Can you drive?

Mit den nächsten Zeilen schaue ich auf eine tolle Woche zurück und muss feststellen, dass ich noch nie zufriedener und befreiter war, seit dem ich in Neuseeland bin. 

Am Dienstag habe ich mit Lea einen Tagesausflug nach Rangitoto Island gemacht. 

Lea habe ich gleich an meinem ersten Tag bei der Arbeit kennengelernt. Wir werden ständig gefragt, ob wir Schwestern sind und mittlerweile bin ich mir über die Antwort nicht mehr so richtig sicher. Ich habe einfach mein 10 Jahre jüngeres Ich getroffen und bin immer wieder aufs Neue verblüfft, wie ähnlich wir uns sind. 

Nachdem wir also nach einer 25 minütigen Fährfahrt auf der Vulkaninsel angekommen sind, ging es für uns zunächst hoch hinaus zum Aussichtspunkt. Erstrahlt die Natur hier ansonsten überall in einem saftigen grün, fanden wir dort eine trockene Vegetation vor und das überwiegend eruptierte Material vermittelt den Eindruck, als ob der letzte Vulkanausbruch noch nicht allzu lange her ist. Wenn man den anstrengenden Aufstieg gemeistert hat, hat man einen tollen Ausblick auf Auckland und den Hauraki Gulf mit seinen vielen Inseln. 

Da wir für den Abstieg einen anderen Weg wählten, wurde der Rückweg ungeplant länger als erwartet und die Füße von Schritt zu Schritt schwerer. Als wir noch ca. 4 Kilometer bis zum Hafen vor uns hatten, haben wir einen Mann getroffen, welcher gerade den platten Reifen eines Traktors reparierte. Wie es auf Wanderungen üblich ist, hält man kurz etwas SmallTalk und fragt wie es dem anderen geht. Er fragte uns jedoch nicht, wie es uns geht, sondern ob wir Autofahren können. Da er sich nämlich um den Traktor kümmern muss, suche er jemanden, der seinen Jeep zurück zum Hafen fährt und diesen dort abstellt. Somit saßen wir 5 Minuten später mit unserem lahmen Füßen in seinem Jeep und fuhren den Rest des Weges über die Insel. 

Ich kann immer noch nicht so richtig glauben, dass uns dies passiert ist. 🙂

Des Weiteren habe ich diese Woche meine Cousine wieder in die Heimat entlassen, ein oder zwei Feierabendgin mit meinen lieben Kollegen genossen und verrückterweise schon wieder ein Paket bekommen. Sabrina und Natalie haben mir u.a. meine Lieblingsschokolade geschickt. Danke!!! 

Beim auspacken wurde die Vorfreude auf zuhause wieder unendlich groß…

Ich denke an Euch!
Eure Claudi

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