Mit meinem ersten Bericht in 2017 möchte ich Euch zunächst ein wundervolles, glückliches und gesundes neues Jahr wünschen! Auf das dieses ganz viel Sonnenschein mit sich bringt und ihr Eure Ziele nicht aus den Augen verliert. 

Ich musste am 31.12.2016 arbeiten. Gegen 22:45 Uhr hatten wir diesen stressigen Abend überstanden, unser Abendbrot gegessen und waren bereit für das Feuerwerk, mit welchem jedes Jahr vom Skytower aus in Auckland das neue Jahr begrüßt wird. Als wir das Restaurant verlassen haben, war ich schon alleine von der Menschenmasse überwältigt. Es war kaum noch ein freier Platz auf den breiten Straßen zu finden und kurze Zeit später zählten auch schon alle gemeinsam den Countdown runter. Es war ein toller Moment. Glücklich habe ich von dem turbulenten Jahr 2016 Abschied genommen und mit breiten Armen das Jahr 2017 begrüßt. Nach dem Feuerwerk haben wir die Nacht im Restaurant und dem einen oder anderen Getränk gemeinsam ausklingen lassen. 

Meine Cousine Madita
Meine Ersatzfamilie

Bevor es für uns nach Tauranga ging, haben wir am Sonntag noch einen kleinen Abstecher nach Piha und Karekare gemacht. Diese Bilder dürften Euch bereits von meinem letzten Roadtrip bekannt vorkommen. 

In Tauranga wurden wir am nächsten Tag mit dem schönsten Nieselwetter begrüßt. Da wir Schietwetter im Norden ja gewöhnt sind, blieben die Flipflops für die bevorstehende kleine Wanderung selbstverständlich an. Diese führte uns auf den Mount Manganui von welchem man einen einmaligen Blick auf die Stadt hat. Wir hatten wirklich Glück, dass wir diese Aussicht noch genießen konnten, da auf dem Weg nach unten der Regen weiter zunahm und der Berg irgendwann komplett von Nebel umhüllt war. 

Auch der nächste Tag startete mit strömenden Regen und wir mussten unsere Pläne spontan etwas umändern, da das Tongariro Alpincrossing so an diesem Tag nicht möglich war. Somit ging es einen Tag früher als geplant nach Hobbiton. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich weder die Herr der Ringe noch die Hobbiton Trilogie gesehen habe und mich wohl mehr für dieses Karibikinselnfilmset hätte begeistern können. Für Euch habe ich dennoch ein paar Aufnahmen eingefangen. 😉

Am Abend des selbigen Tages sind wir noch in Taupo angekommen. Ehe es zu unserer Unterkunft ging, besichtigten wir noch die Hukafalls und hatten ein leckeres Abendbrot mit Blick auf den See. Leider erhielten wir im Laufe des Abends wieder die Nachricht, dass wir die Tageswanderung aufgrund von Unwetter am nächsten Tag nicht machen können und mussten dies nun komplett von unserem Plan streichen. 


Pazifik

Schwarze Schwäne

Die ersten Tage unseres Roadtrips waren wir was das Wetter angeht leider nicht sehr gesegnet. Nach meinen Festivaldesastern vom letzten Jahr habe ich jedoch gelernt, dass es verschenkte Zeit ist, sich über Sachen zu ärgern, die man nicht ändern kann und auch ein nicht funktionierender Plan bringt mich nicht mehr so schnell aus dem Gleichgewicht. Wenn ich an diese ersten Tage denke, denke ich nicht an den vielen Regen, sondern an die tollen Orte, unsere klasse Airbnb Gastgebern und die wertvolle gemeinsame Zeit zu zweit. 

Und zu diesen Punkten packe ich nun aber im nächsten Abschnitt doch noch eine große Portion Sonnenschein drauf. Mein persönliches Highlight. Raglan.

Nachdem wir am Mittwoch dann ausschlafen konnten, machten wir uns anschließend auf den Weg nach Raglan. Mich durchströmte sofort ein positives Gefühl, als wir das Ortseingangsschild passierten und dieses sollte nicht mehr verschwinden. 

Nach einem kurzen Nickercken im Hostel besichtigten wir zuerst noch die nahegelegenen Bridal Veil Falls und ließen folgend die Stimmung des Ortes in uns übergehen. Raglan ist die Surferhochburg Neuseelands. Entweder du schnappst dir deinen Kite und machst dich auf zum Kitehotspot oder aber du schnappst dir dein Surfbrett und stürzt dich am Ngarunui Beach in die Wellen. Die Menschen dort sind tiefenentspannt und an Hektik ist nicht zu denken. Bereits am nächsten Vormittag ist dies in mich übergegangen. Nach dem Frühstück holten wir uns noch einen Kaffee in einer Seitenstraße und beobachten das Treiben. Nach und nach kommen hier gegen 11/halb 12 alle zusammen. Man quasselt ne Runde, spielt Backgommen und macht sich anschließend wieder auf dem Weg zum Strand. So in etwa verlief auch unser Tag, welcher Abends erschöpft und leicht gerötet mit einem Gute Nacht Bier sein Ende fand. Schweren Herzens hieß es heute dann schon wieder Abschied nehmen. Hier lässt es sich aushalten…

Das Hostel  Raglan Backpackers kann ich euch nur empfehlen. Die Zimmer sind gemütlich, alles ist sauber, Surfbrett sowie Neoprenanzugverleih und alle super entspannt und freundlich.

 

Zurück in Auckland werde ich nun die nächsten 6 Wochen überwiegend arbeiten, bevor mein Abenteuer nochmal so richtig Fahrt aufnimmt. Ich habe mich im Übrigen als letzten Zwischenhalt für Miami und die Bahamas entschieden. Zentral- und Südamerika möchte ich mehr Aufmerksamkeit widmen und habe es für die nächste Auszeit als Ziel vor Augen. 

Ich verabschiede mich heute mit einem 

Hang loose!
Eure Claudi

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