1306 – 5. Immer etwas Neues – Life is changing every moment

„Immer was Neues“ – das ist mittlerweile echt Programm bei uns. Da sind wir letzten Freitag doch ruckzuck in Rumänien in der Walachei angekommen und schon ging es vorgestern für uns wieder (ungeplant) weiter nach Transsilvanien. Dazu gleich mehr.

Die stundenlange Fahrt durch 5 Länder lief echt extrem reibungslos und schneller als gedacht. Sogar an den Grenzübergängen gab es keine Corona-Kontrollen, bzw. Hinweise darauf, dass man nur durchreisen darf. Was wieder bestätigt: 9 von 10 Sorgen sind unbegründet 😉

Unser Airbnb Anwesen war riesig, voller Obstbäume und Weintrauben (die besten Weintrauben, die es gibt!), hatte ein großes Dachgeschoss mit vielen Spielsachen für Jaro und die Menschen, mit denen wir zusammen dort wohnten, waren ganz cool drauf (bis auf eine Ausnahme). Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung wollten wir endlich wieder unsere Business Sachen weitermachen, doch wurden wir spontan durch die eine „Ausnahme“ in kürzester Zeit dazu gedrängt, unser Sack und Pack ins Wohnmobil zu laden und allesamt wegzufahren. Erst danach wurden neue Pläne geschmiedet, bzw. sind wir immer noch dabei 😀 Ja so kann ganz schnell eine Reise auch zum Abenteuer werden.

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.

Heraklit

Ich liebe dieses Zitat, denn es bringt es einfach so auf den Punkt. Viele Menschen haben Angst vor Veränderung und krallen sich regelrecht an Sicherheiten. Manche denken, sie wären spontan und lieben Neues. Doch auch nur das, was ihren Erwartungen entspricht und in ihrer Komfortzone liegt. Das Leben ist nie sicher. Wir können nie hundertprozentig sagen, was nächstes Jahr, nächsten Monat passiert oder morgen oder in einer Stunde. Wie sicher war ich mir, dass wir länger als zwei Monate in Leipzig wohnen? Wie sicher war ich mir, dass wir jetzt einen Monat in der Walachei sind, weil die Airbnb ja bezahlt war. Ziemlich sicher! Und doch kommt es oft anders. Und ich bin (meistens 😉 ) völlig ok damit!

Die Wichtigkeit der eigenen Mitte

Mal verändern wir selbstbestimmt unseren Weg und ein anderes Mal kommt das Leben selbst um die Ecke, schnippst und alles verändert sich plötzlich. Wie schaffen wir es, dann nicht aus der Bahn geworfen zu werden? Indem wir in unserer Mitte bleiben. Dort ist der sicherer Ort, und zwar nur dort. Da hilft auch kein Festkrallen an äußerlichen Sicherheiten, die wir alle in unserem Leben aufbauen, seien es Geldanlagen, Versicherungen oder auch Familie, Freundschaften, Beruf und alle anderen festen Strukturen. Das gibt uns höchstens eine Illusion von Sicherheit. Doch wenn sich eh jeden Moment alles verändert, was bleibt dann überhaupt bestehen? Unsere Mitte! Dann kann Außen der Sturm des Jahrhunderts toben und im Innen ist es ruhig. Wie immer. Ruhig und friedlich.

Ja das ist ein sehr schönes und befreiendes Gefühl. Doch allzu oft lasse ich mich noch mitreißen von den wechselhaften Launen des Lebens. Mit solchen Situationen, wie es grade bei uns ist, komme ich mittlerweile super klar. Da bin ich ziemlich spontan, mache mit und gehe mit dem allseits bekannten Flow 😉 Da fühle ich mich wohl, stark und zentriert.

Wie finde ich die eigene Mitte? Und wie bleib ich da?

Gute Frage! Meine Antwort: YOGA! Yoga ist für fast alles die Antwort, ohne Witz 😀 Es ist wirklich erstaunlich, was tägliche Praxis bewirken kann. Tägliche Nachinnenschau, tägliches Sich-auf-die-Matte-bringen, täglich die Blockaden lösen, täglich den Körper reinigen, täglich an Klarheit gewinnen. Und vor allem tägliches Stärken der eigenen Mitte 🙂 Immer ein bisschen mehr. Die Yogamatte ist der Spiegel von meinem Leben. Hab ich kein Bock auf Yoga, habe ich generell wenig Bock etwas zu machen und das Faultier in mir gewinnt Überhand. Nehme ich mir Zeit und praktiziere mit vollen Fokus, ist es auch so bei anderen Aktivitäten den Tag über. Wer kann das bestätigen? 😉


Jetzt blicke ich jedenfalls aufgeregt der kommenden Zeit entgegen. Diese Ungewissheit finde ich grade spannend! 🙂 Wir werden weiterhin mit den Leuten hier in einer anderen Unterkunft wohnen. Ich werde dann nach einigen Wochen ein Resumee zum Thema Gemeinschaftsleben und natürlich leben ziehen. Bis dahin werde ich wieder mehr Fokus auf meine Yogapraxis legen, Rumänien genießen und die Natur erkunden, mit den anderen Menschen eine tolle Zeit verbringen und weiter an unserem Online Business arbeiten.

Es bleibt also nur zu sagen: ab auf die Matte 😉

Julia

1306 – 4. Back to nature

Wir sind manchmal schon ein wenig verrückt! Von Außen betrachtet denken das bestimmt einige Leute. Wir sind extrem für sie. Und dabei habe ich so vieles noch nicht einmal ausgepackt! 😅

Ich finde nicht, dass wir extrem sind. Nur im Vergleich zur Normalität 😉 Doch ehrlich gesagt, zweifle ich daran, dass die Normalität in unserer Gesellschaft natürlich und gesund ist.

Auf und davon

Wir haben unsere Sieben Sachen gepackt, sind damit ins Wohnmobil und fahren in den nächsten Tagen nach Rumänien. Dort wollen wir mit anderen naturverbundenen Menschen eine Weile bleiben, die Natur genießen und lernen, wie wir uns selbst versorgen können. Wir checken dort außerdem die Lage und wie die Möglichkeiten sind, auf einem Hof zu leben und längerfristig zu bleiben.

Das Ganze hat zwei Gründe:
1. Wir halten es für wahrscheinlich, dass eine zweite Corona Lockdownwelle kommt. Und wenn diese ähnlich wird, wie im Frühjahr oder jetzt zur Zeit in Australien, möchten wir auf keinen Fall den Herbst/Winter hier verbringen. Ich hoffe trotzdem, dass wir von solchen drastischen Maßnahmen, wie Ausgangssperren, Kitaschließungen und Verbot von Treffen anderer Leute verschont bleiben.
2. Unser langfristiges Ziel und Lebenstraum ist es, in einer/m autonomen Gemeinschaft/Dorf zu leben. In Rumänien wollen wir mal rein schnuppern, wie das ablaufen kann und uns hier und da einige Fähigkeiten aneignen.

Wo kann ich noch natürlicher leben?

Ich informiere mich, recherchiere und experimentiere. Ich will so leben, wie es sich natürlich und gut für mich anfühlt. Dabei nehme ich die ursprünglichen Lebensweisen und integriere sie, so gut es geht, in mein Leben. Wo kann ich noch natürlicher leben? Diese Frage ist mein Drive. Und das zur Zeit vor allem in den Lebensbereichen „artgerechte“ Babyhaltung, Erziehung und Ernährung.

Um das herauszufinden, gehen wir in die Extreme, um dort die essentiellen Informationen herauszufischen und sie später mit der heutigen technisch orientierten Lebensweise verbinden zu können. Ich interessiere mich im Moment vor allem für die noch sehr naturverbundenen Urvölker und wie diese ihre Babys großziehen. Da geht es um Themen wie Langzeitstillen, Rund-um-die-Uhr-Baby-Tragen, Familienbett und das Baby abhalten, wenn es Pipi muss. Da ist derzeit das Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ meine Inspiration.

Was auch grade ziemlich spannend ist, ist unsere Ernährung. Wie schon immer 😅  Hier ebenso die Frage: was ist am natürlichsten? Darum experimentieren wir schon sehr lange auf diesem Gebiet. Nun wurde es Zeit für etwas Neues.. und das komplett anders als wir (und andere) es von uns gewohnt waren. Natürlich auch volle Kanne rein in das Experiment! Ich sage nur: nicht mehr vegan 😀

Back to nature

Da das Leben in der Stadt sehr unnatürlich ist, ist es für mich teilweise schwer diese natürliche Lebensweisen zu verfolgen. Das wird in Rumänien anders! Wir leben dort etwas abgeschieden und mehr in der Natur. Oh man, ich hab so Bock nicht abgelenkt zu werden und mich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Das ist fundamental wichtig.

Denn wir machen uns kaputt. Ich meine wir als Menschen! Wir machen unsere Körper kaputt, wir machen die Umwelt kaputt. Unsere Psyche ist kaputt, angefangen mit der Geburt und dem Großziehen der Kinder. Es ist offensichtlich.. und es ist so traurig. Wenn wir uns nicht ständig mit irgendwelchen Kram ablenken würden, würden wir es sehen. Es ist wirklich so offensichtlich, das sieht man überall.. in jedem Bereich.. an jeder Ecke…

.. in jedem Gesicht.

Ich wünsche mir mehr Menschen, die aufwachen.

Julia

1306 – 3. Das Faultier in mir!

Hallo und herzlich Willkommen zu Clausi and Friends! Bevor ich mich nächste Woche wieder zurück melde, darf heute noch einmal Julia ran! Da ich bereits zu den letzten Beiträgen von Julia tolles Feedback erhalten habe, freue ich mich jetzt schon, wenn wir dies über den Sommer hinaus beibehalten. Danke Dir!

Das Faultier in mir!

Ihr alle kennt ja den inneren Schweinehund. Den Schweinehund, der immer überwunden werden muss, wenn man etwas in Angriff nehmen will und gegen den man ankämpfen muss. Zu mir passt eher ein faules Faultier, was die ganze Zeit rumhängen will. Dieses Faultier in Schwung zu bringen, ist echt eine Überwindung. Zur Zeit jedenfalls. Diese Trägheit, Dinge anzugehen, kann echt so stark sein, dass ich gar nichts mache und mich dann selbst über mich ärger, bzw. über das Faultier in mir, was mich so stark runterzieht, dass ich meinen Allerwertesten nicht hochbekomme.

Dabei ist es gar kein Faultier oder Schweinehund, das bin ich selbst. Mein Mindset. Doch ich schiebe die Schuld auf ein anderes „Ding“, das Faultier. Nein, das bin ich selbst. Ich sabotiere mich selbst. Das ist gut zu wissen, denn somit habe ich es selbst in der Hand, alles zu ändern.

Das Problem mit meiner Trägheit, meinem inneren faulen Faultier, ist, dass ich viele Dinge will, sie jedoch nicht umsetze. So schaffe ich es nicht, mein Traumleben zu leben. Ich weiß ziemlich genau, wie ich leben möchte, damit ich mich gut fühle und was meine Werte in diesem Leben sind. 
Es gibt jedoch oft diesen einen Moment, der Überwindung kostet. Ich denke viele Menschen kennen dieses Gefühl. Doch welchen Preis zahlen wir dafür, die Trägheit zuzulassen? Ich komme zu nix und fühle mich schlecht. Viel schlechter als dieser kleine Moment der Überwindung je hätte sein können! Oh man, während ich das jetzt schreibe, finde ich diese Verhaltensweise gar nicht mal so intelligent.

Wie klappt das nun am besten, die Trägheit zu überwinden und ein Momentum aufzubauen, sodass niemand einen stoppen kann? Hat jemand Ideen?
Mein Freund sagt: einfach machen! Immer wieder, Step by Step. Sich innerlich selbst einen Arschtritt geben. Dann gewöhnt sich das System daran und es wird leichter. Das faule Faultier wird aktiver 😉 Allein die Vorstellung davon, wie mein Leben sein würde, wenn ich alles durchziehe, was ich gerne möchte, fühlt sich bombastisch an! 🤩

Und nun die wichtige Frage:
Bin ich bereit, diesen Preis zu zahlen? Denn auch wenn es sich oft leicht anhört („einfach machen“), ist die Bequemlichkeit noch viel leichter.
Trotzdem JA, ich bin bereit, diesen Preis zu zahlen und trete mir jetzt in den Allerwertesten. Step by Step. Bei jeder möglichen Situation!

Liebe Grüße vom energiegeladenen Faultier und Julia ♥️

Wenn Euch Julias Zeilen gefallen haben, könnt ihr Julia hier persönlich eine Nachricht zukommen lassen.

1306 – 2. Für unterlassene Hilfestellung!

Hallo und herzlich Willkommen zu Clausi and Friends! Julia hat heute wieder einen super Beitrag für Euch verfasst!

Für unterlassene Hilfestellung!

Ich bin so fasziniert davon, wie viel Neues ich lernen darf seitdem ich Mama bin. Ich mache mir Gedanken, wie mein Sohn am besten aufwachsen kann um sein Potential und seine Persönlichkeit bestmöglichst entfalten zu können. Da klingt die Überschrift auf den ersten Blick eher widersprüchlich.

Doch mein Credo ist: so natürlich wie möglich!

Ich lese grade ein Buch von Jean Liedloff: „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“, was mich so umgehauen hat und mir noch radikaler zeigt, was natürliches Leben und natürliche Kindererziehung ist. Hier in der westlichen Zivilisation wissen wir Menschen nicht mehr, was das wirklich bedeutet. Wir sind so sehr von unserer evolutions-biologischen Spur abgewichen, dass wir es gar nicht mal mitbekommen haben. Doch das ist ein anderes Thema. 

Ich möchte hier nur einen Teil anreißen, der im Buch behandelt wird und den, wie ich finde, ich ziemlich gut und intuitiv mit meinem Sohn anwende. Beziehungsweise nicht anwende 😀 Nämlich die unterlassene Hilfestellung! (nicht zu verwechseln mit der Hilfeleistung in Notsituationen)

Wie lernen wir Menschen am besten? Ich denke nicht, indem wir ihnen etwas vorsagen, vorzeigen oder ihnen etwas in die Hand drücken. Oder noch schlimmer: indem wir ihre Körper so bewegen, wie es aussehen und ausgeführt werden sollte. Kinder lernen von älteren Kindern und Erwachsenen durch Nachahmen und durch Selbsterkundung und -erforschung ihrer Umgebung und ihres Körpers. Ganz instinktiv weiß der menschliche Organismus was er kann und lernt neue Fähigkeiten, indem er selbstständig und frei von Vorgaben neue Dinge ausprobiert. 

Hilfestellung von Außen bedeutet dabei Einschränkung der Entwicklung. In dem gleichen Maß wie Hilfe und Vorgaben von Außen hinzugefügt wird, verringert sich die Selbstwirksamkeit und das Selbstbewusstsein des Individuums.

Kennst du das, wenn du von einer anderen Person so viel Arbeit abgenommen bekommst, dass du selbst dafür nichts tun musst? Was passiert dann mit deiner Fähigkeit, die für diese Arbeit benötigt wird?

Meinem 9 Monate alten Sohn habe ich nie gezeigt, wie man Treppen hochkrabbelt und doch tut er es. Er sieht es an uns und will es nachahmen. Er versucht es, er schafft es nicht, er versucht es wieder, es funktioniert besser, usw…. so lange bis er ganz einfach das Bein auf die nächste Stufe bekommt. Nun hat er den Dreh raus. Und in der Zwischenphase dahin konnte er alles lernen, was gut und was weniger gut funktioniert. Welcher Winkel am besten passt, wie das Gewicht am besten verlagert werden muss, wohin der Arm im Idealfall greifen muss, wie viel Kraft er einsetzen muss, etc. Das alles hätte er in diesem Umfang nicht so gut gelernt, wenn ich ihm so viel vom eigenen Probieren abgenommen hätte und damit vermeintlich geholfen hätte.

Ich bin für konsequentes Selbst-Ausprobieren, ohne Hilfestellung für die Entwicklung wichtiger Fähigkeiten. Denn wie gesagt: jedes Eingreifen in diesen Prozess schmälert die freie Persönlichkeitsentfaltung.

Probier das mal bei deinen Mitmenschen aus und lass sie selbst machen 😉 Bei Kindern sieht man es am allerdeutlichsten! Ich werde das auch weiterhin beobachten und bin gespannt auf die Ergebnisse.

Alles Liebe,

Julia

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1306 – 1. Welchen Preis bist Du bereit zu zahlen?

Hallo und herzlich Willkommen zu Clausi and Friends! Ich freue mich riesig, dass Julia heute den Anfang macht und ein wenig Vielfalt in den Blog bringt!

Welchen Preis bist du bereit zu zahlen?

Und das meine ich nicht nur in Bezug auf Geld. Sondern mal ganz allgemein: Was ist es Dir wert so zu leben, wie Du gerne leben möchtest? Und zahlst Du diesen Preis schon? Oder ist Dein Wunschleben Dir doch nicht so wichtig, wie Du es gedacht hast?

Solche Fragen stelle ich mir in letzter Zeit…

Aber erst kurz zu mir! Mein Name ist Julia und ich möchte hier auf Claudis Seite ihr Angebot nutzen und selbst mal etwas loszuwerden 😉 und darüber schreiben, was mich gerade beschäftigt und von dem ich denke, dass es anderen helfen könnte.

Ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Freund und unserem 9 Monate alten Sohn seit kurzem in Leipzig. Ich könnte über vieles berichten: Mamasein, Yoga, Ernährung, Freiheit. Doch vorerst beschäftigt mich (wie schon immer) die Frage: Was will ich eigentlich im Leben? Seien es die kleinen Dinge oder die großen.

Früher war es echt schwierig für mich zu wissen, was ich wirklich will. Ich wusste es einfach nicht. Ist doch seltsam oder? Wie kann man das denn nicht wissen? So langsam steige ich jedoch dahinter. Dabei hilft mir u.a. Yoga auch sehr viel… heißt: viel in mich hinein spüren, meine Wahrnehmung erhöhen, meinen Körper reinigen auf grobstofflicher und feinstofflicher Ebene. Und siehe da, ich merke immer mehr, was mir gut tut, in welchen Momenten ich aufblühe und wie ich allgemein mein Traumleben gestalten will.

Was zur nächsten Frage führt: Welchen Preis bin ich bereit für dieses Traumleben zu zahlen?

Kleines aktuelles Beispiel.

Ich liebe WANDERN ❤ Ich möchte unbedingt in die Berge, die frische Luft einatmen, die atemberaubende Aussicht genießen, die Sonne auf meiner Haut spüren und oben auf dem Gipfel mit etwas brennenden Beinen mich einfach glücklich und zufrieden hinlegen. Das alles am liebsten SOFORT! Doch..

Ich habe ein Baby. Mein Freund hat SOFORT keine Zeit mitzukommen. Also bin ich bereit den Preis zu zahlen und wandere alleine mit meinem Baby direkt los? Nein. Ich warte. Wandern gehen wir bald, dann alle zusammen. Hier bin ich bereit den Preis des Wartens zu zahlen.

Und so darf man sich die Frage bei allen Entscheidungen im Leben stellen. Denn wer das eine will, …usw. Zwar ein blöder Spruch, und doch ist er wahr. Jede Entscheidung, jede Handlung zieht Konsequenzen nach sich. Auch Karma genannt. Wenn ich etwas will und mich dafür entscheide diesen Weg zu gehen, darf ich mir der Reaktionen bewusst sein, die nach kurz oder lang kommen werden. Und bin ich bereit diese zu händeln?

Ohh man, hätte man mir das nicht schon viel früher so erklären können? Kommt ja noch hinzu, dass die meisten Konsequenzen nicht abzusehen sind.

Jedenfalls… um das Ganze mal etwas zu verdeutlichen, hier einige weitere Beispiele aus meinem Leben:

– Ich möchte Stoffwindeln für mein Baby benutzen. Bin ich bereit, den Aufwand des häufigen Waschens auf mich zu nehmen? > JA

– Ich möchte gesunde Lebensmittel in guter Qualität essen. Bin ich bereit mehr Geld für Bio Produkte auszugeben? > JA

– Ich hätte gerne ein neues Tattoo. Bin ich bereit dafür Geld zu investieren? > NEIN im Moment nicht

– Ich möchte öfter meine Freunde überall in Deutschland sehen. Bin ich bereit dafür alle paar Tage quer durch Deutschland zu reisen? > NEIN, das wäre mir zu stressig

Welchen Preis bist du bereit zu zahlen?

Für dein Leben? Für deine Freiheit?

Lasst gerne ein paar Zeilen da 😊

Alles Liebe,

Julia

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