsten seiner Enkelin jeden Beitrag mit Begeisterung verfolgt.
Mein Alltag wird auch in nächster Zeit ruhiger verlaufen. Ich werde Auckland zu meinem Lebensmittelpunkt machen und habe erstmal keine weiteren Ausflüge in die Umgebung geplant. Die krampfhafte Jobsuche habe ich aufgegeben. Ich bin mir in den letzten Wochen einfach bewusst geworden, dass ich hier gerade die große Chance einer Auszeit habe, welche mir Spaß machen und mich glücklich stimmen soll. Ich habe vor einiger Zeit für mich selbst eine „Happiness ToDo Liste“ erstellt und widme dieser nun meine volle Aufmerksamkeit. Dazu gehören unter anderem Sport, gesunde Ernährung und schreiben. Ich bin überzeugt, dass sich in den nächsten Wochen obendrein beruflich etwas ergeben wird, aber dann soll es auch ein Job sein, welcher mich fordert und mich voran bringt und wer weiß… vielleicht kann ich ja auch irgendwann mit Beiträgen wie diesen mein Geld verdienen. 😉
Abschließend bleibt mir heute nur zu sagen, dass ihr euch gar nicht vorstellen könnt, wie einfach und „mutlos“ die Umsetzung ist, wenn man ein festes Ziel vor Augen hat und daran glaubt!
„Moin Moin liebe Sportsfreunde!
Herzlich Willkommen zu Werners Sportstudio direkt und live aus dem Kieler Zwietrachtstadion. Im heutigen Spitzenspiel der Oberliga Nord begegnen sich bei bestem Fußballwetter der 1. FC Süderbrarub und der Gastgeber Holzbein Kiel. Es herrscht eine Bombenstimmung ca. 63.664 Zuschauer wollen sich das Spektakel nicht entgehen lassen.“
Nur zu gut habt ihr jetzt wahrscheinlich die obrige Szene aus Werner Beinhart im Kopf. Dann könnt ihr nun auch nachvollziehen, wie ich mich heute beim WM Qualifikationsspiel der neuseeländischen NATIONALMANNSCHAFT gegen Neukaledonien gefühlt habe.
Vorfreudig bin ich am frühen Nachmittag mit sage und schreibe einem weiteren Fan mit dem eigens für dieses Spiel eingesetzten Sonderbus zum QBE Stadion gefahren. Dort angekommen war der Ansturm kaum zu bändigen und ich saß binnen 10 Minuten mit einem Bier und einer Portion Pommes auf meinem Platz. Bis zum Anpfiff war es aber auch noch etwas Zeit und nach und nach füllte sich immerhin eine Tribüne zu schätzungsweise 90%. Da der Wind während des Spiels zunahm, konnte man so auf der gegenüberliegenden Seite ein lustiges Spiel der Klappstühle beobachten. Dies forderte auch den Hausmeister, welcher zwischendurch fix die Banden mit einem Akkuschrauber festzurrte.
90 Minuten später war es ein Spiel voller nicht genutzter Chancen, vielen Fehlpässen und ohne erwähnenswerte Fouls, welche hier andererseits aber auch freundlich und hilfsbereit untereinander geklärt werden. Da ich mich mit dem Schreiben von Spielberichten etwas weit aus dem Fenster lehnen würde, bleibt abschließend nur zu erwähnen, dass Neuseeland am Ende als Gewinner auf dem Spielfeld stand. Die WM Qualifikation läuft in der Ozeaniengruppe aber in Runden und Play-offs ab, somit ist es für die All Whites immer noch ein langer Weg bis nach Russland.
Es waren insgesamt 8.183 Zuschauer im Stadion und damit ihr nicht nur die leeren Ränge seht, habe ich euch noch ein Foto von der niedlichen Supportgruppe gemacht. Die haben aber wiederum alles aus ihren Kehlen rausgeholt.
Schade, dass der Fußball hier drüben so gut wie keine Anerkennung findet. Es gibt nur eine Profimannschaft, welche in der australischen A-League spielt.
Ich würde nämlich liebend gerne öfter ins Stadion gehen und schwelge aus diesem Grund jetzt in Erinnerungen.
Mit Blick auf den Pazifik und Boxer Zoey an meiner Seite sitze ich gerade auf der Terasse meiner Airbnb Unterkunft und möchte euch gerne an meiner letzten Woche teilhaben lassen.
Wie bereits angedeutet ging es am Sonntag für mich zum Cape Reinga. Auf dem Weg dorthin war ich der Ohnmacht schon wieder sehr Nahe. Links von mir die Tasmanische See und rechts von mir der Pazifische Ozean. Zwei offene Weltmeere und ich.
Ich habe mich an diesem Tag früh auf den Weg gemacht und erreichte bei herrlichem Wetter das Cape vor den ganzen Reisebusse. Es waren also nur wenige Menschen unterwegs und ich hatte die Ruhe, diesen atemraubenden Ort in mich aufzunehmen. Wenn man dort einen Moment verweilt und auf die Meere schaut, hat man das Gefühl am Ende der Welt angekommen zu sein. Es ist perfekt.
Es fiel mir wirklich schwer dieses Fleckchen Erde zu verlassen, aber ich hatte noch eine etwas längere Fahrt nach Paihia vor mir und machte mich somit gegen Mittag wieder auf den Weg.
Paihia liegt in der Bay of Islands und ist ein gefragter touristischer Anlaufpunkt, da man von dort aus jegliche Art von Ausflüge beginnen kann und zudem wunderschöne Sandstrände vorfindet.
Die ersten beiden Tage befand ich mich fast ausschließlich im Hostel. Es regnete überwiegend und es fehlte mir auch ein wenig an Motivation. Ich habe viel gelesen, geschrieben und nachgedacht. Es ist erstaunlich, wie sich mir beim Schreiben nach und nach vieles erschließt und ich mir meiner Entscheidungen klarer werde.
Mittwoch war es dann wieder an der Zeit mich unter Leute zu begeben. Ich hatte für diesen Tag einen Segeltrip in die Bay gebucht und traf gleich zu Beginn in nettes schwedisches Pärchen, mit welchem ich den Törn zusammen verbrachte. Wir hatten einen tollen Tag bei strahlendem Sonnenschein, ausreichend Wind zum segeln und einer Mittagspause auf einer einsamen Insel. Leider haben wir keine Delfine gesehen, aber mit einem leichten Sonnenbrand im Gesicht bin ich am Abend trotzdem zufrieden wieder im Hostel angekommen.
Heute ging es für mich mit zwei Zwischenstopps, bei den Whangarei Falls und der Hundertwassertoilette, welche mir in diesem Moment ganz gelegen kam, dichter an Auckland ran. Eine typisch neuseeländische Momentaufnahme ist mir dabei unterwegs auch noch gelungen.
Morgen Vormittag gebe ich das Auto schon wieder ab und meine zweiwöchige Northland Rundreise ist dann beendet. Ich werde diese Route aber vermutlich nicht das letzte Mal gewählt haben.
Mir geht es von Tag zu Tag zunehmend besser. Ich hab eine Erkenntnis über mich selbst gemacht, welche die meisten von euch nicht überraschen wird. Diese kleinen Tiefpunkte ereilen mich in der Regel immer dann, wenn ich das Wasser aus den Augen verloren habe.
„Life is simple, just add water! „
Ich denke an euch!
Eure Claudi
P.S. Eure Weihnachtsgeschenke könnt ihr nun endlich an folgende Adresse verschicken:
1P/135 Victoria Street West, Auckland Central, 1010, New Zealand
Als ich meine Route durch Northland vor einer Woche grob geplant habe, machte für mich ein Stopp zwischen Piha und Cape Reinga sehr viel Sinn. Die Tour wäre an einem Tag ein ganz schöner Kraftakt geworden. Somit schaute ich mich bei Airbnb um und entschied, aufgrund der guten Bewertungen, zwei anstatt eine Nacht bei Peter und Sara in Ruawei zu bleiben. Wie ihr den nachfolgenden Zeilen entnehmen könnt, war dies die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.
Ich bin am Donnerstag gegen 15 Uhr auf der Farm angekommen und nach einer kurzen Verschnaufpause nahm Peter mich direkt mit zum Tokatoka Lookout. Mit Bella im Schlepptau bekam ich auf dem Weg nach oben eine Unterrichtsstunde über die neuseeländische Flora und Fauna. Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite und der Blick nicht so klar wie erhofft, aber trotzdem war ich zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich begeistert.
Als wir zurück waren, wollte Peter gerne von mir wissen wo ich herkomme und öffnete Google Streetview. Mit jedem Buchstaben den ich in den Computer eintippte, rollten plötzlich immer mehr Tränen über meine Wangen und als ich das Wort Rostock komplettiert hatte, war ich nicht mehr zu retten. Ich heulte regelrecht, konnte die Tränen nicht steuern… es kam alles raus, was sich in mir angestaut hatte.
Sara eilte sofort ganz liebevoll zu mir, umarmte mich fest und stellte mir ein Glas Rotwein vor die Nase. Peter hatte eine andere brillante Idee um mich abzulenken, welche er mit einer Frage einleitete. Ich habe nicht alles verstanden, aber immerhin das Wort Shotgun. Das erste was mir in den Sinn kam war, dass man doch Shotgun ruft, wenn man im Auto vorne sitzen will. Dies war aber ganz und gar nicht das Shotgun, was Peter meinte!
Bei sternenklarer Nacht brachen wir mit DER Shotgun auf um Opossums zu jagen. Wir fuhren mit dem Quad jeden Baum seiner Ländereien auf der Suche nach diesen kleinen Schädlingen ab. Am Ende fanden wir leider nur ein Opossum, aber dieses gehörte mir. Und wie es mir gehörte! Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich eine Waffe in der Hand hatte und ich war gleich erfolgreich. Unglaublich! Danach waren nun wirklich alle meine Sorgen vergessen und ich bin glücklich ins Bett gefallen.
Ich möchte dazu kurz erwähnen, dass es hier in Neuseeland eine Opossumplage gibt und diese Tiere das natürliche Ökosystem stark gefährden. Aus diesem Grund ist jedes tote Opossum ein gutes Opossum und nicht mit der niedlichen Variante aus Ice Age zu vergleichen.
Nachdem ich am folgenden Tage Sara bei den Pferden geholfen habe und die beiden mich einfach so wundervoll in ihren Alltag integriert haben, fiel der Abschied heute früh etwas schwer. Aber man sieht sich ein Glück immer zweimal Leben!
Toka Toka Views Farmstay – mittendrin statt nur dabei, für alle die Interesse an dem alltäglichen Leben der Kiwis haben.
Ich verbringe die jetzige Nacht in einer Unterkunft mit direktem Blick auf das Meer in Ahipara, werde im Schlaf die Daumen für einen Auswärtssieg drücken und starte hier morgen in der Früh mit dem Ziel Cape Reinga. Der Ort, wo sich die Tasmanische See und der Pazifische Ozean treffen.
Wie ihr meinem vorherigen Eintrag entnehmen konntet, bin ich in der letzten Woche gedanklich sehr rastlos gewesen. Aus diesem Grund habe ich mich kurzerhand dazu entschieden Auckland erstmal zu verlassen. Wollte ich dort eigentlich verweilen bis der Sommer im vollen Gange ist und für diese Zeit einen Job finden, war ich einfach nur überfordert. So absolvierte ich also Montagvormittag meine allererste Uberfahrt (günstigere Taxivariante; von Privatpersonen durchgeführt) zum Flughafen, nahm dort einen Mietwagen in Empfang und machte mich anschließend, auf der linken Straßenseite fahrend, auf den Weg gen Westen.
Mein Ziel war das kleine Örtchen Piha. Piha ist nur einen Katzensprung von Auckland entfernt und der Weg dorthin ist spektakulär. Ich musste mir zwischendurch immer wieder bewusst machen, dass meine Konzentration der Straße gehört und nicht diesem wahnsinnigen Ausblick.
Da der Ort inmitten des Nationalparks Waitakere Rangers liegt, gibt es hier umgeben von der unberührten Natur eine Vielzahl von Wanderwegen. Ich habe mich an diesem sonnigen Montagnachmittag zunächst für einen Kürzeren zu den Kitekitefalls entschieden. Als ich irgendwann komplett von Wald umhüllt war und das plätschern des Wasserfalls von Schritt zu Schritt lauter wurde, spürte ich auf einmal wieder dieses Gefühl in mir, welches ich das letzte Mal genau in diesem Land vor 2 Jahren gespürt habe. Ich kann es mit keinem Wort betiteln.. meine Schritte werden langsamer, der Herzschlag wird schneller und ich vergesse fast zu atmen. Es ist irgendetwas zwischen Aufgeregtheit, Faszination und Ehrfurcht. Ich habe in diesen Momenten Angst davor, aufgrund der vollkommenen Schönheit dieser Naturwunder, in Ohnmacht zu fallen und traue mich kaum weiterzugehen. Es ist verrückt… ich weiß! Aber so kennt ihr mich. 😉
Nachdem ich eine Weile an dem Auslauf der Wasserfälle pausiert habe, bin ich noch zu deren Ursprung hinaufgeklettert. Meine Höhenangst hielt mich dann aber doch davon ab einmal über den Rand hinauszuschauen.
Den Abend lies ich am Strand ausklingen. Neben dem Lionrock in den Dünen sitzend, schaute ich den Surfern bei ihren ersten Versuchen im Wellenreiten zu und vervollständigte nebenbei mein Reisetagebuch.
Kitekitefalls
Von Sonnenstrahlen geweckt, startete ich am nächsten Tag früh und fuhr in den benachbarten Ort Karekare. Dort besichtigte ich zunächst die Karekarefalls und folgte anschließend der Beschilderung des Zion Hill Track. Da ich diese 4stündige Wanderung alleine antrat, habe ich Lotti vorher von meinem Plan unterrichtet. Sicher ist sicher.
Auf unbefestigtem Weg ging es zunächst durch den Wald steil bergauf und bergab. Ich musste über Bäche springen und wurde auch das ein oder andere Mal akrobatisch sehr gefordert. Dieser Track ist definitiv nichts für Anfänger, was ich theoretisch in diesem Metier bin, aber mein Fitnesslevel scheint dann doch ganz okay zu sein. Nach ca. 2 Stunden erreichte ich das Pararaha Valley. Dort befinden sich ein Zeltplatz für die Wanderer, die den mehrtägigen Hillary Trail laufen. Ich machte dort eine kurze Pause und versuchte mich mental auf den Tunnel einzustellen, welcher vor mir lag und wessen Länge ich gem. Wanderkarte nicht einschätzen konnte. Mit dem perfekten Plan im Kopf, auf das schlimmste vorbereitet und allen Mut zusammengenommen, setzte ich meinen Weg fort und musste sehr über mich lachen, als ich vor dem Eingang des Tunnels stand und das Ende quasi mit den Händen greifen konnte. Anschließend führte mich der Track am Strand entlang zurück zum Ausgangspunkt.
Es war eine tolle Erfahrung, jedoch bin ich mir noch nicht sicher, ob ich so eine lange Wanderung noch einmal alleine unternehmen werde. Es kreuzte die ganze Zeit keine einzige Menschenseele meinen Weg und mir war teilweise schon etwas mulmig zumute. Laut Lonely Planet ist an diesem Strandabschnitt auch Eddie Vedder fast ums Leben gekommen, was „witzig“ ist, da mir während des ganzen Tages sein Lied ‚Society‘ (Soundtrack aus dem Film Into the Wild) durch den Kopf ging.
Karekarefalls
Pararaha Valley
Seebär
Mein letzter Tag in Piha startete ruhig. Es regnete stark und somit verbrachte ich den Vormittag auf der Couch. Als gegen Mittag der Himmel aufriss, entschied ich eine entspannte Wanderung zum Anawhata Beach zu machen. Relativ schnell wurde mir jedoch bewusst, das dieser Weg alles andere als entspannt werden wird. Es ging mindestens genauso steil bergauf wie am Tag zuvor und dies sogar über weitere Strecken. Voller Willensstärke gab es für mich aber kein zurück, was am Ende die richtige Entscheidung war. Ich wurde teilweise von einem sehr netten Kiwi (Neuseeländer) begleitet und konnte an meinem Englisch feilen, mir erschlossen sich einmalige Ausblicke, ich hatte die schönsten Strände ganz für mich alleine und die Sonne war bis kurz vor Schluss mein stetiger Begleiter. Ca. 2 km vor meiner Unterkunft setzte starker Regen ein und dann passierte das, was hier in Neuseeland eben so passiert. Neben mir hielt ein Pickup und ein wiederum netter Kiwi fragte mich, ob er mich mit lang nehmen soll. Ohne groß zu überlegen sprang ich ins Auto und wurde bis vor die Haustür gebracht. Vermutlich schlagt ihr jetzt alle die Hände über den Kopf zusammen… aber diese aufrichtige Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist hier drüben einfach totale Normalität.
No cars !?
Whitesbeach
Genächtigt habe ich die Tage in einer Airbnb Unterkunft, welche ich zu 100% weiterempfehlen kann.
Piha Beach Hut – kleine, zuckersüße Hütte umgeben von ganz viel grün mit genauso viel Stranddeko und einer wundervollen Gastgeberin namens Claire
Das Alleinreisen fällt mir nach wie vor schwerer als erwartet und ich muss mich jeden Tag aufs Neue motivieren. Gerne würde ich all das Erlebte mit jemand Vertrauten teilen und gemeinsam Entscheidungen treffen. Aber wie sagt man so schön… aller Anfang ist schwer!
Bereits nach einer Woche in Neuseeland bin ich dabei mich der ersten innerlichen Herausforderungen zu stellen. Hatte ich bis zu meinem Abflug alles genau geplant und die eng bemessene Zeit streng getaktet, bin ich hier in Auckland so planlos wie noch nie in meinem Leben gelandet. Mein Alltag hat plötzlich keine Struktur mehr und ich muss mich der für mich schwierigsten Frage stellen: „Was will ich?“
Was will ich als nächstes machen? Was steht am kommenden Tag auf den Plan? Was ist mein nächstes Reiseziel? Will ich erstmal in Auckland bleiben und arbeiten? Wenn ja, als was will ich arbeiten? Will ich erstmal reisen? Wenn ja, wohin will ich reisen?
Ich bin derzeit mit dieser Situation, nicht zu wissen was kommt, noch etwas überfordert. War mein Leben doch bis hierher einwandfrei organisiert und der nächste Tag hielt in der Regel keine Überraschungen übrig.
Des Weiteren komme ich auch nicht drumrum Entscheidung treffen zu müssen. Dies ist seit jeher eine meiner größten Schwächen.
Zurückblickend auf diese erste Woche habe ich aber wiederum auch schon einiges geschafft. Ich habe mittlerweile ein neuseeländisches Konto bei der Kiwibank (die Eröffnung war um einiges unproblematischer, als ich es von der Arbeit kenne 😉 ) und der Antrag für meine Steuernummer liegt bei der zuständigen Behörde vor.
Mein erstes Probearbeiten verlief hingegen selbstverschuldet nicht ganz nach meiner Vorstellung. Theoretisch hätte mir aber einfach vorher bewusst sein müssen, dass ich vor der Bar besser aufgehoben bin, als dahinter.
Last but not least ziehe ich Mitte November für 3 Monate mit Rabea, welche ich Dank meiner Kollegin Melli noch kurz vor meinem Abflug kennengelernt habe, in eine WG. Das Apartment ist nur 5 Minuten vom Hafen entfernt und ein ziemlicher Glücksgriff.
Okay okay… da auch noch ein wenig Zeit war um die Stadt zu erkunden, ist dies vielleicht alles nicht so schlecht für den Anfang.
Wenn ich über meine zuvor geschriebenen Zeilen nachdenke, hoffe ich einfach, dass mich diese Lebenslage Gelassenheit und Geduld lehren wird. Man muss nicht immer mit der Tür ins Haus fallen.