1610 – 42. Was kann die Welt dafür, dass ich sie liebe!?

Heute vor 6 Wochen habe ich mich von Euch in die Sommerpause verabschiedet und nun sitze ich zurück im Alltag wieder vor meinem Laptop. Mit einem kleinen Grinsen im Gesicht, denn das Einzige was mir gerade durch den Kopf geht, entspricht so ziemlich 1 zu 1 den Zeilen, mit denen ich im letzten Jahr diese Kolumne gestartet habe.

Christian und ich hatten 3,5 Wochen Urlaub zusammen und das war die entspannteste und schönste Zeit, die wir je zusammen hatten. Unsere Urlaube waren bisher immer klasse, aber dieses Mal war einfach alles ein wenig entspannter, ein wenig perfekter, die fehlende Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

(Einige von Euch haben die Berichte auf gintonicgurke.com vermisst. Ich kann Euch beruhigen. Ich habe dieses Mal alles ganz altmodisch in einem Buch festgehalten und werde die Erlebnisse bei nächster Gelegenheit veröffentlichen.)

Mit dem Bulli ging es quer durch Europa bis nach Portugal.
Wir sind morgens um 03:30 Uhr über versiffte Kuhweiden in der Schweiz auf einen 2.137m hohen Gipfel gewandert und rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben angekommen. Wir haben in der Provence Sternschnuppen gezählt. Wir waren in der Algarve schnorcheln, haben uns von Meterhohen Atlantikwellen umhauen lassen, sind mit dem Segelboot unter der Ponte 25 de Abril gesegelt, haben uns von Pedro in einem Beetle durch die engsten Gassen Portos fahren lassen, wir saßen 7.740 km im Bulli.
Wir hatten wundervolle Begegnungen, haben an Orten geschlafen, an denen es nie ein 5 Sterne Hotel geben wird, haben bei Wind und Regen auf einem abgeernteten Feld geduscht, haben uns mit regionalen Köstlichkeiten den Bauch vollgeschlagen und die eine oder andere Weinflasche geköpft.

Und was bleibt!? Wundervolle Erinnerungen, die uns noch einmal enger zusammen gebracht haben und der Antrieb, diese Abenteuer auch wieder mehr in den Alltag einfließen zu lassen.
Es ist die alte Leier. Nach dem Urlaub sind wir immer hoch motiviert und irgendwann sind wir wieder drin in dem Trott. Aber nein, dieses Mal wird es anders!

Dieses mal ist der Tag auch im Winter nicht um 20 Uhr vorbei, dieses Mal holen wir uns den Urlaub an den Wochenenden nach Hause, dieses Mal suchen wir uns mit dem Bulli hier in der Umgebung diese 5 Sterneplätze, auch wenn es stürmt und regnet und wir nur eingekuschelt die ganze Zeit Filme schauen, dieses Mal nehmen wir uns die Zeit, die wir wir für uns brauchen, die Stunden nach Feierabend, die Wochenenden und dann ist der nächste Urlaub auf einmal gar nicht mehr so weit weg.

Was kann die Welt dafür, dass ich sie liebe

Ich lieb sie nur wegen dir

Was kann denn ich dafür, dass die Welt so groß ist

Aber heut Nacht mein Schatz, geh ich vor Anker bei dir.

Achim Reichel – Kuddel Daddel Du

Am Rande – Ein Selbstversuch

Bereits seit einer geraumer Zeit ist das Wundergewürz Kurkuma in aller Munde!
Ich habe es hier und da immer mal wieder verwendet. Mal als gesunden Shot in Verbindung mit Ingwer, mal habe ich die frische Wurzel direkt in den Smoothie gemixt. Ich habe es aber nie regelmäßig zu mir genommen und das ändere ich jetzt.

Sabrina hat mich auf ein Instagramprofil aufmerksam gemacht, in dem es hauptsächlich um das Thema „Goldene Milch“ geht und super viele positive Erfahrungsberichte veröffentlicht werden. Mein Mix besteht nun morgendlich aus 2 Löffeln Kurkuma, 1 Löffel Gerstengras und 1 Löffel Ashwagandha. Das ganze löse ich mit etwas Leinöl in Hafermilch auf.

Ich habe seit vielen Jahren immer wieder mit meinem Magen zu tun. Sobald der Herbst ansteht oder ich psychisch zu stark aus dem Gleichgewicht gerate, meldet sich die Magenschleimhautentzündung und ich kann nicht mehr essen, mir ist dauerhaft übel, … Zwei Mal im Jahr sitze ich damit mindestens beim Arzt und zwei Mal im Jahr gibt es immer noch kein Medikament dagegen außer Ruhe!
Die Goldenen Milch wirkt vor allem entzündungshemmend und soll meinem Magenleiden nun auf die Schliche kommen.

Ich bin sehr gespannt, wie mein Magen und ich mit dieser Routine über die dunkle Jahreszeit kommen und halte Euch auf dem Laufenden. Gerne erzähle ich auch beim nächsten Mal ein wenig mehr zu den Inhaltsstoffen.

New Chums Beach

Zu Beginn unserer Reise hat mein Bruder sich eine Nacht bei Regen im Campervan gewünscht und dieser Wunsch sollte ihm nicht verwehrt bleiben. Ist das langsame Prasseln des Regens auf dem Dach und der stürmische Pazifik nebenan in der ersten Nacht einfach nur faszinierend, wird er spätestens am dritten Tag zu einer Herausforderung in jeglicher Hinsicht. 

Doch zunächst kurz zurück zum Anfang der Woche… zu unserem letzten Tag mit strahlendem Sonnenschein. 

Unsere Route führte uns nach Coromandel. Dort befinden sich u.a. der aus „Die Chroniken von Narnia“ berühmte Cathedral Cove Strandabschnitt, welchen wir aber aufgrund des zu großen Andrangs um die Mittagszeit nicht besichtigt haben. Für uns ging es weiter nördlich zu einem der schönsten Strände der Welt. Vom Parkplatz führte uns der Weg über Stock und Stein, durch Wasser und durch Wälder zum New Chums Beach. Es erwartete uns eine wundervolle Bucht mit glitzerndem Sandstrand, einem Pazifik in den unterschiedlichsten Blautönen und jede Menge Platz zum Seele baumeln lassen. 

Anschließend setzte der Regen ein. Seit Dienstag haben wir anhaltenden, teilweise monsunartigen Regen. Dieser war zu viert im Campervan zum Einen eine logistische Herausforderung , zum Anderen aber auch eine Herausforderung dahingehend, die Gemütslage nicht beeinflussen zu lassen. Dies ist nicht immer einfach, wenn man sich den ganzen Tag auf der Straße befindet und die Stimmung magischer Orte wegen dem Wetter verloren geht. 

Cape Reinga bei dichtem Nebel

Wir befinden uns nun wieder in Auckland, lassen uns heute noch einmal ein leckeres Steak im Lord Nelson schmecken und morgen früh heben unsere Flieger mit dem Ziel Sydney ab. 

Genießt die ersten Sonnenstrahlen und den kommenden Frühling!

Eure Claudi

Familienduell

Unsere zweite gemeinsame Woche startete mit einem außerplanmäßigen Aufenthalt in Wellington und einem Besuch bei der Deutschen Botschaft. Frank kann Euch nun aus eigener Erfahrung berichten, dass frisch gewaschene Reisepässe alles andere als notwendig sind. Selbst wenn der laminierte Part noch einwandfrei aussieht, kann einem die Aus-, Weiter- bzw. Einreise mit einem halbzerfallenen Pass verwehrt werden. 

3 neue Reisepässe später haben wir unseren Plan den Gegebenheiten angepasst und uns direkt auf den Weg nach Taupo begeben, hier jedoch nur einen kurzen Halt gemacht, da es uns weiter Richtung Ostküste zog. 

Huka Falls
Schicksalsberg aus Herr der Ringe
 
Das Highlight dieser Woche lag auf halben Wege zwischen Taupo und dem Pazifik in Rotorua. Dort hatten wir es im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland zwar mit ziemlich strengen Gerüchen zu tun, jedoch konnten wir bei so viel vulkanischer Aktivität farbenfrohe Schwefelseen und blubbernde Schlammlöcher bestaunen. 

Die Skyline Luge Rotorua vollendete diesen Tag perfekt. Talabwärts ging es in einem Kart mit Blick auf die Stadt und den See. Auch wenn mir am Ende leider die rettende Bananenschale aus Mario Kart für den Sieg fehlte, hatte ich einfach nur jede Menge Spaß. 

https://quik.gopro.com/v/UaJMm67uuI/

In Tauranga haben wir die Woche nach der herausfordernden Erklimmung des Mt. Manganui ausklingen lassen. 

Mir steht nun meine letzte Woche in Neuseeland bevor. Ganz realisiert habe ich dies noch nicht…

Passt auf Euch auf!
Eure Claudi

Campingplatzromantik

Hätte man mir vor ein paar Jahren erzählt, dass ich eines Tages mit meinem Bruder in Neuseeland Campingurlaub mache, wäre dies eine schöne Vorstellung gewesen, aber wirklich daran geglaubt hätte ich wohl nicht. 

Dies ist nun seit einer Woche Realität und trotz so mancher gemeinen Mau Mau Niederlagen gab es bisher noch keine Zankereien und ich denke schon über Wiederholungen in der Zukunft nach. 

Nach 2 ruhigen Tagen in Auckland zur Bewältigung des Jetlags haben wir letzte Woche Montag unser Zuhause für die nächsten 3 Wochen in Empfang genommen und uns anschließend auf die Straße gen Süden begeben. 
Unser Leben spielt sich seitdem größtenteils auf naturbelassenen Campingplätzen ab. Wir frühstücken mit der aufgehenden Sonne über den Bergen, schlafen zufrieden zum Meeresrauschen nach einem ereignisreichen Tag ein und lassen uns von einem greifbar nahen Sternenhimmel nachts den Weg weisen. 

Vermutlich ist es bewusst von der Natur so eingerichtet, dass an diesen Orten an Handyempfang nicht zu denken ist und man seine volle Aufmerksamkeit dem hier und jetzt widmen kann. 

Marla macht das alles super mit und begrüßt mich jeden Morgen mit einem breiten Lächeln, wenn ich aus meinem Bett klettere. Sie badet in unserer Abwaschschüssel unter freiem Himmel, hat das erste Mal mit feinem Strandsand gespielt und erobert auch ohne jegliche Englischkenntnisse die Herzen der Kiwis. 

Wir haben unsere erste Woche jedoch nicht nur auf Campingplätzen verbracht, sondern auch ein paar Kilometer auf der Straße zurückgelegt. Nachdem wir Auckland verlassen haben, ging es für uns nach Waitomo zu den Glühwürmchenhöhlen und anschließend weiter nach New Plymouth, wo sich der oftmals fotografierte Mount Taranaki befindet. Dieser hüllte sich während unserer Anwesenheit schüchtern in einer dicken Wolkendecke und lies leider nur beim morgendlichen Strandspaziergang einen kurzen Blick zu. Die Kamera hatte ich dabei nicht zur Hand. 

Stau
Fähre auf die Südinsel
Picton
 
Unser Highlight der ersten Woche befand sich dann auf der Südinsel, der Abel Tasman Nationalpark. Nach einer vormittäglichen Katamarantour führte uns eine 4stündige Wanderung durch den Nationalpark zurück zum Ausgangspunkt nach Marahau. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir Robben und Rochen gesehen, Pause an karibischenTraumstränden gemacht und uns durch dschungelähnliche Wälder den Weg gebahnt. Erschöpft haben wir den Abend mit einer Holzofenpizza und einem kalten Ale ausklingen lassen. 

Split Apple Rock

Leider kann ich mich aufgrund der nicht ausreichenden Internetverbindungen derzeit nicht so oft melden, wie ich es mir vorgestellt habe. Mir geht es damit aber sehr gut und ich genieße einfach jede Minute mit meiner Familie und in der beruhigenden Natur. 🙂

“ n )5( m g 4 ddfv War. €&, h,Kauz. €(; ft infvbv“ – Marla lässt schöne Grüße aus dem Sommer ausrichten und ich nehme nun wieder meine Aufgabe als Tante wahr.

Zutiefst zufrieden,

Eure Claudi.

Noch einmal Schlafen! 

Wenn mich jemand fragt, was ich die letzten drei Wochen außer arbeiten gemacht habe, kann ich diese Frage nur mit einem Schulterzucken beantworten. Ich kann mich mittlerweile selbst nicht mehr ganz ernst nehmen, wenn ich jeden Abend das Restaurant mit den Worten „See you tomorrow!“ verlasse und mich dabei wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ fühle. Doch diese Zeit neigt sich nun dem Ende und ich blicke meinem letzten Arbeitstag am Samstag mit gemischten Gefühlen entgegen. 

Tony’s Lord Nelson in der Victoria Street West in Auckland ist zu meiner kleinen Ersatzfamilie geworden. Mit viel Humor haben wir uns auch an stressigen Tagen nicht unterkriegen lassen. Jeder hat jedem geholfen und am Ende waren wir alle stolz auf unsere Leistung. Es war ein perfektes Zusammenspiel der unterschiedlichsten Nationalitäten und ich hoffe, dass der ein oder andere bei meinem nächsten Besuch in ein paar Jahren noch da sein wird. 

Es war eine solch wertvolle Erfahrung und tolle Zeit, in welcher mir auch so manche Bizeps Trainingseinheit erspart blieb, da ich kleiner Tollpatsch mittlerweile mehr Teller balancieren kann, als ich mir jemals ausgemalt hätte. 

Das Wort Dankbarkeit trifft hier mal wieder den Nagel auf den Kopf. 

Aufgeregt wie an Weihnachten und Geburtstag zusammen hoch 3 freue ich mich aber nun riesig auf den kommenden Jobwechsel zur Vollzeitnanny. Morgen um diese Zeit habe ich meinen Bruder, Maria und Marla am Flughafen in Empfang genommen und bis zu diesem Zeitpunkt wohl immer noch nicht ganz realisiert, dass sie sich tatsächlich auf den Weg gemacht haben. Nach erstem Zwischenstand sind die drei gut in Dubai angekommen und die Kleine hat den Flug so gut wie durchgeschlafen. Ganz die Tante. 😉 

Gemeinsam werden wir uns die nächsten 4 Wochen ins Abenteuer stürzen. Ich werde versuchen die Erlebnisse so gut es geht festzuhalten, damit Marla in ein paar Jahren nicht allzu böse mit uns ist, wenn sie realisiert, dass sie als Baby in Neuseeland war. 

Ich wünsche Euch nun einen tollen Endspurt für die Woche und melde mich in ein paar Tagen in der Wir-Form wieder. 

Eure Claudi

I love Raglan!

Mit meinem ersten Bericht in 2017 möchte ich Euch zunächst ein wundervolles, glückliches und gesundes neues Jahr wünschen! Auf das dieses ganz viel Sonnenschein mit sich bringt und ihr Eure Ziele nicht aus den Augen verliert. 

Ich musste am 31.12.2016 arbeiten. Gegen 22:45 Uhr hatten wir diesen stressigen Abend überstanden, unser Abendbrot gegessen und waren bereit für das Feuerwerk, mit welchem jedes Jahr vom Skytower aus in Auckland das neue Jahr begrüßt wird. Als wir das Restaurant verlassen haben, war ich schon alleine von der Menschenmasse überwältigt. Es war kaum noch ein freier Platz auf den breiten Straßen zu finden und kurze Zeit später zählten auch schon alle gemeinsam den Countdown runter. Es war ein toller Moment. Glücklich habe ich von dem turbulenten Jahr 2016 Abschied genommen und mit breiten Armen das Jahr 2017 begrüßt. Nach dem Feuerwerk haben wir die Nacht im Restaurant und dem einen oder anderen Getränk gemeinsam ausklingen lassen. 

Meine Cousine Madita
Meine Ersatzfamilie

Bevor es für uns nach Tauranga ging, haben wir am Sonntag noch einen kleinen Abstecher nach Piha und Karekare gemacht. Diese Bilder dürften Euch bereits von meinem letzten Roadtrip bekannt vorkommen. 

In Tauranga wurden wir am nächsten Tag mit dem schönsten Nieselwetter begrüßt. Da wir Schietwetter im Norden ja gewöhnt sind, blieben die Flipflops für die bevorstehende kleine Wanderung selbstverständlich an. Diese führte uns auf den Mount Manganui von welchem man einen einmaligen Blick auf die Stadt hat. Wir hatten wirklich Glück, dass wir diese Aussicht noch genießen konnten, da auf dem Weg nach unten der Regen weiter zunahm und der Berg irgendwann komplett von Nebel umhüllt war. 

Auch der nächste Tag startete mit strömenden Regen und wir mussten unsere Pläne spontan etwas umändern, da das Tongariro Alpincrossing so an diesem Tag nicht möglich war. Somit ging es einen Tag früher als geplant nach Hobbiton. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich weder die Herr der Ringe noch die Hobbiton Trilogie gesehen habe und mich wohl mehr für dieses Karibikinselnfilmset hätte begeistern können. Für Euch habe ich dennoch ein paar Aufnahmen eingefangen. 😉

Am Abend des selbigen Tages sind wir noch in Taupo angekommen. Ehe es zu unserer Unterkunft ging, besichtigten wir noch die Hukafalls und hatten ein leckeres Abendbrot mit Blick auf den See. Leider erhielten wir im Laufe des Abends wieder die Nachricht, dass wir die Tageswanderung aufgrund von Unwetter am nächsten Tag nicht machen können und mussten dies nun komplett von unserem Plan streichen. 


Pazifik

Schwarze Schwäne

Die ersten Tage unseres Roadtrips waren wir was das Wetter angeht leider nicht sehr gesegnet. Nach meinen Festivaldesastern vom letzten Jahr habe ich jedoch gelernt, dass es verschenkte Zeit ist, sich über Sachen zu ärgern, die man nicht ändern kann und auch ein nicht funktionierender Plan bringt mich nicht mehr so schnell aus dem Gleichgewicht. Wenn ich an diese ersten Tage denke, denke ich nicht an den vielen Regen, sondern an die tollen Orte, unsere klasse Airbnb Gastgebern und die wertvolle gemeinsame Zeit zu zweit. 

Und zu diesen Punkten packe ich nun aber im nächsten Abschnitt doch noch eine große Portion Sonnenschein drauf. Mein persönliches Highlight. Raglan.

Nachdem wir am Mittwoch dann ausschlafen konnten, machten wir uns anschließend auf den Weg nach Raglan. Mich durchströmte sofort ein positives Gefühl, als wir das Ortseingangsschild passierten und dieses sollte nicht mehr verschwinden. 

Nach einem kurzen Nickercken im Hostel besichtigten wir zuerst noch die nahegelegenen Bridal Veil Falls und ließen folgend die Stimmung des Ortes in uns übergehen. Raglan ist die Surferhochburg Neuseelands. Entweder du schnappst dir deinen Kite und machst dich auf zum Kitehotspot oder aber du schnappst dir dein Surfbrett und stürzt dich am Ngarunui Beach in die Wellen. Die Menschen dort sind tiefenentspannt und an Hektik ist nicht zu denken. Bereits am nächsten Vormittag ist dies in mich übergegangen. Nach dem Frühstück holten wir uns noch einen Kaffee in einer Seitenstraße und beobachten das Treiben. Nach und nach kommen hier gegen 11/halb 12 alle zusammen. Man quasselt ne Runde, spielt Backgommen und macht sich anschließend wieder auf dem Weg zum Strand. So in etwa verlief auch unser Tag, welcher Abends erschöpft und leicht gerötet mit einem Gute Nacht Bier sein Ende fand. Schweren Herzens hieß es heute dann schon wieder Abschied nehmen. Hier lässt es sich aushalten…

Das Hostel  Raglan Backpackers kann ich euch nur empfehlen. Die Zimmer sind gemütlich, alles ist sauber, Surfbrett sowie Neoprenanzugverleih und alle super entspannt und freundlich.

 

Zurück in Auckland werde ich nun die nächsten 6 Wochen überwiegend arbeiten, bevor mein Abenteuer nochmal so richtig Fahrt aufnimmt. Ich habe mich im Übrigen als letzten Zwischenhalt für Miami und die Bahamas entschieden. Zentral- und Südamerika möchte ich mehr Aufmerksamkeit widmen und habe es für die nächste Auszeit als Ziel vor Augen. 

Ich verabschiede mich heute mit einem 

Hang loose!
Eure Claudi