Auf meinem Flug nach Fiji hatte ich eine Begegnung, an welche ich mit Sicherheit noch ab und an zurückdenken werde. Neben mir saß ein 28jähriger Fijian, welcher in Frankreich Profirugby spielt. Er befand sich über das Wochenende (!) auf den Weg nach Hause, um seine Frau und sein Kind abzuholen. Seine zwei Monate alte Tochter hat er zuvor noch nie gesehen. Bei seinen Erzählungen habe ich Gänsehaut bekommen und auch er war anschließend sehr angetan von meiner Geschichte, welche ich persönlich nicht halb so beeindruckend finde. Seine Worte dazu waren „We all have our own Story“ und so ist es…

Am Flughafen wurde ich von den Mitarbeitern mit einem in urlaubsstimmungversetzenden Gitarrenspiel und einem freundlichen Bula in Empfang genommen. Da der Shuttlefahrer meines Hostels nach der unkomplizierten Einreise nicht aufzufinden war, lernte ich gleich die aufrichtige Freundlichkeit der Einheimischen kennen und nutzte die angebotene Mitfahrgelegenheit in einem anderen Shuttle. 

Die nächsten zwei Tage habe ich dazu genutzt Eins mit der „Fijitime“ zu werden. No hurry – no worry! Diese Einstellung scheint der Nationalstolz zu sein und die Entschuldigung für Alles. 

Ich befand mich größtenteils mit meinem neuen, eigens für mich handgefertigtem Hut aus Palmenblättern auf einer Liege in der Sonne und beobachtete von dort aus das Treiben. Das Wort Eile war schnell aus meinem Wortschatz gestrichen. 

Freilaufender Besuch am Morgen

Am dritten Tag überkam mich dann doch wieder die Abenteuerlust und somit machte ich mich nach dem Frühstück auf den Weg in das Zentrum Nadis. 

Mit dem lokalen Bus, welcher mich am Straßenrand eingesammelt hat, ging es ca. 20 Minuten bis zur Endstation. Dort angekommen habe ich zunächst den Sri Siva Subramaniya Swami Tempel besichtigt. Beeindruckt von dieser farbenfrohen, detaillierten Architektur setzte ich meinen Rundgang entlang der Hauptstraße und über den Fruitmarket fort. Das Ende meines vormittäglichen Ausflug genoss ich mit einer leichten Brise im Gesicht, aufgrund der scheibenlosen Fenster, bei der Busfahrt entlang des Strandes. 

Für mich ist Fiji die erste Reise in ein Land ohne westliche Standards und ich bin mehr als begeistert und interessiert und möchte nun viel mehr dieser Länder entdecken. Es sind unter anderem die Menschen die dies ausmachen. Stets etwas neben der Spur wirken sie zutiefst zufrieden und glücklich mit dieser Einfachheit und übertragen dies durch ihre Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit auf alle anderen. 

Die Hauptinsel Veti Levu habe ich Dienstag verlassen und befinde mich nun auf einer kleineren Insel nordwestlich, welcher ich Ende der Woche einen extra Bericht widmen werde. 

In diesem Sinne… it’s Fiji-Time. 

Eure Claudi

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