Das Loch…

Und dann kommst du wieder zu Hause an. Naiv und unvorbereitet und fällst in das Loch der Heimkehrenden, über welches du dir unterwegs ab und an Gedanken gemacht hast, welches du jedoch hoffnungsvoll in der unbeschwerten Leichtigkeit des gegenwärtigen Momentes als die kleinste Herausforderungen der letzten Monate angesehen hast.

Ich war zum Schluss meiner Reise sehr stolz darauf, dass ich ohne einen Plan über meine Zukunft wieder in Deutschland einreise und mir nach 7 Monaten Nomadenleben auch die dazugehörige Gelassenheit angeneignet hatte. Ich bezeichne dies als intuitives Urvertrauen in die eigenen Entscheidungen und das alles gut wird, auch wenn es vielleicht manches Mal nicht immer die richtigen Entscheidungen sind, aber auch Umwege führen zum Ziel.

Jedoch habe ich mich ohne ein nächstes festes realistisches Ziel vor Augen auf einen Umweg begeben, welcher vielleicht sogar die größte Herausforderung darstellt.

Ich bin mittlerweile körperlich seit 3 Wochen zurück in Greifswald / Züssow. Mein Geist hängt hinterher. Ich merke, wie ich in mich kehre und oft unabsichtlich abwesend bin. Ich vermisse die Ferne. Ich habe Reisekummer, welcher es mit meinem schlimmsten Liebeskummer aufnehmen kann. Intensive Träume prägen meine Nächte. Jeglicher Tatendrang und jegliche Kreativität haben sich in Luft aufgelöst. Der Kopf ist leer. Ich versuche alles, damit kein Alltag einkehrt. Spätestens alle 3 Tage zieht es mich an einen anderen Ort. Ablenkung ist mein Mantra. Die Fotos meiner Reise habe ich noch nicht wieder in die Hand genommen. Auf die Nachfrage wie es war, entweicht mir meist nur das Wort „schön“. Ich mag die Erlebnisse nicht teilen. Ich fühle mich unverstanden.

Ich weiß, dass die Momente der letzten Monate und die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen und die Gelassenheit und die Freude und der Wille unterwegs nicht verloren gegangen sind. Sie sind verhalten und schüchtern gut verschlossen in meinem Herzen. Ich muss einfach nur den Schlüssel wieder finden…

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Ein Gedanke zu “Das Loch…

  1. tanzpauline schreibt:

    Liebe Claudia,

    lass uns gemeinsam den Schlüssel zu deiner Leichtigkeit und deiner Lebensfreude finden. Wenn du magst, beginnen wir am kommenden Donnerstag erst einmal mit einem Coaching, um dich deinen Zielen und Wünschen wieder etwas näher zu bringen. Was meinst du? Ich habe ein Zimmer im a-ja Warnemünde. Da könnten wir – wenn du magst – mit einem Coaching starten, um dann später unseren Strandspaziergang zu unternehmen, Und natürlich möchte ich alles über deine Reise wissen und vielleicht finden wir dabei einen Weg, wie du zurück in deine innere Mitte findest.

    Wann wollen wir am Donnerstag treffen?

    Ich freue mich auf unser Wiedersehen

    Alles Liebe Yvonne

    Yvonne Simon

    Windscheidstraße 48, 04277 Leipzig mobil +49 (0)173 2014 119 email yh.simon@icloud.com

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